Der Ku Klux Klan

Fach Politik und Wirtschaft

Klasse 8

Autor muckel316

Veröffentlicht am 18.10.2018

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Der Ku Klux Klan

Zusammenfassung

In diesem Referat geht es um den Ku Klux Klan, welcher eine rassistische Vereinigung ist, die auch vor Gewalt nicht zurückschreckt. Zu finden istt der Ku Klux Klan vorwiegend in den Vereinigten Staaten von Amerika.

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Der Kuk-Klux-Klan

In den kommenden Zeilen geht es um den Ku-Klux-Klan, der vorwiegend in den Vereinigten Staaten von Amerika zu finden ist.

Was ist der Ku-Klux-Klan?

Wenn man sich die Geschichte des Ku-Klux-Klan´s ansieht - der kurz nur KKK genannt wird - so sieht man, dass es sich hierbei um eine Vereinigung handelt, die Rassistisch und Gewalttätig ist

Wo ist dieser KKK beheimatet?

Der Ku-Klux-Klan ist vorwiegend in den Südstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika. Dort gilt er als aktiver Geheimbund.

Seit wann gibt es diesen Klan?

Erstmals in Erscheinung getreten ist der Ku-Klux-Klan im Jahr 1865 und war bis ins Jahr 1875 aktiv. Zwischenzeitlich pausierten sie und traten 1915 erneut als einheitliche Organisation auf und waren aktiv. Diesmal bis ins Jahr 1944. Ab dem Jahr 1950 wurden mehrere Gruppierungen unter diesem Namen gegründet, die jedoch unabhängig voneinander sind.

Wann wurde der Ku-Klux-Klan gegründet?

Der in den Südstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika ansässige Ku-Klux-Klan wurde einst am 24 Dezember 1865 gegründet.

Das Ziel des Ku-Klux-Klans

Das Hauptziel des Ku-Klux-Klans war seit der Gründung im Jahr 1865 insbesondere für seine Unterdrückung der schwarzen Mitbürger bekannt und auch die durch den Ku-Klux-Klan verübten Gewalttaten richteten sich vorwiegend gegen Schwarze und derer, die sie Beschützten. Aber auch viele Mitbürger, die als ehemalige Nordstaatler galten bekamen den Zorn des Ku-Klux-Klans ab, denn laut denen wollten diese nur vom Wiederaufbau des Südens nach der Beendigung des Sezessionskrieg profitieren.

Bei den Mitgliedern handelt es sich um eine paramilitärische Gruppierung, die vor allem dadurch in Erscheinung traten, ihre politischen Ziele durch Gewalt- und Terroraktionen durchsetzen zu wollen. Um das Jahr 1870 wurden sie erstmals wieder aufgelöst.

Eine Neugründung des Ku-Klux-Klans fand im Jahr 1915 statt, diesmal galt sie als eine nativistische Massenorganisation, die im Jahr 1924 fast vier Millionen Mitglieder zählte. Auch die neue Formatierung setzte ihre weiße Politik gegen die schwarzen Mitbürger sowie auch gegen einen militanten Antikatholizismus und auch Antisemitismus.

Als der zweite Weltkrieg für beendet erklärt wurde, bildeten sich verschiedenste neue Formationen des Ku-Klux-Klan´s, die jedoch unabhängig voneinander waren. Auch die neue Formation trat durch ihre Gewaltakte in Erscheinung, insbesondere durch körperliche Angriffe gegen die vermeintlichen oder auch tatsächlichen Vertreter der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Es kam sogar zu Morden seiten des Ku-Klux-Klan´s.

Der politische Einfluss des Ku-Klux-Klan´s

Erst die Neubildung des Ku-Klux-Klan´s gewann bis ins Jahr 1925 sowohl im Mittleren Westen bis hin zum Nordosten und Süden an großer Bedeutung und zu dieser Zeit konnten sie auch sehr viele Politiker zu ihren Mitgliedern ihres Klan´s zählen.

