Tennislegende - Martina Navratilova

Fach Sport

Klasse 8

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 31.07.2018

Schlagwörter

Martina Navratilova WTA

Zusammenfassung

Dieses Referat befasst sich mit der ehemaligen US - amerikanischen Tennisspielerin, tschechischer Herkunft, Martina Navratilova. Es wird ihre Karriere von den Anfänge bis zum Ende inkl. Comeback und endgültiges Ende erläutert.

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Bei Martinia Navratilova handelt es sich um eine ehemalige US – amerikanische Tennisspielerin, tschechischer Herkunft, die am 18. Oktober 1956 in Revnice geboren worden ist.

Karrierebeginn

Martina Navratilova wurde in der damaligen Tschechoslowakei geborten und wuchs in Prag auf. Durch ihren Stiefvater Miroslav Navratil kam sie im Kindesalter zum Tennis. Sie war von Beginn an sehr talentiert und entwickelte ihr Spiel sehr schnell. Im Jahre 1964 spielte Martina Navratilova ihr erstes Jugendturnier und erreichte auf Anhieb das Halbfinale. Kurze Zeit später gewann sie bereits mehrere Turniere und entschied sich für eine professionelle Tenniskarriere.

Im Alter von 15 Jahren gewann Martina Navratilova ihren ersten Meistertitel, welchen sie zwei Mal verteidigen konnte. Im Jahre 1973 wurde sie Erstplatzierte in der nationalen Rangliste. Es gelang ihr noch im gleichen Jahr der Sprung ins professionelle Damentennis. In einem ihrer ersten Turniere, spielte sie direkt gegen die Weltranglistenerste Chris Evert und verlor deutlich. Dennoch spielte Martina Navratilova recht erfolgreich.

Durchbruch

Im Jahre 1975 gelang Martina Navratilova der endgültige Durchbruch im Profitennis. Sie erreichte gleich zwei Finals von Grand Slam Turnieren, welche sie jedoch verlor. Sie spielte bei den Australien Open im Finale gegen Evonne Goolagong und bei den French Open gegen Chris Evert. Mit der sie die Doppelkonkurrenz des Turniers gewann. Das Duell von Martina Navratilova und Chris Evert dauerte über deren gesamte Karrieren an und prägte die Geschichte des Damentennis. Die beiden Spielerinnen standen sich in 15 Jahren insgesamt 80 Mal bei Tennisturnieren gegenüber.

Im Jahre 1978 gewann Martina Navratilova mit dem Rasenturnier von Wimbledon ihren ersten Grand Slam Titel, gegen Chris Evert und übernahm erstmals, jedoch kurzfristig, Platz eins der Weltrangliste. Ein Jahr später konnte Martina Navratilova ihren Titel in Wimbledon verteidigen.
Die Saison 1980 gestaltete sich für Martina Navratilova aufgrund von privaten Schwierigkeiten als holprig. Sie outete sich als Lesbe, nachdem die Gerüchte um sie immer stärker wurden. Im Jahr darauf, hat sich ihr Privatleben wieder geordnet und sie wurde US – Bürgerin und konnte an alte Erfolge im Tennis anknüpfen.

Dominanz im Damentennis

Die große Dominanz der Martina Navratilova begann Ende 1981. Zwischen 1982 und 1987 standen sich Martina Navratilova und Chris Evert zehnmal im Finale von Grand Slam Turnieren gegenüber, wobei Martina Navratilova sieben Spiele für sich entscheiden konnte. Das Interessante an dem Duell war, dass die beiden Spielerinnen trotz der großen Rivalität, ein gutes Verhältnis zueinander hatten. Insgesamt spielten Martina Navratilova und Chris Evert 80 Mal gegeneinander. Auch in der Gesamtbilanz führt Martina Navratilova, wenn auch nur knapp mit 43 zu 37 Siegen. Sie konnte in 61 Monaten 71 Turniere gewinnen, hierunter 12 ihrer insgesamt 15 Major Turniere. Martina Navratilova beendete die Saison 1982 auf Platz eins der Tennisweltrangliste und verdrängte Chris Evert auf die zweite Position.

