Die menschliche Lunge

Fach Biologie

Klasse 8

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 12.12.2017

Schlagwörter

Lunge

Zusammenfassung

Dieses Referat befasst sich mit einem lebenswichtigen Organ des menschlichen Körpers - der Lunge. Es erklärt den Aufbau und die Funktionsweise der Lunge. Ausserdem werden verschiedene Erkrankungen des Organs erläutert.

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Die menschliche Lunge ist ein lebenswichtiges Organ. Sie besteht aus zwei Lungenflügeln und befindet sich im Brustkorb des Menschen. Dazwischen und etwas darunter sitzt das Herz. Die Lunge ist das Atemorgan und  versorgt den menschlichen Körper mit Sauerstoff. Des weiteren entfernt sie das schädliche Kohlendioxid aus dem Körper.

Aufbau und Funktionsweise der Lunge

Der rechte Lungenflügel besteht aus drei Lungenlappen und der linke Lungenflügel aus zwei Lungenlappen. Die Lunge besteht aus sehr vielen, verzweigten, kleinen Luftröhrchen. Diese fangen mit zwei Hauptrohren an der Luftröhre an. Dies sind die sogenannten Hauptbronchien. Von dort aus werden die Verzweigungen immer kleinere Röhrchen, welche in kleinen Blasen, den sogenannten Alveolen, enden. Auf der Hülle der Aveolen liegen hauchdünne Adern. Über diese Adern nimmt das Blut den Sauerstoff der eingeatmeten Luft auf. Andersrum gibt der Körper auf diese Art auch Kohlendioxid aus dem Blut an die Alveolen ab. Dann kann das Kohlendioxid wieder ausgeatmet werden. Die Adern von der Lunge sind über einen separaten Blutkreislauf mit dem Herz verbunden.

Erkrankungen der Lunge

Wie jedes andere menschliche Organ, kann auch die Lunge erkranken. Es gibt zahlreiche leichte, bis sehr schwere Erkrankungen. Der Schweregrad einer Erkrankung hängt unter anderem davon ab, wie weit die jeweilige Erkrankung in die Lunge hineinreicht. Ein leichter Husten kommt beispielsweise in der Regel nur bis zu den Bronchien. Die Lunge kann sich entzünden. Eine Lungenentzündung geht bis in tiefere Schichten der Lunge. Die Ursache ist in der Regel eine Ansteckung durch Bakterien oder Viren. Bei dieser Ansteckung kann nicht nur die Lunge selbst, sondern auch das Lungenfell und das Rippenfell. Dies sind Arten von Haut außen auf der Lunge bzw. an der Innenwand des Brustkorbes. Bei einer Lungenentzündung kommt es sehr oft zu starkem Husten. Es bildet sich Schleim in der Lunge. Eine Lungenentzündung bedarf immer ärztlicher Untersuchung. Der Arzt hört hierbei zunächst die Lunge ab. Typisch für eine Lungenentzündung sind rasselnde Töne. Entzündungen im menschlichen Körper lassen sich in der Regel auch an den Blutwerten ablesen. Daher gehört eine Blutabnahme meist zur Untersuchung dazu. Im Auswurf, dem abgehusteten Schleim, lassen sich meistens Bakterien nachweisen, welche die Lungenentzündung ausgelöst haben. Meist heilt eine Lungenentzündung nach Gabe von entsprechenden Medikamenten innerhalb von einigen Wochen aus. Hilfreich ist es, wenn die Lunge viel frische Luft bekommt. Dafür muss der Patient, sich an der frischen Luft bewegen und tief einatmen und ausatmen. Des weiteren ist es sinnvoll zu versuchen, den Schleim in der Lunge abzuhusten, damit diese wieder frei wird. Dies trägt dazu bei, dass die Lunge sich besser selbst reinigen kann. Dadurch klingt die Lungenentzündung schneller ab. Eine Lungenentzündung ist eine ernstzunehmende Erkrankung der Lunge. Geschwächte Menschen, wie zum Beispiel Senioren oder Kleinkinder können an einer Lungenentzündung im Extremfall sterben.

Menschen die Rauchen schädigen Ihre Lunge nachweislich und langfristig. Es ist wissenschaftlich beweisen, dass regelmässiger Nikotinkonsum zu ernsthaften Erkrankungen der Lunge, wie beispielsweise Lungenkrebs führen kann. Lungenkrebs ist eine bösartige Neubildung entarteter Zellen der Bronchien. Lungenkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten beim Menschen. Das inhalative Rauchen, das sogenannte "auf Lunge rauchen" ist hierbei der Hauptrisikofaktor. Das Risiko steigt umso stärker der Nikotinkonsum und die Dauer des Rauchens ist. Bei Männern ist das Rauchen in ca. 90% der Fälle für eine Lungenkrebserkrankung verantwortlich, bei Frauen ungefähr in 80% der Fälle. Des weiteren können auch radioaktive- und weitere Stoffe Lungenkrebs auslösen. Arbeiter, die beruflich mit solchen Stoffen zu tun haben, haben ein dementsprechend höheres Risiko. Doch der Hauptrisikofaktor ist stets das Rauchen. Ein Verzicht auf Nikotinkonsum kann somit das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken sehr stark reduzieren. Lungenkrebs ist meistens nur heilbar, wenn er in einer Frühform erkannt wird. Die Erkennung der Krankheit erfolgt dann in der Regel zufällig, da die Krankheit zu der Zeit noch keine Beschwerden verursacht.