Homo Faber - die Chronologie

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Klasse 9

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 11.07.2018

Schlagwörter

Homo Faber

Zusammenfassung

Dieses Referat behandelt die Chronologie des Romans Homo Faber - ein Bericht des Schweizer Schriftstellers Max Frisch aus dem Jahre 1957. Es wird auf Walter Fabers Aufzeichnungen der ersten Station und der zweiten Station eingegangen.

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Homo Faber – die Chronologie der Ereignisse aus dem Roman „Homo Faber – ein Bericht“ des Schweizer Schriftstellers Max Frisch aus dem Jahre 1957. Bei Homo Faber handelt es sich um ein Prosawerk, welches weltweit sehr erfolgreich und zum Bestseller wurde. Es handelt sich um eines der bekanntesten Werke von Max Frisch. Aufgrund des großen Erfolges wurde der Roman Anfang der 1990er Jahre unter der Regie von Volker Schlöndorff als Kinofilm verfilmt.

**Die Chronologie der Ereignisse

Erste Station**

Die Handlung beginnt am 25. März des Jahres 1957 in New York. Walter Faber reist vom dortigen Flughafen aus ab. Er befindet sich auf einer Dienstreise, als Ingenieur für die UNESCO.

Das Flugzeug bekommt schwere technische Probleme und muss in der mexikanischen Tamaulipas Wüste notlanden. Die Passagiere überleben unverletzt. Der Aufenthalt in der Wüste dauert bis zum 29. März an.
Walter Faber beschließt sich nach der Rettung, seinem Sitznachbarn Herbert Henke anzuschließen, um mit diesem gemeinsam dessen Bruder Joachim Henke, welcher Fabers Jugendfreund ist, zu besuchen. Am 01. April erreichen die Reisenden den Ort Campeche.

Von Campeche aus Reisen Walter Faber und Herbert Henke mit dem Zug nach Palenque. Die Zugfahrt dauert vom 02. April bis zum 03. April.

Am 07. April besucht Walter Faber mit Herbert Henke das dortige Vollmondfest.

Einen Tag nach dem Fest reisen die beiden weiter zu Joachim Henkes Plantage in Guatemala. Obwohl die Entfernung nur ungefähr 70 Meilen (Luftlinie) beträgt, dauert die Fahrt bis zum 12. April. Auf der Plantage angekommen, finden Walter Faber und Herbert Henke, Joachim Henke tot vor. Er hat Selbstmord durch erhängen begangen.

Während Herbert Henke sich entschließt vor Ort zu bleiben, reist Walter Faber am 14. April zurück nach Palenque und begibt sich anschließend nach Caracas in Venezuela.

Am 20. April fliegt Walter Faber von Caracas zurück nach New York, wo seine Geliebte Ivy bereits auf ihn wartet. Walter Faber kommt am 21. April in New York an und trennt sich von Ivy. Kurz darauf bricht er am 22. April zu einer Schiffsreise mit dem Ziel Le Havre auf. Diese dauert bis zum 30. April an.

Auf der Schiffsreise lernt Walter Faber die junge Elisabeth kennen, welche er nur Sabeth nennt. Er verliebt sich schnell in sie und macht ihr am 29. April, welcher sein 50. Geburtstag ist, an Bord einen Heiratsantrag, welchen sie jedoch offen lässt.

Am 01. Mai kommt Walter Faber in Paris an.

Am 13. Mai findet eine Mondfinsternis statt. Walter Faber verbringt diese Nacht gemeinsam mit Sabeth in Avignon.

Einen Tag später beginnen die beiden eine gemeinsame Italienreise, welche mit einer Überfahrt nach Patras und einem Besuch bei Sabeths Mutter in Athen enden soll. Diese Reise dauert bis zum 25. Mai.

Die Nacht vom 26. Mai auf den 27. Mai verbringen Walter Faber und Sabeth gemeinsam in Akrokorinth.

