Die Geschichte des Ebola Virus

Fach Geschichte

Klasse 8

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 13.08.2018

Schlagwörter

Ebola Virus Symptome

Zusammenfassung

Dieses Referat befasst sich mit der Geschichte des Ebola Virus. Es wird erklärt, was Ebola ist, wie eine Infektion erfolgen kann und ob und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Außerdem wird erkläutert, wie man sich vor Ebola schützen kann.

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Bei dem Ebolavirus handelt es sich um einen Virus, der das Ebolafieber verursacht. Es gibt fünf verschiedene Spezies dieser Gattung. Sie befallen neben dem Menschen auch andere Primaten, wie beispielsweise Gorillas.

Ebolaviren kommen aus den tropischen Regenwäldern aus Zentralafrika und Südostasien. Sie wurden 1976 das erste mal in Yambuku und im Sudan entdeckt. Den Namen verdankt das Ebolavirus dem Fluss Ebola, welcher durch den Kongo fließt. In dessen Nähe kam es zum ersten großen Ebola Ausbruch. Es gab 318 Ebolafälle, von denen 280 einen tödlichen Verlauf hatten. Eine hohe Sterberate ist typisch für Ebola.

Infektion

Die Übertragung des Ebolavirus vom Reservoirwirt auf einen Menschen ist wissenschaftlich nach heutigem Stand nicht vollständig geklärt. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO ist die Übertragung des Ebolavirus auf den Menschen in dem Körperkontakt zu bereits infizierten Menschen oder Tieren begründet. Auch tote Menschen oder Tiere, können Ebola übertragen. Eine Infektion von Mensch zu Mensch findet in der Regel durch direkten Körperkontakt zwischen den Menschen statt. Die Infektion kann aber auch durch den Kontakt zu Blut sowie anderen Körperflüssigkeiten oder auch Gewebeproben sowie entnommenen Organen geschehen. Blut gilt laut der Weltgesundheitsorganisation als äußerst infektiös.

Ebolapatienten können die Krankheit nach dem Auftreten der ersten Symptome solange übertragen, wie der Virus in ihrem Blut oder anderen Körperflüssigkeiten, nachweisbar ist. Das Ebolavirus dringt in der Regel über die Schleimhäute oder verletzte Hautbereiche in den Körper ein und breitet sich dann aus.

Bei der Ebola Epidemie in Westafrika 2014 kam es deshalb zu sehr vielen Ebolafällen, da rituelle Beerdigungen, bei denen der Leichnam des Verstorbenen von allen Trauergästen berührt wird, Tradition sind. Während der Epidemie verstarb auch eine bekannte Heilerin an den Folgen einer Ebolaerkrankung. Zu ihrer Beisätzungen kamen Hunderte Menschen als zahlreichen Dörfern, Städten und Ländern. Sie alle berührten die aufgebahrte Verstorbene, bevor diese beigesetzt wurde. Danach begaben sich die Trauergäste auf den Heimweg. Da diese aus einem sehr großen territorialen Areal stammten, konnte sich das Ebolavirus sehr schnell, sehr weit verbreiten.

Nach dem Eintritt in den menschlichen (oder tierischen) Körper, infizieren die Ebolaviren sehr schnell die Leberzellen sowie die Lymphknoten und die Milz. Im weiteren Verlauf der Krankheit werden zusätzlich noch viele weitere Wirtszellen infiziert. In einem solchen Stadium endet die Krankheit für den Patienten in der Regel tödlich. Wird ein Ebolapatient ins Krankenhaus gebracht, so muss er in Quarantäne gebracht werden. Er sollte zu keinen anderen Menschen, außer den behandelnden Ärzten und Krankenpflegern Kontakt haben. Diese dürfen sich dem Ebolapatienten nur in Schutzkleidung nähern und müssen strenge Hygienevorschriften beachten, damit sie sich nicht infizieren und auch keine Gefahr für eine weitere Verbreitung des Ebolavirus ausgeht.

