Tennisrebell Andre Agassi

Fach Sport

Klasse 8

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 28.07.2018

Schlagwörter

Andre Agassi Grand Slam

Zusammenfassung

Dieses Referat befasst sich mit dem ehemaligen US amerikanischen Tennisspieler Andre Agassi. Es wird dessen Karriere von Anfang bis Ende erklärt und auf die Höhepunkte seiner Laufbahn besonders eingegangen.

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Bei Andre Kirk Agassi handelt es sich um einen ehemaligen US – amerikanischen Tennisspieler, armenischer Herkunft, der am 29. April 1970 in Las Vegas geboren worden ist.

Karrierebeginn

Andre Agassi spielte bereits seit seiner Kindheit Tennis. Sein Vater war äußerst ehrgeizig und bereitete seinen Sohn auf eine professionelle Tenniskarriere vor. Andre Agassis Vater gelang es sogar, seinem Sohn Trainingseinheiten mit Profispielern, wie beispielsweise Jimmy Connors zu ermöglichen. Im Alter von 13 Jahren trat Andre Agassi in die Tennisakademie von Nick Bollettiere in Florida ein. In seiner Jugend war Andre Agassi ein Rebell, was sich vor allem an dessen Äußeren zeigte. Er trug langes Haar und schrillbunte Sportkleidung beim Tennis. Zwei Jahre später verließ Andre Agassi die Tennisakademie wieder, nachdem er den Sprung auf die Profitour schaffte.

Profikarriere

Erste Erfolge kamen schnell, da Andre Agassi ein großes Talent besaß. Bereits nach seiner ersten Profisaison gehörte Andre Agassi zu den 100 besten Tennisspielern der Welt. Ende 1987 gewann er sein erstes Turnier in Brasilien. Am Saisonende war er bereits bis auf Platz 25 in der Weltrangliste geklettert. Die kommende Saison 1988 sollte Andre Agassi den endgültigen Durchbruch bringen. Er gewann sechs Turniere und drang bei den Grand Slam Turnieren French Open und US Open bis in das Halbfinale vor. Andre Agassi war nach der Saison Weltranglisten Dritter, was bis dahin seine beste Platzierung war. Inzwischen war Andre Agassi weltweit bekannt und bei seinen Fans aufgrund seiner schrillen Art sehr beliebt. Er verzichtete Aufgrund der strengen Kleidervorschrift sogar mehrere Jahre auf eine Teilnahme beim wichtigsten Tennisturnier der Welt in Wimbledon. Die Saison 1989 verlief für Andre Agassi schleppend, er konnte erst im Herbst seinen ersten Turniersieg erzielen und rutschte in der Weltrangliste bis auf Platz sieben ab.

In der Folgesaison erholte Andre Agassi sich schnell von dieser „Krise“ und knüpfte an alte Erfolge an. So drang er sowohl bei den French Open, als auch bei den US Open bis ins Finale vor. Er gewann in dieser Saison die ATP Weltmeisterschaft und mit dem Team der USA auch erstmals den Davis Cup. Auch in der Saison 1991 kam Andre Agassi bis in das Finale der French Open, welches er jedoch gegen Jim Courier verlor. In dieser Saison gelangen Andre Agassi zwei Saisonsiege und er schaffte es nur knapp sich in den top Ten der Tennisweltrangliste zu halten.

Erreichung der Weltspitze

Die Saison 1992 war eine der besten Jahre von Andre Agassi auf der ATP Tour. Er kam bei den French Open bis ins Halbfinale, wo er erneut Jim Courier unterlag. Bei Wimbledon schaffte Andre Agassi es sogar bis in das Endspiel, das er knapp gegen Goran Ivanisevic gewann. Der Wimbledon Sieg war der erste Grand Slam Titel für Andre Agassi. Im Viertelfinale der US schied Andre Agassi abermals gegen Jim Courier aus. Den Davis Cup Titel konnte er mit dem Team der USA am Jahresende verteidigen. Die Saison beendete Andre Agassi auf Platz neun der Weltrangliste. In der Folgesaison verpasste Andre Agassi aufgrund zahlreicher Verletzungen und einer Operation viele Turniere und rutsche bis auf Position 24 ab. Sein Comeback 1994 führte ihn schnell zu einem Turniersieg in Scottsdale. Andre Agassis Trainer Nick Bollettiere beendete nach dem Herausfallen seines Schützlings aus den besten 30 der Welt, die Zusammenarbeit mit Andre Agassi. Sein Nachfolger wurde Trainer Brad Gilbert. Erst auf Hartcourt im Herbst in Toronto gelang Andre Agassi ein weiterer Turniererfolg. Er gewann daraufhin die US Open, wobei er im Finale Michael Stich bezwang. Er gewann weitere Turniere und erreichte mit Platz zwei, seine bis dahin beste Position in der Welttangliste.