Am 27. Mai erleidet Sabeth am Strand von Theodohori einen schweren Unfall. Sie wird von einer giftigen Schlange gebissen und stürzt in Folge dieses Schlangenbisses. Sabeth zieht sich bei dem Sturz schwere, äußerlich nicht sichtbare, Kopfverletzungen zu. Walter Faber bringt Sabeth nach dem Unfall ins Krankenhaus. Dort wird sie jedoch nur wegen ihres Schlangenbisses behandelt, da Walter Faber den Sturz und die Kopfverletzung nicht erwähnt. Noch am selben Tag kommt es zu einem Wiedersehen mit seiner Jugendfreundin Hanna in Athen. Walter Faber wird klar, dass Sabeth seine leibliche Tochter ist.

Am 28. Mai fährt Walter Faber erneut nach Theodohori. Sabeth stirbt dort gegen 14 Uhr an den Folgen einer Hirnblutung.

Mit dem Tod Sabeths endet die erste Station des Romans Homo Faber.

Zweite Station

Walter Faber trauert um Sabeth, auch wenn er sich dies nicht anmerken lassen will. Er reist am 01. Juni nach New York von besucht eine Party bei Williams. Einen Tag nach der Party reist er nach Merida. Am 04. Juni fährt Walter Faber abermals nach Palenque. Einen Tag später von dort aus weiter zur Plantage nach Guatemala.

Anschließend reist er beruflich nach Caracas und hält sich dort vom 20. Juni bis zum 08. Juli auf. Er hat schwere Magenprobleme und muss daher viel Zeit im Bett seines Hotelzimmers verbringen. Dort entstehen seine Aufzeichnungen, der ersten Station des Berichts. Es handelt sich bei den Magenproblemen, um eine bis dato unbehandelte Krebserkrankung.

Am 09. Juli reist Walter Faber nach Kuba. Er verbringt die Zeit dort bis zum 13. Juli in Havanna. Auf dieser Reise packt Walter Faber zum ersten Mal in seinem Leben, eine Lebenslust, auch wenn ihn der Verlust von Sabeth immer noch sehr belastet.

Am 15. Juli reist Walter Faber nach Deutschland. Er nimmt in Düsseldorf an einer Filmvorführung der Hencke – Bosch GmbH teil. Einen Tag darauf reist er nach Zürich, um sich mit einem Professor zu treffen. Von dort aus, reist Walter Faber wieder nach Athen, wo er am 18. Juli ankommt.

Walter Faber begibt sich aufgrund seiner schlimmer werdenden Magenprobleme am 19. Juli in ein Krankenhaus in Athen. Dort verfasst er im Krankenbett liegend den zweiten Teil seines Berichts. Er bekommt einen OP Termin im August. Am diesem Tag enden seine Aufzeichnungen, unmittelbar vor dem Beginn der Operation.

Walter Fabers Magenleidung kam von einer Krebserkrankung im fortgeschrittenen Stadium. Obwohl er seit längerer Zeit bereits gesundheitliche Probleme hatte, hat er diese zunächst über einen langen Zeitraum ignoriert. In dieser Zeit konnte sich Walter Fabers unbehandelten Magenkrebs immer weiter ausbreiten. Aufgrund des Fortgeschrittenen Stadiums waren die Heilungschancen von Walter Faber äußerst gering. Dem sehr rational denkenden und handelnden Walter Faber, war seine Endlichkeit bewusst. Dennoch ließ er am Ende die Behandlung über sich ergehen und war zu einer schweren Krebsoperation bereit. Die Tatsache, dass seine Aufzeichnungen unmittelbar vor Beginn der OP abbrechen und nach der OP nicht weitergeführt werden, lässt darauf schließen, dass Walter Faber die schwere Operation nicht überlebt hat. Demnach stirbt Walter Faber am Ende des Buches im Alter von 50 Jahren an den Folgen einer Magenkrebserkrankung.