Sport in der Antike - Die Olympischen Spiele

Fach Sport

Klasse 8

Autor muckel316

Veröffentlicht am 08.11.2018

Schlagwörter

Die Olympischen Spiele der Antike

Zusammenfassung

In diesem Referat geht es um Sport in der Antike. Um genauer zu werden um die Olympischen Spiele, die bereits in der Antike durchgeführt worden sind - jedoch unter anderen Regeln und mit nur vier Sportarten.

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Sport in der Antike - Die Olympischen Spiele

In den kommenden Zeilen geht es um die Durchführung der Olympischen Spiele in der Zeit der Antike.

Die Olympischen Spiele in der Antike!

Schon in der Antike galten die Olympischen Spiele als eines der wichtigsten und bedeutsamsten Sportereignisse. Außerdem waren sie zur damaligen Zeit auch ein großer Bestandteil der Panhellenischen Spiele.
Alle vier Jahre wurden diese Spiele durchgeführt und fanden direkt nach der Olympiade statt und immer nur im Sommer eines Jahres.

Wo wurden die Olympischen Spiele damals ausgetragen?

Es gab für die Austragung der Olympischen Spiele immer nur eine Austragungsstelle und dieser war der Heilige Hain von Olympia. Zufinden war der Heilige Hain innerhalb der Landschaft Elis, die auf der Halbinsel Peloponnes beheimatet war.

Wann wurden die Olympischen Spiele erstmals durchgeführt?

Wenn man sich die offizielle Zeitrechnung zum Thema Olympische Spiele ansieht, so kann man sehen, dass die Olympischen Spiele erstmals von 776 v. Chr. bis 393 n. Chr. abgehalten worden waren. Diese Daten ließen sich durch Archälogen bestätigen aber auch, dass Wettkämpfe erstmals in Olympia 700 v. Chr. durchgeführt worden.
Auch nach der Schließung des Heiligtums, im Jahr 393 n. Chr. wurden die Olympischen Spiele noch dort durchgeführt. Insgesamt wurden die Spiele  bis ins 6. Jahrhundert durchgeführt, auch wenn sie nicht mit den heutigen Spielen zu vergleichen sind.

Wo liegt der Ursprung der Olympischen Spiele?

Wie bereits beschrieben, wurden die ersten Olympischen Spiele bereits im Jahr 776 v. Chr ausgetragen. Jedoch gab es schon vorher Wettkämpfe in Olympia. Das waren damals die sogenannten historischen Olympische Spiele, die es bereits im 8 Jahrhundert v. Chr. gab. Jedoch bestehen an diesen Spielen und deren Ursprung große Zweifel. Es gibt zwar Informationen darüber, dass es Olympia bereits im 11. Jahrhundert v. Chr. gab, aber es war einst eher ein Kultbetrieb anstatt eine Sportaustragungsstätte.     

Die athletischen Wettkämpfe lassen sich erst genauer auf etwa 700 v. Chr. zurückführen.
Eine überregionale Bedeutung bekamen die Wettkämpfe im frühen 6. Jahrhundert v. Chr. und die ersten Siegerlisten sowie deren erste Grundlagen sind eher unbekannt. Erst Ende des 5 Jahrhunderts v. Chr. wurde durch Hippias von Elis eine Siegerliste angefertigt und auch deren Grundlagen niedergeschrieben.
Es gibt Aussagen, aus denen hervorgeht, dass während der ersten Spiele im Jahr 776 v. Chr. ein Abkommen seitens der Königin Iphitos von Elis, Lykurgos von Sparta und auch Kleosthenes von Pisa geschlossen wurde, denn sie waren zur damaligen Zeit die größten Herrscher und hatten zu dieser Zeit alle um Olympia gekämpft. Sie garantierten damals eine heilige Waffenruhe, die auch Ekecheiria genannt wurde. Während der gesamten Zeit der Olympischen Spiele wurde diese Waffenruhe eingehalten, um für alle eine sichere An- sowie Abreise zu garantieren. Die Waffenruhe galt nur für die Athleten, die an den Spielen teilnahmen. Es war auch zuvor bereits bekanntgegeben, dass man innerhalb der heiligen Stätten keine Waffen haben durfte, aufgrund dessen war ein sicherer Aufenthalt für alle gesichert.
Seit dieser Zeit fanden die Olympischen Spiele alle vier Jahre im August des Jahres statt und zu den Spielen gab es auch noch ein religiöses Rahmenprogramm.
Wenn man sich alles rund um die Entstehung der Olympischen Spiele ansieht, so bemerkt man, dass es die verschiedensten Meinungen rund um die Olympischen Spiele gibt. So wird beispielsweise behauptet, innerhalb verschiedenster griechischer Mythen, dass sowohl Herakles als auch Pelops zum Teil zu den ursprünglichen Gründern der Spiele gehörten.
Am Gipfel der Olympia ist ein Zeusstempel zursehen, der das Wagenrennen darstellt, das König Oinomaos durch einen Betrug seitens Pelops – der einst nach der Halbinsel Peloponnes benannt wurde – verloren hatte. So heißt es auch, das die Spiele eigens eingerichtet worden waren, damit sich Pelops von der Blutschuld am Tod des Königs befreien konnte.

Das Reglement der Olympischen Spiele

Wie überall gab es damals schon bei den Olympischen Spielen in der Antike Regeln, die befolgt werden mussten.

Die Teilnehmer der Olympischen Spiele

Zur damaligen Zeit waren bei den Agonen ( die Wettkämpfe ) als Zuschauer sowohl die unverheirateten Frauen als auch die freien Männer zugelassen. Bei den Wettkämpfen waren es jedoch nur die Männer, die teilnehmen durften, sowie die Vollbürger und die ohne Blutschuld, die von ehrlicher Geburt waren und sich keines Verbrechens schuldig gemacht hatten.                                                                                  Aber nicht nur die unverheirateten Frauen und die freien Männer durften daran teilhaben, sondern auch die Priesterinnen der Demeter. Diese durften jedoch an der Tribüne der Hellandoiken ( die Kampfrichter ) Platz nehmen und den Spielen zusehen.
Die verheirateten Frauen und die Unfreien Männer durften zur damaligen Zeit weder als Zuschauer noch an Spielen selber teilnehmen. Wenn sie dies missachteten, drohte ihnen die Todesstrafe.

Es gab dennoch eine Möglichkeit, in der Frauen als Sieger von Olympia hervor gehen konnten. Denn bei den Wagenrennen wurden nicht die Wagenlenker mit dem Sieg geehrt, sondern die Rennstallbesitzer, die in einigen Fällen auch weiblichen Geschlechts waren. Aufgrund dieser Tatsache war Kyniska aus Sparta zweimal Olympiasiegerin.
Für die anderen Frauen gab es die Heraia, welches ebenfalls Wettkämpfe waren und alle vier Jahre zwischen den Olympischen Spielen stattfanden. Auch dort wurden die Siegerinnen mit Ölzweigen bekränzt und sie durften sogar im Tempel der Hera ihr eigenes Standblld weihen.

Anfänglich nahmen an den Olympischen Spielen nur Freizeitsportler, die sehr sportlich und frei waren, teil. In dem späteren Verlauf nahmen jedoch überwiegend die Berufssportler daran teil. Diese kamen aus begüterten Verhältnissen und konnten sich aufgrund dieser Tatsache auch längere Trainingszeiten ohne finanzielle Einbußen leisten.