Stress

Fach Psychologie

Klasse 8

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 22.05.2018

Schlagwörter

Stress

Zusammenfassung

Dieses Referat behandelt das Thema Stress. Es wird erklärt, was Stress ist und welche physischen und psychischen Folgen Stress haben kann. Hierbei wird zwischen positivem und negativem Stress unterschieden.

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Stress ist eine Sammelbezeichnung für durch äußere Reize hervorgerufene psychische und physische Reaktion bei Mensch und Tier. Im Verlauf dieser Arbeit wird auf den Stress beim Menschen eingegangen. Stress kann sowohl positiv als auch negativ sein. Positiver Stress kann zu besonderen Leistungen befähigen. Negativer Stress hingegen kann eine starke körperliche und mentale Belastung darstellen.

Der Stress beim Menschen

Stress ist die Beanspruchung vom Menschen sowohl durch innere Reize als auch äußere Reize sowie Belastungen. Diese können entweder künstlich oder natürlich sein und sowohl auf den Körper des Menschen als auch auf seine Psyche enorme Auswirkungen haben. Dies kann in zwei Richtungen geschehen und daher entweder positiv oder negativ sein. Die Bewältigung der entsprechenden Beanspruchung ist von vielen Faktoren abhängig. Zu diesen gehören die persönlichen Eigenschaften des Menschen, dessen Gesundheitszustand sowie dessen kognitive und intellektuelle Fähigkeiten. Typische Reaktionen auf Stress sind beispielsweise Flucht, Aggression, Akzeptanz oder auch die Verleugnung der Situation.

Positiver Stress

Positiver Stress beansprucht den Körper und die Psyche des Menschen zwar, jedoch wird diese Beanspruchung als positiv empfunden. Diese Art von Stress erhöht die Konzentration und somit auch die Leistungsfähigkeit des Menschen, ohne zum Beispiel Schaden durch Überlastung anzurichten. Positiver Stress tritt auf, wenn ein Mensch motiviert ist, ein bestimmtes Ziel zu erreichen und diese Ziel realistisch erreichbar ist. Positiver Stress kann auch empfunden werden, wenn eine Krise überwunden ist, dies kann beispielsweise auch einer langwierige Verletzung oder Krankheit sein. In der Phase des Überwindens und im Ergebnis kann nicht nur positiver Stress, sondern auch ein intensiver Glücksmoment empfunden werden. Positiver Stress wirkt sich stets gut auf die psychische und physische Leistungsfähigkeit des Menschen aus.

Negativer Stress

Wenn stressige Situationen zu einem Dauerzustand werden und körperlich und mental nicht kompensiert werden können, werden sie als negativ empfunden. Die Situation wird aufgrund dessen als unangenehm oder sogar bedrohlich wahrgenommen. Ist dies der Fall, können negative Auswirkungen die Folge sein. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Situation für den Menschen als ausweglos erscheint. Wenn ein Mensch spürt, dass eine Situation für ihn schlecht endet, empfindet es negativen Stress. Beispiele für solche Situationen sind eine Prüfung, für die sich nicht ausreichend vorbereitet wurde, ein Arztbesuch bei dem eine schlimme Diagnose erwartet wird und dauerhafte Lärm- oder Schmutzbelastung, die sich nicht vermeiden lässt, zum Beispiel durch eine Großbaustelle in der Nähe des eigenen Hauses.

Zu diesen vom Menschen geschaffenen Stresssituationen kommen außerdem noch die natürlichen Stressauslöser, wie zum Beispiel große Hitze oder Kälte oder auch Strahlungen, wie Sonneneinstrahlung oder auch elektromagnetische Strahlung und radioaktive Strahlung.

Auch zu hoher Nikotinkonsum und Alkoholkonsum sowie Drogenkonsum kann bewirken, dass der Mensch schneller gestresst ist und unter Stresssituationen mehr leidet.

Aus den oben genannten Beispielen folgt, dass Stress immer eine außerordentliche Beanspruchung des Körpers darstellt. Auf diese Beanspruchung folgt eine Reaktion und in chronischen Fällen eine Anpassung des Körpers auf die neue Situation. Stress verursacht eine deutlich erhöhte Anspannung des Körpers, welche zur verstärkten Hormonausschüttung führt. Negativer Stress, der längerfristig anhält führt zum nachlassen der menschlichen Leistungsfähigkeit und kann auf Dauer den Menschen sowohl körperlich als auch mental schädigen.

Psychosozialer Stress

Stress kann neben den bisher genannten Ursachen auch solche psychosozialer Natur haben. Diese Faktoren gehen auch Schicksalsschläge und schwere Lebensphasen zurück. Hierzu gehören insbesondere der Tod von geliebten und nahestehenden Menschen, eine zerbrochene Partnerschaft oder Ehe sowie langanhaltende Probleme in einer Beziehung. Außerdem können auch finanzielle Nöte und die dazugehörigen Existenzängste starken Stress verursachen. Weitere Faktoren, wie Mobbing, Versagensangst, Verlustangst, Druck im Beruf, Reizüberflutung sowie Krankheiten lösen ebenfalls Stress aus.
Klassische Gefühle und Reaktionen auf oben genannte Situationen sind unter anderem:

mental: Traurigkeit, Wut, Angst, Einsamkeit, Müdigkeit, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Aggression, Verwirrung und Vergesslichkeit

körperlich: Übelkeit, erhöhtes Schwitzen, Atemlosigkeit, Schwäche, Haarausfall, Muskelverspannungen, Magenprobleme, Herzrasen, Hörsturz, Ausschlag, geschwächtes Immunsystem sowie langfristig ein erhöhtes Herzinfarkt und Schlaganfall Risiko.

Verhalten: weniger Essensaufnahme, zu wenig Schlaf, sozialer Rückzug bis hin zur Isolation.
Bei kleinen Kindern kommt zusätzlich das Bettnässen, Klammern, Angst vor der Nacht und Angst vor der Dunkelheit hinzu. Bei Kindern und Jugendlichen erweitern sich die oben genannten Beispiele um: Aggressivität gegenüber eventuell vorhandenen Geschwistern, Alpträume, Schulangst, Nägel kauen und Konzentrationsmange sowie Rebellion, Schulprobleme und ein ständiges im Mittelpunkt stehen wollen.

Bei älteren Kindern und Jugendlichen tritt dies oft mit körperlichen Problemen gemeinsam auf. Diese sind beispielsweise: Magenschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen, Schweißausbrüche sowie Hautprobleme, welche von unreiner Haut bis hin zu starker Akne gehen können.

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ergänzt sich die Liste um Essstörungen, Menstruationsbeschwerden (bei Mädchen bzw. jungen Frauen), Veränderung des Energielevels, Stimmungsschwankungen von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt sein und starke Konzentrationsprobleme.

Vorgehensweise gegen Stress

Ist ein Mensch ständig mit negativem Stress konfrontiert, ist es dringend nötig an dieser Situation etwas zu ändern. Hierfür müssen zunächst die Auslöser des negativen Stresses identifiziert werden. Eine gute Methode dies zu erreichen, ist eine regelmäßige Selbstreflexion durchzuführen. Sind die Stressauslöser identifiziert, so sollten diese Schritt für Schritt minimiert werden. Dieser Prozess kann zusätzlich durch Entspannungsübungen und Meditation unterstützt werden.