Der Jupiter

Fach Physik

Klasse 8

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 15.01.2018

Schlagwörter

Jupiter Planet Sonnensystem Monde

Zusammenfassung

Dieses Referat befasst sich mit dem fünften Planeten unseres Sonnensystems - dem Jupiter. Es erläutert, dessen beeindruckende physikalische Eigenschaften und nennt die wichtigsten Monde und den roten Wirbel.

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Unser Sonnensystem besteht aus acht Planeten. Die Reihenfolge dieser Planeten ist, abhängig von deren Abstand zur Sonne: Merkus, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Demnach ist der Jupiter, ausgehend von der Sonne, der fünfte Planet unseres Sonnensystems. Der Jupiter ist zugleich der größte Planet des Sonnensystems. Sein Äquatordurchmesser beträgt ca. 143.000km und ist somit ungefähr 12 Mal so groß wie bei der Erde. Der Jupiter ist des weiteren auch der schwerste Planet des Sonnensystems. Seine Masse beträgt 1,9 * 10^27 kg. Dies entspricht etwa 318 Erdmassen. Die Masse des Jupiters entspricht ungefähr dem 2,5 -fachen der Masse aller anderen Planeten unseres Sonnensystems. Durch diesen Vergleich werden die Größenverhältnisse sehr deutlich.

Der Jupiter ist aufgrund seiner Eigenschaften und Größe nach dem Göttervater der Römer benannt worden.

Der Jupiter besteht aus einem felsigem Kern über den sich flüssiger Wasserstoff und Helium gebildet und gesammelt haben. All dies ist von einer dichten Lufthülle umschlossen. Auf dem Jupiter gibt es immer wieder sehr starke Stürme, die in der Atmosphäre des Planeten wüten. Es entstehen extem grosse Wirbel, welche Spuren hinterlassen. Bisher ist es Forschern und Wissenschaftlern jedoch noch nicht gelungen alle Bestandteile des Jupiters herauszufinden. Auch die Stürme und sonstigen Geschehnisse sind längst nicht vollständig erforscht. Um diesbezüglich Fortschritte zu erzielen werden Raumsonden, wie zum Beispiel die Huygens im Jahre 1997, zu Forschungszwecken, zum Jupiter geschickt. Der Jupiter ist aufgrund seiner Größe sehr wichtig für die Erde. Er zieht aufgrund seiner starken magnetischen Kraft große, Gesteinsbrocken, welche durch das Welttalt fliegen an und verhindert dadurch, dass diese Gesteinsbrocken auf die Erde einschlagen und Schäden anrichten können.

Um das oben beschriebene Größenverhältnis vom Jupiter zu den anderen Planeten und insbesondere zur Erde besser zu veranschaulichen, betrachte man folgendes Modell:

Sei die Erde etwa so groß, wie ein Tischtennisball, dann ergäbe sich für die Größe des Jupiters, die eines Gymnastikballs. In diesem Größenmodell hätte die Sonne immernoch die Größe eines Zweietagenhauses. Die Erde hätte eine Entfernung zur Sonne, die ungefähr einem halben Kilometer entspricht. Die Entfernung zwischen Jupiter und Erde betrüge in diesem Modell knapp zwei Kilometer.

Die Erde umkreist innerhalb einen Jahres einmal die Sonne. Der Jupiter benötigt hierzu knapp zwölf Jahre. Allerdings ist seine Eigenrotation deutlich schneller, als die der Erde. Während die Erde 24 Stunden braucht, um sich einmal um sich selbst zu drehen, schafft es der Jupiter in knapp 10 Stunden.

So wie die Erde einen Mond als Erdtrabanten hat, gibt es auch Monde des Jupiters. Nach heutigem Stand der Wissenschaft ist bekannt, dass der Jupiter 69 Monde hat. Die vier größten davon: Ganimed, Io, Europa und Callisto, sind seine Hauptmonde. Diese vier Monde tragen auch den Namen gallileische Monde, da sie von Galileo Galilei entdeckt worden sind.

Betrachtet man den Jupiter durch ein Weltraumteleskop, so sind die vier größten Monde sichtbar. Des weiteren lässt sich ein beeindruckender, großer, roter Fleck erkennen. Hierbei handelt es sich um einen Wirbel in der Atmosphäre des Planeten. Dieser Wirbel ist ungefähr doppelt so groß wie die Erde und bereits sehr alt. Der Wirbel wurde schon vor mehr als 300 Jahren gesichtet und wütet daher mindestens seit dieser Zeit auf dem Jupiter.

Eine weitere Besonderheit des Jupiter ist, dass er Ringe um sich hat. Allerdings sind diese nicht sehr stark ausgeprägt und recht dunkel, daher wurden sie erst spät entdeckt. Die Eigenschaft der Ringe haben alle anderen Gasplaneten auch. Beim Saturn sind diese am stärksten zu erkennen. Die Ringe des Planeten bestehen aus kleinen Steinchen und Staubpartikeln und befinden sich in der Äquatorebene. Die Ringe des Jupiters wurden erstmals im Jahre 1979 entdeckt und von der Voyager 1 auch direkt fotografiert.