Unternehmer Teil 1 : Carl Borgward

Fach Politik und Wirtschaft

Klasse 8

Autor muckel316

Veröffentlicht am 30.11.2018

Schlagwörter

Borgward

Zusammenfassung

In diesem Referat geht es um Carl Friedrich Wilhelm Borgward, den Gründer des größten Automobilkonzerns der 1950er Jahre. In diesem Referat geht es vorwiegend um das Leben des in Altona geborenen Unternehmers.

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Unternehmer Teil 1 Carl Friedrich Wilhelm Borgward In den kommenden Zeilen werden sämtlich Fragen rund um das Leben von Carl Friedrich Wilhelm Borgward, der sein Leben der Automobilindustrie gewidmet hat, beantwortet. Wer war Carl Friedrich Wilhelm Borgward? Wenn man an Carl Friedrich Wilhelm denkt, denkt man zuerst an die Borgward Fahrzeuge. Aber hinter eben diesen Borgward Begründer steckt Carl Friedrich Wilhelm Borgward, der am 10. November 1890 in Altona / Elbe geboren wurde. Er war ein deutscher Ingenieur und auch Unternehmer. Wann ist Carl F.W. Borgward gestorben? Am 28. Juli 1963 starb Carl Friedrich Wilhelm Borgward im Alter von 72 Jahren in Bremen an einer Herzschwäche. Borgward ist auf dem Friedhof im Bremer Stadtteil Osterholz beerdigt worden. Welche Firmen gehören zu Carl F.W. Borgward? Dem Unternehmer gehörte nicht nur die Firma Borgward sondern auch die Unternehmen Goliath und auch Lloyd. Diese Unternehmen haben im Jahr 1961 Insolvenz angemeldet. Die Familie des Carl F.W. Borgward Der Unternehmer Carl F.W. Borgward war insgesamt zweimal in seinem Leben verheiratet. Über seine erste Ehe ist nicht viel bekannt. Einzig dass sein erstgeborenes Kind - ein Sohn - namens Kurt aus dieser Ehe stammt und dass seine erste Frau Henriette hieß. Im Jahr 1935 - mit 45 Jahren - heiratete er erneut. Diesmal hieß seine angetraute Elisabeth Rühl und wurde im Jahr 1909 geboren. Sie verstarb im Jahr 2000 - 37 Jahre nach ihrem Ehegatten, der bis zu seinem Lebensende an ihrer Seite war. Für seine Familie hatte der Unternehmer im Juni 1952 - 11 Jahre vor seinem Tod - ein im Bremer Stadtteil Horn gelegendes Landgut erworben. Dies wurde bereits im Jahre1750 erbaut und Borgward ließ genau dies nach seinen Ideen und Vorstellungen umbauen. Innerhalb der Stadt Bremen wurde dieses Anwesen als Borgward-Villa bekannt und bis ins Jahr 2000 lebte seine Familie auch auf diesem Anwesen. Mit seiner zweiten Frau Elisabeth hat Borgward noch drei weitere Kinder, zwei Söhne und eine Tochter. Sohn Peter Carl Friedrich wurde im Jahr 1937 geboren und verstarb bereits im Jahr 1989. Ein Jahr später folgte Sohn Claus, dieser wurde im Jahr 1938 geboren und verstarb im Jahr 1999. Einzig die im Jahr 1941 geborene Tochter Monica lebt noch. Das Leben des Carl Friedrich Wilhelm Borgward! Der am 10. November 1890 in Altona // Elbe geborene Carl Friedrich Wilhelm entstammt aus einfachen Verhältnissen. Sein Vater war Kohlenhändler und hatte insgesamt zwölf Kinder. Borgward hatte eine Ausbildung als Schlosser absolviert und entschied sich anschließend für ein Studium im Maschinenbau am Technikum in Hamburg. Im Anschluss an seine Ausbildung bekam er im Unternehmen Louis Eilers Stahlbau, welches seinen Sitz in Hamburg hatte, eine Anstellung und nahm dort auch an Vorlesungen an der Hannoverischen Königlich-technischen Hochschule teil. Mit 24 Jahren - im Jahr 1914 - wurde er als Soldat einberufen. Jedoch war er nur kurze Zeit