Fortpflanzung und Arterhaltung

Fach Biologie

Klasse 8

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 15.01.2018

Schlagwörter

Fortpflanzung Arterhaltung Tiere Pflanzen

Zusammenfassung

Dieses Referat beschreibt die verschiedenen Arten der Fortpflanzung bei Pflanzen und Tieren. Hierbei werden die ungeschlechtliche Fortpflanzung, die eingeschlechtliche Fortpflanzung und die zweigeschlechtliche Fortpflanzung erklärt.

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Der Prozess der Fortpflanzung bei Pflanzen und Tieren ist sehr wichtig, denn er dient der Arterhaltung. Da Pflanzen und Tiere nicht unsterblich sind, würden die Arten ohne Fortpflanzung aussterben. Der Prozess der Fortpflanzung bedeutet, dass aus Pflanzen und Tieren neue entstehen.

Es gibt drei unterschiedliche Wege der Fortpflanzung, die im Folgenden erklärt werden. Erstens, die ungeschlechtliche Fortpflanzung, die zum Beispiel bei Bakterien stattfindet. Zweitens die eingeschlechtliche Fortplanzung, die es beispielsweise bei kleinen Tieren, wie dem Wasserfloh gibt. Drittens die zweigeschlechtliche Fortpflanzung, welche die häufigste Art der Fortpflanzung darstellt. Diese findet bei den meisten Pflanzen, vielen Tieren und auch beim Menschen statt.

Die ungeschlechtliche Fortpflanzung gibt es bei Pflanzen oder Tieren, welche nur aus einer einzigen Zelle bestehen. Sie besitzen und benötigen keine Geschlechtsteile zur Fortpflanzung. Der Prozess der Zellteilung stellt in diesem Fall bereits die Fortpflanzung dar. Auf diese Art vermehren sich Bakterien und Algen. Der Nachteil dieser Art der Fortpflanzung ist, dass bei diesen Lebewesen im Prinzip keinerlei Weiterentwicklung stattfindet.

Eine weitere Möglichkeit der ungeschlechtlichen Fortpflanzung nutzt zum Beispiel die Erdbeere. An ihr wächst ein Seitentrieb, an dem sich neue Wurzeln bilden. Hieraus entsteht dann die neue Pflanze.

Bei der eingeschlechtlichen oder manchmal auch jüngfräulich genannten Fortpflanzung entwickelt sich die Eizelle weiter, ohne das sie vorab befruchtet wurde. Dieser Prozess der Fortpflanzung ist sehr einfach. Der “Elternteil” muss sich keinen Partner anderen Geschlechts suchen, sondern kann den Fortpflanzungsprozess selbstständig durchführen. Neben diesem Vorteil gibt es jedoch auch Nachteile, zum Beispiel, dass die Nachkommen ihren Eltern sehr stark ähneln und daher auch bei diesem Prozess der Fortpflanzung kaum eine Entwicklung stattfindet. Diese Art der Fortpflanzung findet in der Regel bei Pflanzen aber auch beim Wasserfloh, bei Fischen und bei Eidechsen statt.

Die bekannteste Art der Fortpflanzung ist die zweigeschlechtliche Fortpflanzung. Bei dieser Art wird ein weiblicher und ein männlicher Elternteil benötigt. Der männliche Elternteil befruchtet die Eizelle des weiblichen Elternteils. Bei Pflanzen gibt es hierzu zwei Möglichkeiten. Erstens: beide Elternteile befinden sich in dergleichen Blüte, dies ist zum Beispiel bei Äpfeln und Birnen der Fall oder Zweitens: auf der einen Pflanze befinden sich die weiblichen Blüten und auf der anderen die männlichen Blüten, dies ist beispielsweise bei Kiwis so.

Bei höher entwickelten Arten von Tieren und auch beim Menschen gibt es männliche und weibliche Exemplare. Diese müssen jeweils ein Paar, bestehend aus einem Männchen und einem Weibchen, bilden und miteinander Geschlechtsverkehr haben, um sich fortzupflanzen. Wenn die Eizellen des Weibchens zur Befruchtung bereit sind, wird eine Eizelle befruchtet. Bis zur Geburt wird das Männchen nicht mehr benötigt. Bei einigen Tierarten hilft das Männchen bei der Aufzucht der Jungen, bei anderen kümmert sich das Muttertier alleine darum.

Bei der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung vermischen sich die speziellen Eigenschaften der Elternteile. Dieser Prozess ist zum Teil zufällig. Manche Züchter steuern jedoch den Prozess der Fortpflanzung ihrer Tiere, weil sie sich dadurch Vorteile erhoffen. Der Tierhalter sucht sich dann aus, welches Weibchen sich mit welchem Männchen fortpflanzen soll. Damit keine unkontrollierte Fortpflanzung entsteht, werden weibliche Tiere und männliche Tiere häufig getrennt voneinander gehalten. Möchte ein Tierhalter seine Tiere gemeinsam halten aber nicht, dass sie sich fortpflanzen, so hat er die Möglichkeit die Tiere kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen.

Auch bei Pflanzen ist eine Steuerung der Fortpflanzung möglich. So lassen sich beispielsweise zwei Birnensorten miteinander kombinieren. Der Mensch überträgt hierbei die Pollen gezielt von der einen Blüte auf die nächste und erzielt somit eine Kreuzung der beiden Birnensorten.