Leben des Benjamin Stuckrad-Barre

Fach Deutsch

Klasse 8

Autor schnuckelwolke72

Veröffentlicht am 12.09.2018

Schlagwörter

Benjamin von Stuckrad-Barre

Zusammenfassung

Wer ist Benjamin Stuckrad-Barre und was macht er? Wo lebte er und wodurch wurde er bekannt und vor allem wie entwickelte er sich im Laufe seiner Zeit? Was macht den Mensch Benjamin Stuckrad-Barre aus?

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                            ## Benjamin von Stuckrad-Barre

Benjamin von Stuckrad-Barre wurde am 27. Januar 1975 in Bremen geboren. Er ist tätig im Bereich der Schriftstellerei, Journalismus und Moderation. Seine lyrischen Arbeiten schreibt man der Popliteratur zu.

Biografie von Benjamin Stuckrad-Barre

Benjamin ist das jüngste von vier Kindern und wurde in Rotenburg an der Wümme von seinen Pastoreneltern groß gezogen. In der Zeit von 1987 bis 1990 ging er dort auf das Ratsgymnasium. Seine literarischen Tätigkeiten begannen 1993. Er zog 1994 nach Hamburg und begann dort sein Studium in Germanistik nachdem er sein Abitur am Max-Planck-Gymnasium in Göttingen schaffte. Er brach das Studium jedoch ab. Benjamin absolvierte verschiedene Praktika unter anderem beim Norddeutschen Rundfunk und der taz. Im Anschluss bekam er Arbeitsverhältnisse als Redakteur bei der deutschen Lizenzausgabe der Zeitschrift „Rolling Stone“, als Autor der „Harald Schmidt Show“und als Produktmanager bei dem Plattenlabel „Motor Music“. Nebenberuflich war er als freier Mitarbeiter verschiedener Zeitungen wie FAZ, Die Woche oder Stern angestellt.

Populär wurde er mit seinem Debütroman „Soloalbum“ was 1998 erschienen ist und dem Film mit dem selben Namen der 2003 entstand. Da sein Roman und seine folgenden Werke so Erfolgreich waren, wurde aus Benjamin Stuckrad-Barre einer der neuen deutschen Poplyriker der 1990er Jahre. Sein Image wurde durch Auftritte in den Medien unter anderem zusammen mit Christoph Schlingensief, und seiner eigenen Literatursendung bei MTV Central mit dem Titel Lesezirkel gestärkt.

Einige Jahre später gab Benjamin öffentlich zu das er Alkohol- und Kokainsüchtig ist, deswegen war er Hauptakteur der Dokumentation „Rausch und Rum“ von Herlinde Koelbl, die 2004 im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Er lies sich dafür in seiner heruntergekommenen Wohnung dabei filmen, wie er mit den körperlichen Entzugserscheinungen und Depressionen fertig wurde. Koelbl durfte ihn auch während seines Aufenthalts in einer Spezialklinik und in den ersten Wochen in einer für Suchtkranke geeignete Wohngemeinschaft filmen. Stuckrad-Barre gab Koelbl die Zustimmung, ihn bei seinem körperlichen und seelischen Untergang in seinen kleinsten Einzelheiten zu Filmen, dazu gehörten auch seine privaten und intimen Abschnitte. Benjamin gibt an, seit 2006 frei vom Alkohol zu sein, er sagt: „ Alkohol war bei mir nie so das Problem, es waren die Substanzen, die als harte Drogen bezeichnet werden, und in meinem Hirn ist das offenbar miteinander verknüpft, der eine Rausch würde, einmal hereingebeten, dem anderen mitteilen, wo der Schlüssel ist, und flugs würden die mir gemeinsam die Bude auf links drehen.“