Soldat, da er aufgrund einer Verwundung nicht weiter dienen konnte. Fünf Jahre nach seiner Zeit als Soldat wurde er Teilhaber bei dem Bremer Unternehmen “Bremer Reifenindustrie GmbH”. Der andere Teilhaber - Ernst Baerold entschied sich im Jahr 1921 dafür, das Unternehmen zu verlassen und nun hieß es fortan “Bremer Kühlerfabrik Borgward & Co” und hatte Sechzig Mitarbeiter. Ihren Sitz hatte die Firma damals in der Bremer Neustadt, die genaue Adresse hieß zum damaligen Zeitpunkt Steinstraße 28. Nur drei Jahre nachdem er die “Bremer Reifenindustrie GmbH” übernommen hatte, hatte Carl Friedrich Wilhelm Borgward ein Lieferdreirad welches er “Blitzkarren” nannte , fabriziert. Das war im Jahr 1924 und wurde für 980 Reichsmark angeboten. Im Jahr 1925 folgte “Goliath Rapid” und deren anschließende größere Ausführung, das “Goliath Standard”. Diese blieben bis ins Jahr 1933 im Programm enthalten. Zu einem späteren Zeitpunkt trat der im Jahr 1882 geborene Bremer Kaufmann Wilhelm Tecklenborg als Teilhaber in das Unternehmen von Carl F.W. Borgward ein und so wurde es Mitte der 1920er Jahre in “Borgward & Co. G.m.b.H” umbenannt und fortan waren sie im Fahrzeugwerkbereich tätig. Mit dem größer werden der Firma musste auch ein neuer Firmensitz gefunden werden und so zog die Firma von der Steinstraße 28 in der Bremer Neustadt in die Industriestraße und Ende der 1920er konnte jeder Vierte von sich behaupten, dass er einen “Goliath” Kleinlieferwagen fuhr. Im Jahr 1928 kam es zum Kauf der “Bremer Karosseriefabrik”, diese hieß vorher “Louis Gärtner AG” und war in der Föhrstraße im Bremer Stadtteil Hastedt beheimatet. Diese Firma war zum Zeitpunkt des Erwerbes durch Borgward und Tecklenborg in schweren finanziellen Nöten. Nachdem die beiden die Firma erworben hatten, verlegten sie auch das “Goliath Werke Borgward & Co. G.m.b.H” an diesen Sitz. Zwischen den Jahren 1929 und 1931 hatten die beiden Unternehmer Borgward und Tecklenborg die Aktienmehrheit für die in ebenfalls in Bremen ansässigen “Hansa-Lloyd-Werke A.G.” erworben. Diese Firma war genau gegenüber ihren “Goliath Werken” in Bremen-Hastedt. Zu einem späteren Zeitpunkt hatten sie die Werke vollständig übernommen und so kam es zu einem Zusammenschluss und dieser hieß fortan “Hansa-Lloyd- und Goliath-Werke Borgward & Tecklenborg oHg”. Nach diesem Zusammenschluss hatten sie im Jahr 1931 den “Goliath Pionier”, einen dreirädrigen Kleinwagen konzipiert. Im Anschluss folgten noch weitere Fahrzeuge, die im mittleren und oberen Preisseqment zu finden waren. Im Jahr 1936 hatte Carl Friedrich Wilhelm Borgward ein 223.000 m² großes Grundstück im Bremer Stadtteil Sebaldsbrück erworben. Geplant war dort der Bau von mehreren Hallen. Alle zusammen sollte weit über 7600 m² groß sein und Borgward´s Plänen dienen. Denn dieser hatte vor noch weiter zu expandieren. Seitens der Banken wurde ihnen jedoch bezüglich der Finanzierung Bedenken ausgesprochen und so kam es dazu, dass der Kaufmann Tecklenborg um sein Vermögen bangte, da er als OHG-Gesellschafter persönlich mit haften würde. So kam es dazu, dass auch die Bremer Kaufleute Alfred Nehring - der Schwager Borgward´s - sowie Konsul Ernst Heinemann, welcher Borgward´s Nachbar war und auch Dietrich Graue der Firma beitraten.
Quellenangaben
https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Wilhelm_Borgward#Unternehmerisches_Ende_1961