Krambambuli - die Treue eines Hundes und wahre Freundschaft

Fach Philosophie

Klasse 8

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 09.08.2018

Schlagwörter

Krambambuli

Zusammenfassung

Dieses Referat befasst sich mit der Erzählung Krambambuli von Marie von Ebner - Eschenbach, in der es um die Treue eines Hundes zu seinem Herrchen sowie die Freundschaft zwischen Mensch und Tier geht.

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Bei Krambambuli handelt es sich um eine Erzählung von Marie von Ebner – Eschenbach. Kernthema dieser Erzählung ist die Treue eines Hundes zu seinem Herrchen sowie die Freundschaft zwischen Mensch und Tier.

Die Erzählung beginnt in einem Wirtshaus, wo der Jäger Hopp auf einen „der Gelbe“ genannten Landstreicher mit Hund trifft. Jäger Hopp empfindet vom ersten Augenblick an eine große Zuneigung zu dem Hund, obwohl er diesen noch nie zuvor gesehen hat. Er versucht den Landstreicher zu überreden ihm den Hund zu überlassen und dieser tauscht ihn letztlich gegen zwölf Flaschen des Getränks „Krambambuli“ ein. Im Anschluss an den Tausch, tauft der glückliche Jäger Hopp, seinen neuen Hund auf den Namen dieses Getränks.

Da der Hund äußerst treu ist, sträubt er sich zunächst, mit dem Jäger mitzugehen und verweigert diesem auch den Gehorsam, da er seinem alten Herrchen gegenüber treu ist und bei ihm bleiben will. Letztlich gelingt es Jäger Hopp, den Hund zum gehen zu bewegen, doch der Anfang der gemeinsamen Zeit gestaltet sich als schwierig. Nur durch eine intensive, mehrwöchige Erziehung, wird der Hund Krambambuli zu einem treuen Begleiter und Freund für sein neues Herrchen. Die beiden hängen anschließend sehr aneinander. Es verbindet sie eine tiefe Freundschaft, zwischen Mensch und Tier.

Einige Zeit später beschlagnahmt die Gräfin den Hund von Jäger Hopp, da sie diesen als Geburtstagsgeschenk für ihren Ehemann haben verwenden möchte. Jäger Hopp ist verzweifelt und übergibt ihr den Hund, nicht ohne ihr wenigstens eine Abmachung abzuringen. Diese besagt, dass er den Hund für immer zurück bekommt, wenn es dem Grafen nicht gelingt eine Beziehung zu dem Tier aufzubauen und diesem ein gutes Zuhause zu bieten. Die Gräfin willigt ein, weil sie überzeugt ist, dass dies ihrem Mann gelingen wird. Krambambuli fühlt sich in seinem neuen Zuhause nicht wohl. Er mag weder sein neues Herrchen, noch sein neues Frauchen und vermisst Jäger Hopp. In Folge dessen verweigert er nicht nur den Gehorsam und die Zuneigung für seine neuen Besitzer, sondern auch die Nahrung und wurde aggressiv bissig.Da der Graf mit dem Hund überfordert ist, hält sich die Gräfin an die Abmachung und Jäger Hopp, bekommt seinen mittlerweile sehr heruntergekommenen und verwahrlosten Hund zurück.

In etwa zeitgleich zu den geschilderten Ereignissen treibt sich eine Bande von Wilderern in der Gegend herum. Diese wildern illegal, was zur Folge hat, dass das Forstpersonal immer härter durchgreifen muss. Ein Oberförster übertreibt es hierbei jedoch, als er eine Gruppe von Frauen und Kindern beim Pflücken von Lindenblütenzweigen erwischt und diese im Anschluss verprügelt. Es stellt sich später heraus, dass eine der Frauen aus der Gruppe, die Geliebte des Landstreichers ist. Dieser ist über das Verhalten des Oberförsters derart wütend, dass er diesen in Rage umbringt. Jäger Hopp findet den Leichnam des Oberförsters, welcher mit Lindenblüten gezeichnet ist, kurze Zeit später im Wald auf. Des Weiteren entdeckt er einen alten Schießprügel, welchen der Mörder dort zurückgelassen hat. Der Täter hat diese alte Waffe gegen das Gewehr des Oberförsters eingetauscht.

