Gesuchter Begriff Parion hat ein Ergebnis
Gehe zu
DE Deutsch EN Englisch
Parion Parium
DE Phrasen mit parion EN Übersetzungen
Nach der Genehmigung dieser Rettungsbeihilfe durch die Kommission erhielt die BGB im August 2001 eine Kapitalzuführung von exakt 2 Mrd. EUR: 1,755 Mrd. EUR vom Land Berlin, 166 Mio. EUR von der NordLB, 16 Mio. EUR von Parion (Gothaer Finanzholding AG) und 63 Mio. EUR von Kleinaktionären. The Commission authorised the aid as rescue aid, and in August 2001 BGB received a capital injection of exactly EUR 2000 million: EUR 1755 million from the Land of Berlin, EUR 166 million from NordLB, EUR 16 million from Parion (Gothaer Finanzholding AG) and EUR 63 million from small shareholders.
Die NordLB habe sich — wie der private Anteilseigner Parion sowie die unter Streubesitz zusammengefassten Aktionäre — unterproportional an der Kapitalerhöhung beteiligt, obwohl das Land Berlin und die BGB eine ihrem jeweiligen Anteilsbesitz entsprechende Beteiligung erwartet hätten. Like the private shareholder Parion and the miscellaneous small shareholders, NordLB had participated in the capital increase to a less than proportionate degree, although the Land of Berlin and BGB had expected each to take part in accordance with their respective shareholdings.
Andere Anteilseigner sind die Norddeutsche Landesbank mit rund 11 % und die Gothaer Finanzholding AG (Parion Versicherungsgruppe) mit rund 2 %. Other shareholders are Norddeutsche Landesbank with around 11 % and Gothaer Finanzholding AG (Parion insurance group) with around 2 %.
(21) In der ersten Hälfte des Jahres 2001 geriet die BGB in eine akute Krise. Ursächlich waren insbesondere Not leidende Kredite des Immobilienfinanzierungsgeschäfts sowie die bei der IBG/IBAG/LPFV anfallenden Garantieverpflichtungen im Fondsgeschäft, die für den Jahresabschluss 2000 zu Rückstellungen von rund 1 Mrd. EUR führten, sowie das Erfordernis von Wertberichtigungen für laufende Bauträgerprojekte und einer Erhöhung der Risikovorsorge im Immobilienfinanzierungsbereich auslösten. Im Mai fielen die haftenden Eigenmittel der BGB dadurch unter den gesetzlich vorgeschriebenen Eigenmittelkoeffizienten von 8 %. Die Finanzierungslücke, die zu schließen war, um einen Kernkapitalkoeffizienten von 5,0 % zu erreichen und so eine Rückkehr zu dem vor der Krise bestehenden Eigenmittelkoeffizienten von 9,7 % zu ermöglichen, wurde zum damaligen Zeitpunkt auf rund 2 Mrd. EUR geschätzt. Durch eine Absichtserklärung sicherte das Land Berlin im Mai 2001 eine durch das Land zu gewährende Kapitalzuführung in Höhe des hierzu notwendigen Betrages zu. Nach der Genehmigung dieser Rettungsbeihilfe durch die Kommission erhielt die BGB im August 2001 eine Kapitalzuführung von exakt 2 Mrd. EUR: 1,755 Mrd. EUR vom Land Berlin, 166 Mio. EUR von der NordLB, 16 Mio. EUR von Parion (Gothaer Finanzholding AG) und 63 Mio. EUR von Kleinaktionären. (21) In the first half of 2001 BGB found itself in acute difficulty. The main causes were loan defaults in real estate financing and guarantee obligations on IBG/IBAG/LPFV that were falling due in the funds business, for which provisions of about EUR 1 billion had to be set aside at the end of 2000, along with the need to adjust the value of building projects in progress and to increase risk provision in real estate financing. In May BGB's own‐funds ratio fell below the 8 % required by law. The shortfall that needed to be made up to reach a core‐capital ratio of 5 % and thus to return to the own‐funds ratio of 9,7 % that had obtained before the crisis was estimated at the time at about EUR 2 000 million. The Land of Berlin issued in May 2001 a declaration of intent guaranteeing that the necessary capital would be injected. The Commission authorised the aid as rescue aid, and in August 2001 BGB received a capital injection of exactly EUR 2 000 million: EUR 1 755 million from the Land of Berlin, EUR 166 million from NordLB, EUR 16 million from Parion (Gothaer Finanzholding AG) and EUR 63 million from small shareholders.
