Krankheiten Teil 1 : Korsakow-Syndrom

Fach Psychologie

Klasse 8

Autor muckel316

Veröffentlicht am 20.11.2018

Schlagwörter

Korsakow-Syndrom

Zusammenfassung

In diesem Referat geht es um die neue Referat Serie von mir, die sich mit Krankheiten auseinandersetzt. In dem ersten Teil dieser Serie geht es um das Korsakow-Syndrom, welches zumeist bei Alkoholkranken Personen auftritt.

Kostenlose Tipps zum Erstellen eines guten Referates

Wir haben für Dich eine Zusammenfassung bereit gestellt, die dich anleitet ein gutes Referat zu schreiben.

Tipps anschauen

Krankheiten Teil 1 Das Korsakow-Syndrom In den kommenden Zeilen geht es um den ersten Teil der neuen Serie, die sich mit Krankheiten auseinandersetzt. Das erste Referat beeinhaltet das Korsakow-Syndrom. Was ist das Korsakow-Syndrom? Wenn man von dem Korsakow-Syndrom redet, welches zumeist auch Morbus Korsakow genannt wird, ist eine Gedächtnisstörung oder besser beschrieben, eine erweiterte Form der Amnesie, die in Verbindung mit übermäßigen Alkoholkonsum entsteht. Durch den Neurologen Sergei Korsakow wurden achtzehn Alkoholkranke Personen untersucht, die alle das polyneuritische amnestische Syndrom vorwiesen. Wenn man nach dem Korsakow-Syndrom, welches durch den Alkohol auftritt innerhalb der Literatur sucht, so stößt man oftmals auf das Krankheitsbild Beriberi. Dieses wird auch im allgemeinen als eine Vitamin-B1-Mangelerkrankung bezeichnet. Die Symptome des Korsakow-Syndrom´ Wenn man sich die Symptomatik des Korsakow-Syndrom´s ansieht, bemerkt man, dass zuerst immer die Amnesie oder eben auch Gedächtnisstörung genannt, auftritt. Bei eben dieser Form werden insbesondere alte Gedächtnisinhalte vergessen, dies ist auch eine Form der retrograden Amnesie. Aber ebenso sind die an Korsakow erkrankten Menschen daran gehindert, sich neu erlebte Dinge zu merken. Dies wird dann anterograde Amnesie genannt, wenn diese Art des Korsakow-Syndrom´s vorhanden ist, bleiben die alten, bereits erlebten Erinnerungen unangetastet. Auch die Merkfähigkeit jedes einzelnen Korsakow Patienten kann so eine Störung davon tragen,so dass es dem Patienten nicht mehr möglich ist, sich die Sachverhalte ordentlich einzuprägen. Selbst für wenige Sekunden ist dies meist nicht möglich. Auch kann es passieren, das die Patienten ihre oftmals entstehenden Erinnerungslücken mit neuen Erlebnissen überdecken, selten jedoch kommt es vor, das die Erinnerungslücken mit Phantasieideen gefüllt werden. In der komplexen Art des Vergessens, kann es im Zusammenhang mit dem Korsakow-Syndrom auch zu einer dauerhaft bestehenden desorientierung im Räumlichen und Zeitlichen kommen, so dass sich die Patienten nicht mehr innerhalb ihrer Umgebung zurechtfinden können. Jedoch können nicht nur Gedächtnisstörungen auftauchen, sondern auch etliche weitere psychischatrische Symptome. Wie beispielsweise Antriebsarmut oder auch erhöhte Müdigkeit oder auch starke Ermüdbarkeit sowie Euphorie als auch starke Gefühlsschwankungen. Neben all diesen genannten Symptomen, die vorwiegend durch eine Schädigung des zentralen Nervensystems hervorgerufen werden, können auch die peripheren Nerven stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Daraus können sich beispielsweise dafür typische beinbetonte