Katastrophen Teil 1 : Der Hamburger Brand

Fach Geschichte

Klasse 8

Autor muckel316

Veröffentlicht am 26.11.2018

Schlagwörter

Hamburger Brand 1842

Zusammenfassung

Im Verlauf dieses Referates geht es um den großen Hamburger Brand zwischen dem 05. Mai und dem 08. Mai 1842. Dieser Brand hatte einen großen Teil des Hamburger Altstadt Viertels zerstört. In diesem Referat erfahrt ihr sämtliche wichtigen Informationen darüber.

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Der Hamburger Brand In den kommenden Zeilen geht es um eine der größten Katastrophen von Hamburg, der große Brand, der einen Teil der Hamburger Altstadt vernichtet hatte. Wann geschah das Unglück in Hamburg? Das Unglück in Hamburg hatte sich zwischem dem 05. Mai 1842 und dem 08. Mai 1842 ereignet. Was geschah bei dem Hamburger Brand? Bei dem Hamburger Brand, der innerhalb der Hamburger Geschichte auch nur der “Große Brand” genannt wird, wurde ein großer Teil der Hamburger Altstadt zerstört. Die Flammen des Feuers waren noch aus einer Entfernung von Fünfzig Kilometern sichtbar. Wie war der Verlauf des Brandes? Am 05. Mai 1842 brach das Feuer gegen 1:00 Uhr in der Deichstraße am Nikolaifleet aus. Brandquelle war einst der Zigarrenmacher Eduard Cohen, der in Hausnummer 44 war. Jedoch gibt es auch andere Aussagen, wonach die Brandquelle in der Hausnummer 42 war. Das Feuer wurde einst sehr schnell von den vor Ort tätigen Nachtwächtern bemerkt und obwohl sie sehr schnell vor Ort gewesen waren, konnten sie die lodernden Flammen nicht unter Kontrolle bekommen. So geschah es, dass die Flammen auf die anderen Häuser übergriffen. Dem Brand waren viele Tage der Trockenheit vorausgegangen und zudem kamen auch anhaltende Winde, so dass sich das Feuer noch schneller ausbreiten konnte. So sah es zwischenzeitlich so aus, als wenn das Feuer auch auf die östliche Seite des Nikolaifleet übergreift. Jedoch konnten die kleineren Brandherde sehr schnell wieder behoben werden. Das war auch der Grund, weshalb das Feuer sich “nur” im Norden und Westen des Nikolaiviertel ausbreiten konnte. Es gab die Überlegung, ob man eine Ausbreitung des Feuers durch Sprengungen verhindern sollte, dies wurde jedoch schnell wieder verworfen. Während der damaligen Untersuchungen hatte man vergebens nach einer Brandursache gesucht. Der 05. Mai 1842 war ein Himmelfahrtstag und im Hamburger Nikolaiviertel sah es bereits sehr tragisch aus, denn ein großer Teil war bereits von lodernen Flammen erfasst. Allerdings wurde trotzdem der Hauptgottesdienst am Morgen in der Nikolaikirche abgehalten und auch der am Mittag fand statt. Dies war auch der letzte Gottesdienst der dort abgehalten wurde, denn gegen 4:00 nachmittags ereichte der Brand auch die Nikolaikirche und der Turm fing Flammen. Es gibt Erzählungen, aus denen hervorgeht, dass das Glockenspiel durch die starke Hitze ein letztes mal erklang. Anschließend brach der Turm in sich zusammen und entfachte damit auch das Feuer im Kirchenschiff. Zu Beginn des abends hatten die Flammen auch schon das alte Rathaus bedroht, welches nordöstlich von der Nikolaikirche an der sogenannten Trostbrücke zu finden war. Heutzutage befindet sich an genau diesem Standort das Haus der Patriotischen Gesellschaft, denn das alte Rathaus wurde damals gesprengt, nachdem der wichtigste Teil der Unterlagen in Sicherheit gebracht worden waren. Jedoch gelang die Sprengung nicht vollständig und somit konnten sich die Flammen über die Trümmer hinweg in der Schneise ausbreiten. Es ging am 06. Mai weiter mit der Feuerhölle in Hamburg. Im Verlauf dieses Tages hatte das lodernde Feuer den Norden des Gebiets unsicher gemacht und griffen auch das Gebiet an, wo heute der gesamte Komplex der Börse und auch das Rathaus steht. Das Feuer hätte fast die neue Börse bedroht, diese wurde erst im Dezember des Jahres 1841 bezogen und eingeweiht. Während dieser Tragödie in Hamburg war das gerade neu erbaute Gebäude zwischenzeitlich von allen vier Seiten eingeschlossen worden von den lodernen Flammen, konnte jedoch wie ein Wunder vor weiteren Schäden gerettet werden. Am Abend des 06. Mai 1842 hatte das Feuer den Gänsemarkt erreicht, aber eine weitere Ausdehnung in Richtung Westen konnte verhindert werden, da eine Sprengung erfolgte. Während des weiteren Verlaufes hatte sich das Feuer in Richtung Osten und auch Norden ausgebreitet und obwohl Rettungsversuche erfolgten, brannte am 07. Mai 1842 die Petrikirche und auch die Gertrudenkapelle nieder. Die Gertrudenkapelle wurde nie wieder aufgebaut. Die Gebiete östlich der Petrikirche und auch die Jacobikirche blieben verschont von den Flammen. Einzig durch die Binnenalster und dem Glockengießerwall wurde dem Feuer die Stirn geboten und so kam es am 08. Mai 1842 nur noch zu einem Brand. Das letzte Haus in der Straße “Kurze Mühe” brannte nieder und aus diesem Grund heißt die Stadt heute Brandsende. Eben dieser Name ist eine Anlehnung an den Großen Brand. Im südlichen Teil der Altstadt gibt es ebenfalls eine Straße die Brandswiete heißt - das ist die Verlängerung der Kurzen Mühe bis hin zum Ballindamm -, jedoch hat diese nichts mit dem Großen Brand von Hamburg zu tun. Dieser Straßenname leitet sich von dem Namen Hein Brand ab, einem Hamburger Bürger, der im Jahr 1410 festgenommen wurde, was innerhalb der Bürgerschaft zu einem großen Aufstand führte. Diese Festnahme führte einst zur ersten Verfassung Hamburgs. Wer war alles an den Löscharbeiten beteiligt? Während in Hamburg der Große Brand herrschte, waren einige Feuerwehrabteilungen im Einsatz. Zu ihnen gehörten die Spritzen aus Altona, Uetersen, Wedel, Wandsbek, Lauenburg, Stade, Kiel, Lübeck und Geesthacht. Die Folgen des großen Brandes? Während des großen Brandes in Hamburg starben 51 Menschen und es wurde ein Viertel des Stadtgebietes zerstört. Des weiteren wurden zirka 20.000 Obdachlose gezählt und die Anzahl der zerstörten Häuser wurde auf etwa 1.700 geschätzt, die in einundvierzig Straßen zu finden waren. Zudem wurden einhundertzwei Speicher zerstört und auch drei Kirchen, dazu zählten auch die St. Nicolai und die St. Petri Kirche. Auch die Bank, das Archiv und das Rathaus zählten dazu genau wie das Commercium der alten Bank. Über viele Jahre wurde das einstig schöne Stadtbild der Hansestadt Hamburg von vielen zerstörten Flächen geprägt und von den darauf errichteten Behelfswohnungen, diese dienten dazu, die Obdachlosigkeit in Hamburg wieder zu senken. Und auch um das Gewerbe innerhalb Hamburgs nach der Katastrophe wieder zu fördern.