(144) Deutschland führte daraufhin aus, dass die Kapitalerhöhung der NordLB keine Beihilfe enthalte, da sie nach dem Prinzip des marktwirtschaftlich handelnden Kapitalgebers erfolgt sei. Die NordLB habe sich — wie der private Anteilseigner Parion sowie die unter Streubesitz zusammengefassten Aktionäre — unterproportional an der Kapitalerhöhung beteiligt, obwohl das Land Berlin und die BGB eine ihrem jeweiligen Anteilsbesitz entsprechende Beteiligung erwartet hätten. Dem Anteilsbesitz der NordLB vor der Kapitalzuführung von 20 % hätte eine Kapitalzuführung von gut 400 Mio. DEM entsprochen. Der NordLB sei ein derartiges Engagement unternehmerisch allerdings nicht sinnvoll erschienen. Andrerseits hätte ein Verzicht auf eine Beteiligung an der Kapitalerhöhung den Anteilsbesitz der NordLB auf 4 % gesenkt. Die NordLB hätte dadurch die mit einem mindestens 10 %igen Anteilsbesitz verbundenen Mitwirkungsrechte, wie z. B. die gerichtliche Bestellung von Sonderprüfern oder die Durchsetzung von Ansprüchen der Gesellschaft gegen Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder, verloren. Ferner hatte die NordLB im August 2001 im Hinblick auf noch nicht abgeschlossene Überlegungen zur Vertiefung der Zusammenarbeit sowie auf eine eventuelle Fusion eine "Interessenwahrende Offerte" abgegeben. Ohne jegliche Beteiligung an der Kapitalerhöhung wäre diese kaum glaubwürdig gewesen. Insgesamt habe es sich um eine die unternehmerischen Interessen der NordLB sorgfältige abwägende Entscheidung gehandelt. (144) Germany explained that NordLB’s capital increase contained no aid since it had been made in accordance with the market‐economy investor principle. Like the private shareholder Parion and the miscellaneous small shareholders, NordLB had participated in the capital increase to a less than proportionate degree, although the Land of Berlin and BGB had expected each to take part in accordance with their respective shareholdings. NordLB’s 20 % stake prior to the capital injection would have corresponded to a capital contribution of just over DEM 400 million. Such an exposure, however, did not seem good business to NordLB. On the other hand, to have refused to participate in the capital increase at all would have reduced NordLB’s stake to 4 %. NordLB would thus have lost the participatory rights associated with a holding of at least 10 %, such as asking a court to appoint special auditors or asserting the company’s claims against members of the management and supervisory boards. Further, in August 2001 NordLB had submitted an offer that "promoted its interests" with regard to unfinished discussions on deepening cooperation and a possible merger. Without any participation in the capital increase, this would have hardly been credible. Altogether, this was a decision that carefully weighed up NordLB’s business interests.
(17) Seit 1994 gehört die LBB zum BGB-Konzern, einer so genannten "Institutsgruppe", die im selben Jahr durch Zusammenführung mehrerer, ehemals vom Land Berlin kontrollierter Kreditinstitute gegründet wurde. Als Holding ist die BGB mittels einer atypisch stillen Beteiligung von rund 75 % seit 1994 am Vermögen und am Ergebnis der LBB — mit Ausnahme des zentralen Landes-Förderinstituts IBB — beteiligt. Durch Abtretung von Gewinnansprüchen des Landes als Träger der Landesbank an die BGB in 1998 wurde die BGB wirtschaftlich 100 %ige Eigentümerin. Der BGB-Konzern hatte im Jahre 2001 eine Bilanzsumme von knapp 190 Mrd. EUR, im Jahr 2002 von rund 175 Mrd. EUR und im Jahr 2003 von rund 153 Mrd. EUR. Die Bilanzsumme der LBB betrug rund 87 Mrd. EUR im Jahr 2001, rund 85 Mrd. EUR im Jahr 2002 und rund 93 Mrd. EUR im Jahr 2003. Das Land Berlin hält derzeit etwa 81 % der Anteile an der BGB. Andere Anteilseigner sind die Norddeutsche Landesbank mit rund 11 % und die Gothaer Finanzholding AG (Parion Versicherungsgruppe) mit rund 2 %. Etwa 6 % der Anteile sind im Streubesitz. (17) Since 1994 LBB has belonged to the BGB group, a group of institutions set up in that year by merging a number of credit institutions previously owned by the Land of Berlin. BGB is the holding company, with an atypical silent partnership which since 1994 has given it about 75 % of the assets and the profits of LBB, with the exception of the central Land promotion institution, IBB. In 1998 the Land, as LBB's guarantor, made over its claim to a share of LBB's profits to BGB; this made BGB the 100 % beneficial owner. The BGB group had a balance-sheet total of just under €190 billion in 2001, some €175 billion in 2002 and some €153 billion in 2003. LBB's balance-sheet total was some €87 billion in 2001, some €85 billion in 2002 and some €93 billion in 2003. The Land of Berlin currently holds about 81 % of the shares in BGB. Other shareholders are Norddeutsche Landesbank with around 11 % and Gothaer Finanzholding AG (Parion insurance group) with around 2 %. Some 6 % of the shares are dispersed among small shareholders.