Amokläufe Teil 2 : Das Attentat von Volkhoven

Fach Psychologie

Klasse 8

Autor muckel316

Veröffentlicht am 28.11.2018

Schlagwörter

Volkhoven Köln

Zusammenfassung

In diesem Referat geht es um ein Attentat, welches sich vor 54 Jahren in dem Kölner Stadtteil Volkhoven ereignete. Der Attentäter war ein 42 Jähriger Frührentner namens Walter Seifert. Er hatte das Attentat mit einem selbst hergestellten Flammenwerfer ausgeführt.

Kostenlose Tipps zum Erstellen eines guten Referates

Wir haben für Dich eine Zusammenfassung bereit gestellt, die dich anleitet ein gutes Referat zu schreiben.

Tipps anschauen

Amokläufe Teil 2 Das Attentat von Volkhoven In den kommenden Zeilen geht es um ein Attentat, welches sich vor mehr als 54 Jahren im Kölner Stadtteil Volkhoven ereignet hatte. Wann geschah der Amoklauf? Der Amoklauf wurde durch den Attentäter Walter Seifert am 11. Juni 1964 ausgeführt. Der Attentäter Der in Köln-Bickendorf geborene Willi Walter Seifert wurde am 19. Juni 1921 geboren und verstarb am 11. Juni 1964 Köln-Lindenthal. Er war überzeugter Wehrmachtssoldat und hatte sich während einer Kriegsgefangenschaft eine schwerwiegende Tuberkuloseerkrankung zugezogen. Nach Kriegsende hatte Walter Seifert ein Jahr im Dienst der Polizei verbracht, jedoch hatte man ihn aufgrund einer Lungenerkrankung für dienstunfähig erklärt. Die Todesopfer Während des Amoklaufes von Walter Seifert wurde die 24-jährige Ursula Kuhr - eine Lehrerin - getötet. Sie verstarb nur wenige Minuten später noch am Tatort aufgrund ihrer schwerwiegenden Verletzungen.Ihre 61-jährige Kollegin Gertrud Bollenrath verstarb im Heilig-Geist-Krankenhaus gegen 13:30. Die beiden Frauen starben durch schwere Stichverletzungen. Aber auch achtundzwanzig Schüler wurden durch Brandwunden teilweise schwer verletzt worden, ebenso zwei Lehrerinnen. Acht von den achtundzwanzig Kindern starben innerhalb der darauffolgenden drei Wochen im Krankenhaus. Diese Kinder waren Dorothea Binner ( sie verstarb am 15. Juni ), Klara Kröger sowie Stephan Lischka ( beide starben am 18. Juni ), Renate Fühlen und Rosel Röhrig starben am 19. Juni. Am 20. Juni kamen Ruth Hoffmann und Karin Reinhold aufgrund des Attentates ums Leben und Ingeborg Hahn starb am 30. Juni. Der Täter gesteht seine Tat und stirbt Noch während der Festnahme und des Wartens auf den Notarzt und anschließend im Krankhaus, nachdem er erstmals versorgt wurde, machte Walter Seifert ein sehr brüchiges Geständnis. Diese Aussage machte er gegenüber der Kölner Mordkommission. Sein Ansprechpartner war einst Dr. Manfred ,dem er sehr wenige Angaben über seine Motive und die Tathergänge machte. Man fragte ihn nach Gründen für seine Tat und er gab zu Protokoll, dass man ihn hatte töten wollen. Er gab ebenfalls zu Protokoll, dass er weder die Kinder gekannt habe, die Schule oder die Lehrerinnen. Geschweige denn habe er Ärger mit ihnen gehabt. Auch habe er die Tat über einen längeren Zeitpunkt hinweg geplant und er habe die Lanze als auch den Flammenwerfer über einen längeren Zeitpunkt hinweg gebaut. Noch am selben Abend, gegen 20:35 Uhr verstarb Willi Walter Seifert aufgrund der Einnahme eines Pflanzenschutzmittels. Innerhalb einer Obduktion wurde festgestellt, dass Walter Seifert nicht an einer aktiven Tuberkulose litt und er jüngst keinen Krankheitsschub gehabt habe. Es ging innerhalb der