Frauenrechte und ihre Hintergründe

Fach Politik und Wirtschaft

Klasse 8

Autor muckel316

Veröffentlicht am 06.11.2018

Schlagwörter

Frauenrechte

Zusammenfassung

In diesem Referat geht es um die Frauenrechte und ihre Aspekte im Islam und auch verschiedenste Kritiken darüber. So wird auch ein Zusammenhang zu den Menschenrechten erbracht und wie beides miteinander verbunden ist.

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Frauenrechte

In den kommenden Zeilen geht es um ein sehr wichtiges Thema in unserer Gesellschaft. Nämlich um die Rechte der Frauen.

Was bedeutet das Wort „Frauenrechte“?

Mit dem Wort „Frauenrechte“ ist der zentrale Punkt der Menschen- sowie Freiheitsrechte gemeint, die man als Frau in der Gesellschaft zu verzeichnen hat. So hat jede Frau ein Recht darauf, sich darauf zu beziehen und es auch für sich zu beanspruchen.

Wenn man sich jedoch die Geschichte rund um die Frauenrechte ansieht, so sieht man, dass es in der Vergangenheit auch eingegrenzt wurde. Zudem wird es als ein zentraler Punkt angesehen in der Geschlechtsvormundschaft.

Die Frauenrechte im Islam

Wenn man sich die heutige Ansicht der Frauenrechte im Islam ansieht, so sieht man, dass sich der Status der Frau definitiv innerhalb der Religion verschlechtert hat. Jedoch trifft diese heutige Ansicht nicht auf den Frühislam zu.
Verbessert wurden die Rechte der Frauen innerhalb der islamischen Reformen im 7. Jahrhundert. Dort wurden die Rechte der Frauen innerhalb der Ehe, der Scheidung aber auch im Erbrecht zum Vorteil der Frau verändert. Dies war jedoch nicht überall in den Kulturen so. So kam es, dass  in vielen Kulturen sowie auch Europa die Rechte der Frauen erst viel später zu ihrem Vorteil geändert wurden.

Wenn man dem „Oxford Dictionary of Islam“ glaubt, so wurde in Arabien ein Verbot im Zusammenhang mit der Tötung von Kindern ausgesprochen, dies betraf insbesondere die Tötung kleiner Mädchen direkt nach der Geburt. Und auch die Anerkennung der Frau als eine in der Öffentlichkeit anerkannte Rechtsperson wurde zum damaligen Zeitpunkt thematisiert. Auch war die  Mitgift ein Thema, die bis dato der Besitz beider Ehepartner war. Fortan wurde diese Mitgift einzig als Eigentum der Frau angesehen, so dass die Frau ihr Eigentum nach der Trennung behalten konnte.

Nach der Einführung der Scharia – dem islamischen Recht  – wurde die Ehe fortan  als ein ziviler Vertrag angesehen und nicht mehr als ein Status der Ehepartner. Um die Ehe eingehen zu können, muss die Frau ihr Einverständnis geben. Auch bekam die Frau innerhalb der islamischen Rechte mehr Ansprüche innerhalb der patriarchalen Gesellschaft. In dieser Gesellschaft waren zuvor nur die männlichen Verwandten begünstigt worden. Als eine der bekanntesten Geschichte gilt die der Chadidscha bint Chudwailid. Diese war die erste Ehefrau von Mohammed und war als Unternehmerin und auch Kauffrau tätig. Zudem war sie die Erbin einer Karawanserei und verfügte aus diesem Grund über ein großes Vermögen. Dieses Vermögen gehörte ausschließlich ihr, auch nach der Heirat als einzige und erst nach ihrem Tod ging das gesamte Vermögen an Mohammed über.

Viele sehen in der Einführung der Scharia einen ganz klaren Vorteil, dazu zählt auch Annemarie Schimmel. Diese sieht einen großen Fortschritt für Frauen, denn fortan können die Frauen auch ihr eigenes Geld verdienen und über das Verfügen, was sie mit in die Familie bringen. Denn bevor die Scharia eingeführt wurde, hatte die Frau weder auf eigenes Eigentum Anspruch noch auf das Eigentum des Mannes. Auch nach dem Tod des Mannes blieb es so, denn dann ging das gesamte Eigentum des Ehemannes auf die Söhne über. So gab es durch Mohammed für die Frauen gewisse Rechte. Dies war zum Beispiel im Bereich der Bildung, der ökonomischen Unternehmungen und der Ehe.
Auch in der späteren Entwicklung gab es zeitweise Einengungen, dies geschah beispielsweise im Bereich des Wahhabismus oder wie es auch in der neueren Zeit heißt, die Bestrebungen des Islamismus.

Die Geschichte in der Antike und auch im Christentum

Wenn man sich die Geschichte im antiken Griechenland betrachtet, so sieht man, dass die Frauen vorwiegend verheiratet waren und überwiegend im Haushalt – welches auch Oikos heißt, tätig waren. Wenn man sich die Hetären ansieht, so stellt man fest, dass diese im Gegensatz zu den anderen Frauen gebildet waren und dadurch auch sozial höher angesehen waren und mehr Anerkennung bekamen. Aber zu Zeiten von Sparta bekamen die Frauen keinerlei Bürgerrechte zugesprochen. Jedoch hatten sie ein eigenes Verfügungsrecht über ihr gesamtes Geld.

Sind es Menschenrechte oder Frauenrechte?

Viele bereits erwähnten Probleme sind eng miteinander verflochten und führten auch zu vielen Kritiken. Dazu zählten auch strukturell bedingte Verletzungen der Menschenrechte der Frau.           Das heißt im genauer, dass es eine Menschenrechtsverletzung ist, die durch Stellungnahme des Geschlechts erfolgt. Dazu gibt es einen Widerspruch im Artikel 1 und 2 der allgemeinen Menschenrechtserklärung. In vielen Fällen wird eine Verletzung der Menschenrechte jedoch gar nicht erst wahrgenommen.
Durch die internationalen Organisationen und auch die NGO´s sehen dies als einen Spezialfall an und haben sich auf Grund dessen dafür entschieden, dass Frauenrechte gesondert angesehen werden und nicht mit den Menschenrechten in einem Zusammenhang erwähnt werden.                                          So werden beispielsweise viele frauenspezifische Probleme besonders stark von Feministinnen betrachtet und diese sprechen sich bei„Amnesty International“ und der „Human Rights Watch“ aus und kritisieren diese auch stark. Ein großes Problem, welches insbesondere von den Feministinnen gesehen wird, ist dass die Frauenproblematiken zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.
Auch der UNO und deren Gremien wurden viele Vorwürfe seitens der Feministinnen gemacht. So werden sie verurteilt, dass sie zu wenig Beachtung auf die oftmals auftretenden sexuellen Übergriffe legen und diese auch als Privatangelegenheit abgetan werden und in keiner Art und Weise als eine Verletzung der Frauenrechte. So werden beispielsweise außergewöhnliche Vorkommnisse an die nationale Gerichtsbarkeit weiter geleitet.
In den 1970er-Jahren wurde einst ein Slogan kreiert, der wie folgt lautete: „Frauenrechte sind Menschenrechte!“. Mit diesem Slogan wollte eine Frauenrechtsorganisation darauf hinweisen, dass es auch Menschenrechtsverletzungen gab, die Geschlechterspezifisch waren und davon viele Frauen davon betroffen waren.