Die Saison 1995 brachte für Andre Agassi mehrere Neuerungen. Zum einen entschied er sich, sich von seinem Rebellenimage zu verabschieden und trennte sich auch von seinen langen Haaren und den schrillen Outfits. Des Weiteren formte ihn sein neuer Trainer zu einem kompletteren Spieler, der sich an die Weltspitze setzte. Er spielte erstmalig in seiner Karriere an den Australian Open teil und gewann diese auf Anhieb, gegen seinen Landsmann Pete Sampras. Im April des Jahres war Andre Agassi erstmals die Nummer eins der Weltrangliste. Die Rivalität zwischen Andre Agassi und Pete Sampras stieg ins unermessliche. Die beiden lieferten sich in der Saison mehrere hochklassige Spiele. Der Höhepunkt war das Finale der US Open im Herbst des Jahres. Andre Agassi verlor das Finale in vier engen Sätzen.

In der Saison 1996 rutschte Andre Agassi bis auf Platz sechs der Weltrangliste ab, da er lediglich drei kleinere Turniere gewinnen konnte. Dennoch war es eine erfolgreiche Saison, da er bei den olympischen Spielen in Atlanta gegen Sergi Bruguera die Goldmedaille gewinnen konnte.

Das Ende des Erfolges und ein Comeback

1997 war aufgrund zahlreicher Verletzungen und verpassten Turnieren sowie Erstrundenniederlagen die schlechteste Saison in Andre Agassis Kassiere. Er rutschte nach diesem Jahr sogar bis auf Platz 141 der Weltrangliste. Privat sorgte „der ewige Rebell“ mit einer turbulenten Ehe mit Brooke Shields für Aufsehen.
Im Jahre 1998 entschied sich Andre Agassi, sich wieder vollständig auf die Tenniskarriere zu konzentrieren und verabschiedene sich endgültig von seinem rebellischen Verhalten. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Andre Agassi spielte sich mit fünf Turniersiegen wieder in die top Ten der Weltrangliste.

Im Jahre 1999 gewann Andre Agassi die French Open. Diese waren das einzige Grand Slam Turnier, welches er noch nicht gewonnen hatte. Vor ihm hatten dies nur Fred Perry, Don Budge, Rod Laver und Roy Emerson geschafft. Andre Agassi gewann in dem Jahr auch noch die US Open und schloss die Saison erstmals auf Platz eins der Tennisweltrangliste ab. Er wurde daraufhin zum Weltsportler des Jahres gewählt.

Die 2000er Saison verlief für Andre Agassi ebenfalls sehr erfolgreich, er konnte unter anderem die Australian Open gewinnen. Im Jahre 2001 verteidigte er diesen Titel und schloss die Saison als Weltranglisten Zweiter ab. In der Saison 2002 spielte Andre Agassi ebenfalls starkes Tennis und die Saison erneut auf Platz zwei abschloss. Der Höhepunkt des Jahres, war das letzte Duell zwischen Andre Agassi und Pete Sampras, welches Pete Sampras bei den US Open gewann. 2003 konnte Andre Agassi die Australian Open zum dritten Mal in vier Jahren gewinnen. Im Endspiel bezwang der Rainer Schüttler. Obwohl er zwischenzeitlich die Weltrangliste anführte, reichte es am Saisonende „nur“ zu Platz vier.

Ausklang der Karriere

Auch wenn Andre Agassi immer wieder gute Resultate erzielte und auch Turniere gewann und sich deshalb in den top Ten der Tennisweltrangliste halten konnte, zeichnete sich ab, dass sich seine Karriere im Profitennis allmählich dem Ende zuneigt. Die großen Erfolge gehörten der Vergangenheit an, doch Andre Agassi blieb seinem Sport bis ins Jahr 2006 treu. Am 24. Juni erklärte er, dass er seine Karriere nach den US Open Ende 2006 beenden würde. Er verlor dort am 03. September 2006 in vier Sätzen gegen Benjamin Becker und erklärte unter Tränen und Standing Ovations des Publikums, noch auf dem Platz seinen Rücktritt.

Insgesamt gewann Andre Agassi in seiner 21 jährigen Karriere 60 Turniere im Einzel, acht davon bei Grand Slam Turnieren. Darüber hinaus gewann er ein Turnier im Doppel, an der Seite von Pete Sampras sowie eine olympische Goldmedaille. Im Zeitraum von 1988 und 2005 spielte Andre Agassi 36 Mal für das David Cup Team der USA, seine Bilanz ist 30 : 6.
Das Davis Cup Team der USA von 1992, bestehend aus Andre Agassi, Pete Sampras, Jim Courier und John McEnroe ist das beste aller Zeiten.