Die Saison 1983 verlief für Martina Navratilova noch erfolgreicher. Sie erreichte eine Siegesserie, welche bis zur Halbfinalniederlage gegen Helena Sukova bei den Australien Open 1984 andauerte, 74 Spiele umfasste und einen Rekord darstellt. Martina Navratilova verlor im Zeitraum zwischen 1982 und 1984 lediglich sechs Tennisspiele. Auch im Doppel war sie an der Seite von Pam Shriver äußerst erfolgreich. Die beiden gewannen 109 Spiele. Martina Navratilova war mehr als drei Jahre lang Weltranglistenerste im Doppel.

Das Ende der Dominanz

Martina Navratilova war auch in den Folgesaisons die unangefochtene Nummer eins des Damentennis. Im Jahre 1985 trat die deutsche Steffi Graf ins Profitennis hervor und beendete die Saison als Weltranglisten sechste. Tennisexperten sahen in ihr die neue Herausforderin für Martina Navratilova und sollten Recht behalten. Im Mai 1986 verlor Martina Navratilova erstmals das Endspiel der German Open in Berlin gegen Steffi Graf. Auch im Finale der French Open war Steffi Graf gegen sie siegreich. Martina Navratilova behielt hingegen in Wimbledon und bei den US Open die Oberhand gegen Steffi Graf. Es wurde in dieser Saison jedoch deutlich, dass das Duell Martina Navratilova vs. Steffi Graf die Zukunft des Tennis prägen würde. Martina Navratilova stellte bei den US Open einen weiteren Rekord auf, indem sie das Einzelturnier, das Doppelturnier sowie den Mixedwettbewerb gewann.
Im Jahre 1989 standen sich Martina Navratilova und Steffi Graf letztmalig in Finals von Grand Slam Turnieren gegenüber. Beide Male, in Wimbledon und bei den US Open, unterleg Martina Navtratilova der neuen Nummer eins, Steffi Graf.

Ausklang der Karriere

Martina Navratilova stellte im Tennis viele Rekorde für die Ewigkeit auf. Zu Beginn der 1990er Jahre begann ihre Karriere langsam auszuklingen, obwohl sie noch einige Turniere gewann. Unter anderem gelang ihr 1990 noch einmal der Sieg beim wichtigsten Tennisturnier der Welt in Wimbledon, gegen Finalgegnerin Zina Garrison.
In der Saison 1994 trat Martina Navratilova vom professionellen Tennissport zurück.

Comeback

Martina Navratilova kehrte im Jahre 2000 noch einmal auf die Tennistour zurück. Sie spielte jedoch fortan nur noch im Doppel und im Mixed. Im Jahre 2002 konnte sie ein Turnier an der Seite von Natalja Zwerewa gewinnen und sich zur ältesten Turniersiegerin küren. Sie stellte hiermit den Rekord von Billie Jean King ein. Aufgrund einer verlorenen Wette gegen ihre Trainerin Giselle Tirado, trat Martina Navratilova beim WTA Turnier in Eastbourne nochmal im Einzel an. Sie erreichte hierbei die zweite Runde, in der sie Daniela Hantuchova unterlag.

Im Jahre 2003 gewann sie mit Leander Paes zusammen die Australian Open im Mixed und gewann so den „Super Slam“, da sie Siege bei allen vier Grand Slam Turnieren in allen drei Kategorien (Einzel, Doppel, Mixed) erreicht hat.

Im Mai 2004 gewann sie mit ihrer Doppelpartnerin Lisa Raymond ihren 171 Doppeltitel. Martina Navratilova trat in diesem Jahr letztmalig im Einzel von Wimbledon an und erreichte die zweite Runde.

Martina Navratilova beendete ihre zweite Karriere nach den US Open 2006.