Glück

Fach Philosophie

Klasse 8

Autor Ninchen01

Veröffentlicht am 20.11.2017

Schlagwörter

Glück Philosophie Zustand

Zusammenfassung

Jeder Mensch strebt in einer gewissen Weise nach Glück. Somit gehört "Glück" zu den Kernelementen der Philosophie. Schon viele Philosophen haben sich bereits mit der Frage "Was ist Glück?" auseinandergesetzt. Natürlich hat jedes Individuum eine andere Ansicht von Glück.

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Glück

Glück kann von jedem Menschen individuell definiert werden. Einige bekannte Philosophen haben sich bereits mit der Frage "Was ist Glück?" beschäftigt. 

Aristoteles sieht beispielweise Glück als das letzte Ziel menschlichen Handelns an. Seiner Meinung nach kann jeder Mensch das Ziel eines glücklichen Lebens erreichen. Um sein individuelles Glück zu erreichen, sollte der Mensch nicht egoistisch sein, sondern im Sinne der Gemeinschaft handeln. Er sollte gesellschaftlichen Idealen, Normen und Werten entsprechen. Desweiteren beschreibt er Glück als das letzte Ziel des Handelns. Das bedeutet, dass Glück einen langen Weg erfordert und nicht einfach zu erreichen ist.

Natürlich findet Aristoteles auch, dass das Individuum erfüllt sein muss um Glück zu erreichen. Der Mensch muss seine ganzen Fähigkeiten und Möglichkeiten entfalten können. Mit einer geistigen Vollkommenheit und vollständigen Entfaltung kann er die Zufriedenheit, die er braucht um glücklich zu sein, erlangen.

Aristoteles fand drei Formen des Glücks. 

Die erste Form umfasste ein Leben der Lust und des Vergnügens. Der Mensch ist hierbei auf seine Unterhaltung und sein Wohlbefinden bedacht.

Die zweite Form beschreibt das Leben als ein verantwortungsbewusster und freier Bürger. Also die indiviuelle Entfaltung aber auch aber auch die allgemeine soziale Gerechtigkeit.

Als dritte Form des Glücks beschreibt Aristoteles das Leben als Forscher und Philosoph. Dies hilft dem Menschen Klarheit zu bekommen und Probleme zu lösen.

Allerdings betont Aristoteles, dass es keine einseitige Form von Glück gibt, sondern alleinig die Verschmelzung der drei oben genannten Aspekte.

Auch der bekannte Philosoph Epikur stellte eine Theorie zu dem Thema auf. 

Epikur setzt die Lust als Ziel jeden Lebewesens. Er sieht diese als Zustand des neutralen Wohlbefindens.

Das Wohlbefinden tritt bei Epikur aber nicht alleinig bei Genuss und Spaß ein, sondern nur wenn der Mensch weder körperlichen, noch seelischen Schmerz empfindet.

Er sieht also das Glück und die Vollkommenheit eines Menschen als die körperliche und seelische Unbeschwertheit ein. Tugend und Lust sind hierbei untrennbar.