Zudem hatte der Klan auch Wahlempfehlungen abgegeben, da sie auch Kontakte während der Präsidentschaftswahlen pflegten.

Hugo Black war ebenfalls ein Mitglied des Ku-Klux-Klans und eine nationale Berühmtheit, da er Richter am Supreme Court war. Er fiel nach seinem Ausstieg aus dem Klan auf, da er zu einem späteren Zeitpunkt die rassistischen Ansichten des Klan´s ablehnte und auch oftmals durch die Gerichtsmehrheit für die Schwarzen Mitbürger entschied.

Carl Sagan sagte einst über Hugo Black, dass er in jungen Jahren zwar die weiße Robe trug aber die Schwarzen Mitbürger verängstigte. Als Mann älteren Alters, trug er ebenfalls die weiße Robe aber verängstigte weiße Mitbürger.

Ebenfalls ein bekanntes Mitglied war der verstorbene Senator Robert Byrd, der aus West Virgina stammte. Auch er stieg einst aus und blieb verschiedensten Anlässen des Ku-Klux-Klans fern und zählte den Beitritt zu einem seiner größten Fehler.

Der Ku-Klux-Klan in Deutschland

In den 1920er Jahren wurde ein Ableger des Ku-Klux-Klan im Land Deutschland verzeichnet, diese hatten jedoch einen anderen Namen. Die in Deutschland ansässige Formation nannte sich “Ritter des Feurigen Kreuzes” und soll wohl in etwa Tausend Mitglieder gehabt haben.

Als im Jahr 1933 in Deutschland die Machtübernahme seitens des NS-Regimes stattfand, wurden die “Ritter des Feurigen Kreuzes” aufgelöst.

Eine erneute aber kleinere Bildung eines neuen Ku-Klux-Klan´s innerhalb Deutschland´s fand in den Nachkriegsjahren statt und lehnte sich an das Vorbild aus den Vereinigten Staaten von Amerika an.

Gegründet wurde diese Formation einst in Bitburg durch US-Amerikanische Soldaten, die dort stationiert waren. Sie setzten sich mit rassistischen Deutschen zusammen und bildeten so im Jahr 1980 einen Ableger des Ku-Klux-Klan´s in Deutschland. Nur elf Jahre später, im Jahre 1991 hatte sich eine neue Klan-Gruppierung gebildet, die sich nur ein Jahr später - im Jahr 1992 - nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wieder auflöste.

Kurz zuvor war ein Magazin veröffentlicht worden, welches den Titel “Das Feuerkreuz” erhielt und aus dem Umfeld des Ku-Klux-Klan´s kam. Im Jahr 1992 kam es zu einem Vorfall in Brandenburg, wo ein nigerianischer Asylbewerber halb totgeschlagen worden war. In Verdacht gerieten damals Mitglieder des Ku-Klux-Klan´s.

In den Anfangsjahren der 1990er wurde durch den freischaffenden Film-Redakteur Michael Born ein Beitrag produziert, der sich mit einer angeblichen Ku-Klux-Klan Gruppierung aus der Eiffel beschäftigt hatte. Die Produktion fand für das Magazin “SternTV” statt und wurde später als eine fiktive Geschichte enthüllt.
So wurden beispielsweise die in dem Beitrag verwendeten Kostüme selbst angefertigt und auch die Darsteller waren nicht echt, denn sie waren Freunde der Journalisten, die für diesen Beitrag zuständig waren.

Ebenfalls in den Anfangsjahren der 1990er Jahre hatte Carsten Szcezepanski - der später als V-Mann tätig war - einen deutschen Ableger des Ku-Klux-Klan´s zu gründen.
In Zuge dessen lud er gemeinsam mit Dennis Mahon Reporter von RTLPlus ein, um bei einer Kreuzverbrennung dabei zu sein.