Bevölkerung das Gerücht, dass seine sterblichen Überreste anonym verstreut worden seien. Jedoch hatte der Leiter der Kriminalpolizei im Jahre 1965 bekannt gegeben, dass seine Urne außerhalb der Stadt beigesetzt worden sei. Noch ein paar Jahre später sagte man, dass man die sterblichen Überreste im Grab seiner Mutter beigesetzt hatte und somit in der Nähe einiger seiner Opfer waren. Dies rief bei den Angehörigen großes Unbehagen hervor und so wurden die Überreste zu einem späteren Zeitpunkt an einen geheimen Ort umgebettet. Der Tathergang Über den genauen Vorgang der Tathandlungen kann man keine genauen Angaben machen. Da sich die späteren Zeugenaussagen zwischenzeitlich immer wieder widersprochen hatten. Das Wissen, das es heute dazu gibt, kommt vom ehemaligen Leiter der Kölner Kriminalpolizei - Karl Kiehne. Dieser war im Jahr 1965 nicht einmal eine Stunde nach dem Amoklauf am Tatort gewesen. Walter Seifert kam in den Morgenstunden des 11. Juni 1964 mit seinem Rad von seiner Wohnadresse, die damals am Volkhovener Weg 154 zu finden war, zu dem Grundstück ( einer Scheune ) auf dem gegenüberliegenden Grundstück der Schule. Bekleidet war er in einem blauen Arbeiteranzug. Seifert führte jedoch auch etwas mit sich, einen Flammenwerfer der in einem Sack gehüllt war und den er aus Pflanzenspritzen gebaut hatte. Außerdem hatte er eine etwa 150 cm lange Lanze bei sich, sowie einem aus Eisen bestehenden Schlagwerkzeug, welches er am Ende eines Stahlseil befestigt hatte. Auch hatte er einen Holzkeil bei sich und Sturmstreichhölzer. Sein Fahrrad legte er mit seiner Jacke und dem leeren Sack in der Scheune nieder. Kurz bevor die Große Pause begann, ( Beginn 9:10 Uhr ) hatte er das Schulgelände betreten und trug sowohl den Flammenwerfer bei sich auf dem Rücken und die Lanze in der Hand. Er hatte die hintere Eingangspforte anhand eines Holzkeil´s blockiert und näherte sich langsam Anna Langohr, einer Lehrerin im Alter von 67 Jahren. Diese hatte zwei Klassen bestehend aus Mädchen ( eine dritte und vierte Klasse ) im Sport unterrichtet. Als sie ihn bemerkte, stellte sie sich schützend vor ihre Schülerinen und Seifert feuerte aus einer Entfernung von etwa sechs Metern einen Flammenstrahl auf Anna Langohr. Ihre Kleidung geriet in Brand, was bei ihr so starke Schmerzen hervorrief, dass sie sich im Gebüsch zusammengekrümmt hatte. Im Anschluss daran hatte sich der Amokläufer der rechten Seite zugewandt und hatte die Flammen diesmal auf zwei Klassenräume gezielt, die ihre Fenster geöffnet hatten und mit diesem Hintergrund hatte er die Flammen auf die Schüler gerrichtet und setzte von vielen die Kleidungsstücke in Brand. Mit Hilfe seines Flammenwerfers hatte er auch am Dach der Schule einen Brand versucht. Ein Junge konnte durch ein geöffnetes Fenster entfliehen, jedoch fiel er bei diesem Versuch zu Boden und Walter Seifert ging gezielt auf den Jungen hinzu und setzte ihn gezielt in Brand und hatte sich im Anschluss daran einem weiteren Klassenraum zugewandt. Nachdem der Flammenwerfer komplett erloschen war, hatte der Amokläufer E605 - ein Pflanzengift - zu sich genommen. Es gibt vielerlei Berichte zu diesem Attentat, woraus hervorging, das der Amokläufer Walter Seifert an einem psychischen Problem litt und er aufgrund dieser Tatsache dieses Attentat verübte. Genaue Bestätigungen darüber gab es jedoch nie..