Viele Menschen infizieren sich mit Ebola, weil sie sich der Gefahr einer Infektion nicht bewusst sind oder noch nicht erkannt haben, dass ein Mensch, mit dem sie Kontakt hatten, mit Ebola infiziert ist. Letzteres kann beispielsweise der Fall sein, wenn dieser sich im Frühstadium der Krankheit befindet und noch keine Symptome oder nur leichte Symptome, welche auch von anderen Krankheiten stammen können, aufweist.

Kampf gegen das Virus

Ist eine Ebolaepidemie erstmal ausgebrochen, so ist diese nur sehr schwer wieder einzudämmen. Hierzu muss zunächst sichergestellt werden, dass die infizierten Patienten nicht mit gesunden Menschen in Kontakt kommen. Außerdem muss sichergestellt werden, dass auch die Leichname der Verstorbenen nicht in Kontakt mit anderen Menschen kommen. Dies wird von einigen Menschen nur schwer akzeptiert, da ihnen die rituelle Beerdigung mit einer Berührung des Verstorbenen sehr wichtig ist und eine lange Tradition in einigen Ländern hat.

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit bei Ebola kann sehr unterschiedlich sein. Sie liegt in der Regel zwischen zwei und 21 Tagen, meistens jedoch beträgt sie zwischen acht und zehn Tagen.
Aufgrund der Ebola Epidemie in Westafrika im Jahre 2014, wurden zahlreiche Studien durchgeführt. Diese ergaben, dass bei der großen Mehrheit aller Patienten die Inkubationszeit zwischen einem und 21 Tagen lag. Lediglich bei drei Prozent der Patienten lag zwischen 22 und 42 Tagen und dauerte somit deutlich länger.

Weitere Übertragungswege

Ist eine Ebola Epidemie erstmal ausgebrochen, so kann diese sich sehr rasch ausbreiten. Dies geschieht in der Regel heutzutage sehr schnell, da die Mobilität der Menschen, auch in ärmeren Ländern, zugenommen hat. Wenn ein infizierter, der noch nichts von seiner Krankheit weiß, da diese noch nicht ausgebrochen ist, reist, kann er viele Menschen in einem großen Areal mit Ebola infizieren. Innerhalb der Inkubationszeit der neu infizierten Menschen, bewegen diese sich auch in gewissen Gebieten umher und haben Kontakt zu zahlreichen Menschen, angefangen bei Familienmitgliedern, Freunden, Arbeitskollegen, Mitschülern, zufälligen Begegnungen im Bus, in Geschäften oder einfach auf der Straße. Ein Kontakt mit dem Virus ist schnell passiert. Oftmals wissen die Infizierten, nach dem Ausbruch ihrer Krankheit gar nicht, wo und bei wem sie sich mit Ebola infiziert haben.

Obwohl die Technik, die Medizin sowie die internationale Zusammenarbeit, im Falle von Ausbrüchen von Seuchen und Epidemien heutzutage sehr fortgeschritten ist, ist Ebola noch lange keine überwundene Infektionskrankheit. Der letzte große Ebola Ausbruch fand im Jahre 2014 in Westafrika statt, doch auch aktuell sind vereinzelte Ebolafälle ein Problem, welches es zu bekämpfen gilt.

Schutz vor Ebola

Einen hundertprozentigen Schutz vor Ebola gibt es nicht. Hygiene ist jedoch ein wichtiger Faktor. Darüber hinaus sollte so wenig Körperkontakt und allgemeiner Kontakt zu fremden Menschen, in gefährdeten Gebieten stattfinden. Treten erste Symptome von Ebola auf, so muss sich der Patient unmittelbar in ärztliche Behandlung begeben und darf keinesfalls, mit anderen Menschen in Kontakt kommen. Das medizinische Personal, hat die Möglichkeit, den Patienten in sicherer Schutzkleidung zu behandeln. Die meisten Ebolafälle verlaufen jedoch dennoch tödlich. Die Sterberate liegt bei Ebola bei fast 90 Prozent.