Die Klimazonen unserer Erde

Fach Erdkunde

Klasse 8

Autor sandi2001

Veröffentlicht am 14.09.2018

Schlagwörter

Klimazone Vegetationszone

Zusammenfassung

Dieses Referat beinhaltet eine ausführliche Beschreibung der verschiedenen Klimazonen und deren Vegetationszonen: Polarzone, Gemäßigte Zone und Tropische Zone werden genau unter die Lupe genommen.

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Die Klimazonen der Erde

Die Tropen

Die Sonne steht in einem Jahr an jedem Ort 2 mal im Zenit. Aufgrund der senkrechten Sonneneinstrahlung in Äquatornähe ist es ganzjährig heiß und es gibt keine Jahreszeiten.
Die Tropen werden unterteilt in:

  1. Tropischer Regenwald
  2. Savanne
  3. Trockenwüste

1. Der tropische Regenwald
Der tropische Regenwald befindet sich immer in unmittelbarer Äquatornähe, vor allem um die Flüsse Kongo und Amazonas. Die Regenwälder machen etwa 20 Prozent der gesamten Waldfläche unserer Erde aus. Es ist im dieser Vegetationszone ganzjährig heiß und feucht, es gibt viel Niederschlag. Typisch ist ein stockwerkartiger Aufbau der Vegetation (siehe Vegetation) sowie ein riesengroßer Artenreichtum an Tieren und Pflanzen.
Vegetation: Der Boden ist immer vegetationslos. Es gibt verschiedene Schichten: Die Krautschicht, Strauch- und Baumschicht, Urwaldriesen, Lianen und Kletterpflanzen.

2. Die Savanne
Nach Norden und Süden schließen sich an die Regenwälder die Savannen an. Die Savannen bedecken ganze 20 Prozent der gesamten Landfläche. Die Savanne bildet den Übergang zwischen Regenwald und Wüste. Man unterscheidet:
-FEUCHTSAVANNE: ca. 8 Monate Regenzeit, hohe Gräser und Baumgruppen. In der Regenzeit sattgrün, in Trockenzeit gelb- braun.
-TROCKENSAVANNE: Regenzeit und Trockenzeit je ein halbes Jahr. Die Bäume sind hier kleiner, spärlicher und niedriger. Schirmartige Baumkronen spenden Schatten.
-DORNSAVANNE: Überwiegend Trockenzeit, geringer Niederschlag. Verkrüppelte Akazien, niedrige Sträucher, Kahler Boden.
Nutzen der Savannen: Savannen bieten einen günstigen Lebensraum sowohl für Tiere als auch für Menschen. Sie sind zudem wichtige Wirtschaftsräume: Anbau von Hirse, Mais, Knollenfrüchte, Nüsse, Baumwolle und Viehhaltung findet nicht selten in Savannen statt. Regenzeiten verspäten sich häufig oder treten oftmals sogar gar nicht ein, weshalb die Savanne ein Risikoraum ist, da die Ernte oft schlecht ausfallen könnte.

3. Trockenwüste
Die Trockenwüsten befinden sich auf den Wendekreisen. Typisch für die Wüste sind jahrelange Trockenzeiten; am Tag ist es in der Regel brennend heiß, in der Nacht hingegen eiskalt, da Boden keine Wärme speichert und sie so in der Nacht komplett abkühlt. Bei seltenen Fällen des Regens blühen alle Pflanzen auf. Siedlungsraum: Oasen. Man unterscheidet Kies-, Fels-, Sandwüste.

Die Gemäßigte Zone

In der gemäßigten Zone entstehen die vier Jahreszeiten. Man unterscheidet bei der gemäßigten Zone:
1.Subtropische Feuchtwälder
2.Buschwälder mit immergrünen Hartlaubgewächsen
3.Steppen
4.Laub-, Misch-, Nadelwälder

1. Subtropische Feuchtwälder
Die Feuchtwälder befinden sich an den Wendekreisen, vor allem im Osten. Auch im Süd- und Zentralchina mit Einfluss des Monsuns sowie im Südosten der USA. Typisch sind ganzjährige Niederschläge, vor allem im Sommer. Die Feuchtwälder sind allerdings Kühler als der Regenwald. Es gibt große Jahreszeit- Schwankungen. Vegetation: Meist immergrüne, aber auch laubabwerfende Bäume. In den USA gibt es vor allem Eichen, Buchen, Sumpfzypressen, Tabak-, Baumwoll-, Erdnusspflanzungen, In Asien Tee- und Zuckerkulturen.

2. Buschwälder (Mittelmeerklima) Buschwälder kommen in allen Erdteilen vor, größtenteils an West- und Südwestküsten. Die Winter sind in der Regel mild und regnerisch, die Sommer heiß und trocken.
Vegetation: subtropische Hartlaubgewächse (Macchie): hart, lederartig, immergrün, z.B.: Lorbeer, Oleander, Eiche, Zypresse, Pinie. Weitere Pflanzen sind beispielsweise der Ölbaum und die Weinrebe.

3. Steppen
Lage: Prärien in Nordamerika, Pampa in Südamerika, Schwarzerdegebiete in Ukraine und Kasachstan. Meist im Inneren des Landes, kontinentales Klima. Die Steppen sind baumlos, nur Gräser und wenige Pflanzenarten leben hier. Der Boden ist fruchtbar. Es herrscht eine ausdörrende Sommerhitze, im Winter hingegen klirrende Kälte. Im Frühling grünt die Steppe.
Nutzen: Die Steppe ist ein wichtiges Anbaugebiet für Getreide, Sonnenblumen oder Rinder- und Schafhaltung.

4. Laub-, Misch-, Nadelwälder (Busch/Taiga)
Große Wälder befinden sich vor allem in Russland und Kanada. Sehr typisch für diese Zone ist die artenarme, locker bestockte Vegetation. Vor allem wachsen hier Lärchen und Fichten. Es herrscht immerfeuchtes Klima, welches sich je nach Lage unterscheidet. Es gibt zudem vier stark ausgeprägte Jahreszeiten, dies nimmt von Westen nach Osten zu. Ganzjährig Niederschlag.

Die Polarzone

Die Polarzone befindet sich, wie der Name verrät, an den Polen der Erdkugel. Die Erwärmung ist aufgrund des niedrigen Einfallwinkels der Sonne gering, weshalb man diese Klimazone auch als kalte Zone bezeichnet. Es gibt zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Man unterteilt die Klimazone in zwei Vegetationszonen:

  1. Tundra
  2. Schnee- /Eiswüste

1. Tundra
Die Tundra findet man nördlich angeschlossen an die Taiga, bis zum Nordpolarmeer.
Merkmale: Die Temperaturen liegen stets unter 0°C, der Boden ist tief gefroren (Permafrostboden), kurzer Sommer. Weil das Wasser nicht versickern kann gibt es weite Sumpfgebiete. Es gibt keine dichte Besiedlung aufgrund der ungünstigen Bedingungen, man findet nur einzelne Siedlungen der Lappen und Inuit. Es gibt sehr hohe Temperaturschwankungen.

2. Schneewüste / Eiswüste
Es herrschen ganzjährig eiskalte Temperaturen. Es gibt keine Vegetation.