Marie Curie - die Entdeckerin des Radiums

Fach Physik

Klasse 8

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 04.12.2017

Schlagwörter

Marie Curie Radium Polonium Elemente

Zusammenfassung

Dieses Referat beschreibt das Leben und die naturwissenschaftlichen Erfolge von Marie Curie und ihrem Mann Pierre Curie. Insbesondere die Entdeckung neuer chemischer Elemente und zur Radioaktivität werden aufgezeigt.

Kostenlose Tipps zum Erstellen eines guten Referates

Wir haben für Dich eine Zusammenfassung bereit gestellt, die dich anleitet ein gutes Referat zu schreiben.

Tipps anschauen

Marie Sklodowska Curie war eine polnische Naturwissenschaftlerin, die eine große Zeit ihres Lebens in Frankreich verbrachte. Sie forschte in den Bereichen der Chemie und Physik, zu ihren größten wissenschaftlichen Erfolgen gehören unter anderem die Entdeckung des Radiums und des Poloniums. Marie Curie wurde am 07. November 1867 in Warschau geboren und starb am 04. Juli 1934 in Sancellemoz.

Marie Curie war die Ehefrau des französischen Physiker Pierre Curie. Sie wurde durch ihre Forschungen und Arbeiten zu radioaktiven Verbindungen weltberühmt. Der Begriff der Radioaktivität wurde durch Marie Curie geprägt. Das bedeutet, dass Atome zerfallen können, wenn ihr Kern nicht stabil ist. Marie und Pierre Curie entdeckten bei Ihren Forschungen bis dahin unbekannte chemische Elemente, wie zum Beispiel das Radium und das Polonium. Marie Curie gewann in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn zwei Nobelpreise. Einen in Chemie und einen in Physik. Sie ist bis heute die einzige Frau, der dies gelang. Marie Curie setzte sich neben ihrer Arbeit in der Naturwissenschaft auf für bessere Rechte von Frauen in Bezug auf Bildungsmöglichkeiten und Studium ein.

Das Marie Curie eine derart gute Schulbildung und ein erfolgreiches Studium absolviert hatte, hat mit ihrem Elternhaus zu tun. Ihre Eltern waren beide Lehrer und ermöglichten ihrer Tochter den Schulbesuch, was zur damaligen Zeit für Mädchen keineswegs selbstverständlich war. Marie Curie war eine sehr gute Schülerin und machte im Jahre 1883 ihr Abitur. In Polen waren Frauen zu der Zeit an den Universitäten nicht zugelassen, daher entschied sich Marie Curie ihre Heimat zu verlassen und nach Frankreich zu gehen. Um sich ihr Studium zu finanzieren, nahm sie jedoch zunächst verschiedene Stellen als Lehrkraft in Polen an. Als Sie genug verdient hatte, zog sie zu ihrer Schwester nach Paris um dort zu studieren. Sie war eine der wenigen Frauen an ihrer Fakultät. Aufgrund ihrer guten Leistungen im Studium bekam Marie Curie ein Stipendium, welches ihr ermöglichte erste Forschungen zu betreiben. Sie schloss ihr Studium der Physik und Mathematik als eine der besten ab.

Marie Curies erster Forschungsauftrag war die Untersuchung verschiedener Stahlsorten. Bei dieser Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Pierre Curie kennen. Nach der Entdeckung der X-Rays (Röntgenstrahlen) durch Wilhelm Conrad Röntgen beschäftigte sich Marie Curie mit dieser radioaktiven Strahlung. Sie promovierte und entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann Pierre Curie neuartige Messgeräte um die "neue" Strahlung besser messen zu können. Bei diesen Messungen, fanden sie heraus, dass die Strahlung nicht durch bestimmte chemische Eigenschaften der Stoffe kamen, sondern vom Element in dem Stoff. Dies führte zur Entdeckung mehrerer neuer chemischer Elemente.

 

Marie Curies akademische Laufbahn erreichte nach dem Unfalltod ihres Mannes einen weiteren Höhepunkt. Sie wurde im Jahre 1906 die erste Professorin an ihrer Universität. Sie übernahm die Professorenstelle ihres verstorbenen Mannes Pierre Curie und setzte sich als erste Frau in einer solchen Position dafür ein, dass andere Frauen leichter studieren konnten. Marie Curies eigene Tochter Irene Curie studierte ebenfalls und wurde, wie ihre berühmte Mutter, Physikerin und Chemikerin. Auch Irene Curie gewann, gemeinsam mit ihrem Mann Frédéric Joliot den Nobelpreis für Chemie.

Die Liebe zur Naturwissenschaft und zur Forschung wurden Marie Curie letztlich zum Verhängnis. Aufgrund der intensiven Kontaktes zu radioaktiven Stoffen über lange Zeiträume, erkrankte Marie Curie schwer. Da die Gefährlichkeit radioaktiver Strahlung zu der damaligen Zeit noch nicht bekannt war, setzte Marie Curie sich bei ihrer Arbeit immer wieder dieser Strahlung aus. Erste gesundheitliche Schäden waren Entzündungen an den Händen und Fingern, später verlor sie ihr Augenlicht und erkrankte an Leukämie. Marie Curie starb im Alter von 68 Jahren an dieser Leukämieerkrankung. Ihr behandelnder Arzt erkannte als erster Arzt, dass Marie Curies Krankheit und ihr Tod mit ihrer Arbeit und der damit verbundenen Strahlenbelastung zu tun hatte.