Polyneuropathien entwickeln, die daraufhin Störungen innerhalb der Motorik und auch der Sensibilität hervorrufen können. Außerdem wird das autonome Nervensystem stark geschädigt, dies wird durch Symptome wie zum Beispiel eine Blässe der Haut oder einem starken Kältempfinden deutlich. Ursachen und Risikofaktoren für das Erkranken an dem Korsakow-Syndrom Insbesondere gefährdet sind Menschen, die seit langem einem dauerhaften Alkoholkonsum ausgesetzt sind. Die ersten Symptome für dieses Korsakow-Syndrom ist die sogenannte Wernicke-Enzephalopathie, welche eine Gehirnentzündung darstellt und anschließend sich zu einem Korsakow-Syndrom entwickelt. In diesem Zusammenhang wird von dem Wernicke-Korsakow-Syndrom gesprochen. Die Grundsymptomatik für die Wernicke-Enzephalopathie ist ein starker und schwerer Mangel von Thiamin, welches auch Vitamin B1 genannt wird. Dieser Mangel schädigt auf Dauer das Gehirn. Verschiedenste Mediziner sind davon ausgegangen, dass das betroffene Klientel im Anschluss an den dauerhaften Vitamin B1 Mangel das Korsakow-Syndrom entwickelt, aber auch eine erbliche Belastung wird nicht vollends ausgeschlossen. Alkoholiker erkranken an dem Vitamin B1 Mangel, weil die betroffenen Personen aufgrund ihres Konsums von alkoholischen Getränken selten bis gar keine Nahrung mehr zu sich nehmen, da für sie nur das Trinken von Alkohol zählt. Um einen Vitamin B1 Mangel im Körper entstehn zu lassen, muss man stark Alkoholkrank sein, bei der Personengruppe, die eher mäßig Alkoholkrank ist, tritt dieser Thiamin-Mangel eher seltener auf. Jedoch gibt es auch eine weitere Gruppierung, die an einem Vitamin B1 Mangel erkrankt. Diese sind beispielsweise die Personen, die an einer schweren Essstörung leiden oder auch eine bösartige Veränderung im Bereich des Magen-Darm-Traktes haben. Aber auch Personen, die an einer schweren Nierenerkrankung leiden, können an einem Vitamin B1 Mangel erkranken. Eine zeitweise Gefahr eine Vitamin B1 Mangel Erkrankung zu bekommen, haben auch die Personen, die innerhalb eines Aufenthaltes im Krankenhaus über eine Infusion ernährt werden. Dies geschieht insbesondere dann, wenn bereits ein niedriger Vitamin B1 Spiegel vor der Infusion vorhanden war. Wer ist Sergei Korsakow? Der russische Nervenarzt Sergei Sergejewitsch Korsakow wurde entweder am 22. Januar oder am 03. Februar 1854 in Gus-Chrustalny geboren. Ein genaues Datum ist nicht bekannt ebenso wenig wie ein genaues Datum seines Todes bekannt ist. Dieser ist zwischen den 01. Mai und den 14. Mai 1900 datiert. Gestorben ist er in der russischen Haupstadt Moskau. Sergei Korsakow wurde einst als Sohn eines Direktors einer Glasfabrik in Gus-Chrustalny geboren. Bereits im Alter von 16 Jahren begann er mit seinem Medizinstudium an der Moskauer Universität. Im Jahr 1875 hatte er sein Examen bestanden und ab dem Jahr 1875 beziehungsweise 1876 einen Job an der Preobraschenskaja-Nervenklinik. Eben dort hatte er die ausführliche Möglichkeit, sich mit der Auswirkung des Alkoholkonsum´s auseinanderzusetzen. Im Jahr 1880 hatte er erstmals eine genauere Beschreibung einer bei Alkoholkranken auftretenden Amnesie veröffentlicht und nur sieben Jahre später hatte er über mehrere Fälle geschrieben, die an einer alkoholbedingter Polyneuritis litten.