Seine Klagen gegen das Internetportal Thema1 im Jahre 2000 und das Satiremagazin Titanic im Jahre 2001 erlangten große Aufmerksamkeit. Sie wurden von Benjamin verklagt weil das Internetportal einen Toilettenwitz über ihn publik und die Zeitschrift Titanic hat Werbung mit seinem Abbild was satirisch verfremdet wurde, gemacht. In einem Artikel des Berliner Kuriers, wurde ein von Stuckrad-Barre mitverantwortetes Drehbuch zum Film Zetti von Helmut Dietl als „lausig“ bezeichnet, weil es auf die späteren Folgen seines Kokaingebrauchs zurück geführt und deshalb antwortete er 2012 darauf mit einer Abmahnung des Boulevardblattes.

Benjamin lebt nach Aufenthalten in Hamburg, Köln und Zürich (2003) seit 2006 wieder in Berlin. Er führte im Frühjahr 2005 durch die Sendung „Stuckrad bei den Schweizern“ für das Schweizer Fernsehen. In dieser Sendung befasste er sich spöttisch und scherzhaft mit Themen die ihn als Deutschen beschäftigen, wenn er in der Schweiz wäre. Schweizer Prominente, die er dort traf, sollten ihm beim Erhalten der schweizerischen Staatsbürgerschaft helfen.

Er moderierte beim Jugendsender des „Hessischen Rundfunks You FM“ wo er schon 2004 beschäftigt war, die Sendung Enzyklopädings jeden Dienstag im Jahre 2006. Benjamin wollte mit dieser Sendung erreichen, zusammen mit den Hörern eine Art eigenes Lexikon zu erstellen, das Wissen enthalten sollte, über das was wirklich wichtig ist. Für die Zeitungen der Axel Springer AG ist er seit Beginn 2008 ausschließlich beschäftigt.

Die Unterhaltungssendung „Stuckrad Late Night“ moderierte er von 2010 bis 2013, sie beinhaltete überwiegend politische Themen. Produziert wurde die Sendung von Christian Ulmen und lief erst mal nur auf ZDFneo, anschließend wurde die zweite und dritte Staffel die jeweils zehn Folgen beinhalteten, mit dem Titelnamen „Stuckrad-Barre“ bei Tele5 und nach dieser Zeit wurde sie bei ulmen.tv als Stream weiter heraus gebracht.

2012 wurde er von der Axel Springer AG angewiesen, ein Jubiläums- Theaterstück über den Gründer des Verlags zu schreiben, der Anlass ist dessen 100. Geburtstag. Das Stück sollte Springers Eigenschaften als Lebemann, Tycoon und Visionär hervorheben. Der Mittelpunkt der Geschichte soll jedoch die Liebesgeschichte zwischen Springer und seiner letzten Frau Friede Springer, die Mehrheitsaktionärin ist und ihre entbehrungsvolle Pflege in der Zeit wo er krank war, und dem Glück was sie ihm bescherte. Das Theaterstück wurde der Springer-Witwe, die natürlich vorne in der ersten Reihe saß, vom Springer-Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner beim Festakt zum Geschenk gemacht.

Stuckrad-Barre wurde im Dezember 2013 zusammen mit Hajo Schumacher mit dem „Deutschen Reporterpreis 2013“ für das beste Interview ausgezeichnet im Auftrag des Journalistenverbund Reporter-Forum.
Beim RBB wurden ab dem 16. Oktober 2014 sechs Folgen der Talkshow „Stuckrads Homestory“ ausgestrahlt. In dieser Show wurden von ihm Prominente besucht, ohne das man zuvor wusste um wen es geht. Zu Gast bei ihm waren unter anderem Katja Ebstein, Bettina Böttinger, Jimi Blue Ochsenknecht, Udo Lindenberg, Lars Eidinger und Westbam.

Heute lebt Benjamin Stuckrad-Barre in Berlin ist verheiratet mit Inga Grömminger, die Journalistin ist und hat mit ihr zusammen ein Kind.

Quellenangaben
                                    https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_von_Stuckrad-Barre