Wenige Tage nach diesem Vorfall, begegnen sich Jäger Hopp und der Landstreicher zufällig. Letzterer trägt das Gewehr des Oberförsters bei sich und verrät sich so als der mutmaßliche Täter. Doch auch Jäger Hopp ist bewaffnet und hat zudem seinen treuen Freund Krambambuli, welcher nach seiner Rückkehr regelrecht aufgeblüht ist, bei sich. Er weist diesen an, den Landstreicher zu fassen. Obwohl Krambambuli normalerweise bei Jäger Hopp äußerst gehorsam ist, verweigert er diesmal die Ausführung des Befehls. Der Grund hierfür ist, dass der Hund zwischen seinem alten Herrchen und seinem neuen Herrchen hin- und hergerissen ist. Er befindet sich in einem regelrechten Gewissenskonflikt, welcher eine Stresssituation für ihn darstellt. Am Ende entscheidet sich Krambambuli für den Landstreicher, der sein allererstes Herrchen war.

Jäger Hopp erschießt daraufhin den Landstreicher. Er ist wütend und von dem Verhalten seines Hundes zutiefst enttäuscht. Aufgrund dessen entscheidet er sich dazu auch den Hund zu töten, was er letztlich jedoch nicht übers Herz bringt. Da Krambambuli sich gegen ihn entschieden hat, will er diesen jedoch nicht mehr mit nach Hause nehmen und lässt ihn traurig bei der Leiche des Landstreichers zurück. Dieses streunt jetzt ohne Herrchen, einsam und alleine sowie vor allem hungernd durch den Wald. Im Laufe der Zeit magert Krambambuli immer weiter ab und verkümmert. Er vermisst sein Herrchen, Jäger Hopp und sehnt sich nach diesem, traut sich jedoch nicht nach Hause zu laufen. Parallel hierzu geht es auch Jäger Hopp sehr schlecht, da dieser Krambambuli ebenfalls sehr vermisst.

Als der Zustand des Hundes sich immer weiter verschlechtert, geht dieser ins Dorf zurück um dort nach Futter zu betteln. Die Menschen haben jedoch wenig Mitleid mit dem Hund und geben ihm nur selten etwas. Eines Tages hält Jäger Hopp die Sehnsucht nach seinem Hund nicht mehr länger aus und beschließt diesen zu suchen. Als er die Tür seines Hauses öffnet, liegt Krambambuli dort. Er hatte sich mit letzter Kraft nach Hause zu seinem geliebten Herrchen geschleppt, sich aufgrund seines Ungehorsams aber nicht getraut sich bemerkbar zu machen. Als Jäger Hopp realisiert, dass sein geliebter Hund tot ist, ist er verzweifelt. Es gelingt ihm nie den Verlust von Krambambuli zu verschmerzen und zu überwinden.

Der Hund Krambambuli wird in der Erzählung mehrfach vor die Entscheidung gestellt, ein neues Herrchen zu akzeptieren.

Sein erstes Herrchen überhaupt ist der Landstreicher „der Gelbe“. Dieser hat einen schlechten Charakter und kümmert sich nicht besonders gut um den (zu der Zeit noch namenlosen) Hund. Des Weiteren wird der Landstreicher im Verlauf der Erzählung sogar zum Mörder.

Sein zweites Herrchen ist Jäger Hopp. Dieser ist ein guter Mensch und wird zu einem wahren Freund für Hund Krambambuli. Als Jäger Hopp den Hund beim Landstreicher eintauscht, ist dieser jedoch seinem ersten Herrchen so treu, dass er nicht mit Jäger Hopp mitgehen will. Außerdem entscheidet er sich in einer Gefahrensituation für den Landstreicher, obwohl dieser niemals gut zu ihm war.

Für Krambambuli spielt der Charakter seines Herrchens also nur eine untergeordnete Rolle.