Tote Berühmtheiten Teil 17 : Wilhelm Furtwängler

Fach Musik

Klasse 8

Autor muckel316

Veröffentlicht am 23.11.2018

Schlagwörter

Furtwängler Wilhelm

Zusammenfassung

In diesem Referat geht es um den in Schöneberg geborenen Dirigenten Wilhelm Furtwängler. Es handelt sich in diesem Referat vorwiegend um sein Privatleben aber auch um sein Leben im zweiten Weltkrieg.

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Tote Berühmtheiten Teil 17 : Wilhelm Furtwängler In den kommenden Zeilen geht es um den berühmten Dirigenten Wilhelm Furtwängler, der auch als Komponist tätig war. Wer war Wilhelm Furtwängler? Wilhelm Furtwängler, der mit vollem Namen Gustav Heinrich Ernst Martin Wilhelm Furtwängler hieß, wurde am 25. Januar 1886 in Schöneberg geboren. Er gilt bis heute als einer der wichtigsten Dirigenten und Komponisten des 20.Jahrhunderts. Gustav Heinrich Ernst Martin Wilhelm Furtwängler verstarb am 30. November 1954 in Ebersteinburg, welches bei Baden-Baden liegt, infolge einer Lungenentzündung. Er wurde auf dem Heidelberger Bergfriedhof beerdigt, neben seiner Mutter und seiner Schwester Märit Furtwängler-Scheler, die ab dem Jahr 1912 bis ins Jahr 1924 mit Max Scheler verheiratet war. Das Privatleben des Wilhelm Furtwängler Der Dirigent Wilhelm Furtwängler gehörte zu der berühmten Familie Furtwängler, die sehr weitverzweigt ist. Er war im Laufe seines Lebens zweimal verheiratet, das erste mal hatte er im Jahr 1923 die Dänin Zitla Lund geheiratet. Zum Zeitpunkt seiner Heirat war er bereits vierfacher Vater, jedoch waren all seine Kinder unehelich und die Ehe mit Zitla Lund blieb kinderlos. Neun Jahre nach der Eheschließung hatte das Paar sich getrennt, ließen sich aber erst im Jahr 1943 scheiden. Noch im selben Jahr hatte Wilhelm Elisabeth Ackermann geheiratet, die am 20. Dezember 1910 geboren wurde und am 05. März 2013 im Alter von 102 Jahren und 49 Jahre nach ihrem Ehemann gestorben ist. Sie war eine geborene Albert und genau wie ihr Mann Wilhelm Furtwängler zweimal verheiratet. Ihr erster Ehemann und Vater ihrer vier Kinder Hans Ackermann fiel im Zweiten Weltkrieg. Das Ehepaar hat einen gemeinsamen Sohn , Andreas Ernst Gottfried Furtwängler. Er wurde am 11. November 1944 geboren und arbeitet als Archäloge. Seine bekannteste Stieftochter ist Kathrin Ackermann - die Mutter von der Ärztin und Schauspielerin Maria Furtwängler. Sie war mit Bernhard Furtwängler, dem Neffen von Wilhelm Furtwängler verheiratet. Er war der Sohn von Walter Furtwängler, dem Bruder von Wilhelm. Außerdem verband Wilhelm Furtwängler eine enge Freundschaft mit der Geigerin Melanie Michaelis Das Leben des Wilhelm Furtwängler Am 25. Januar 1886 hatte Gustav Heinrich Ernst Martin Wilhelm Furtwängler als Sohn von Adolf Furtwängler - einem Professor für klassische Archälogie -und dessen Ehefrau Adelheid Furtwängler, einer geborenen Wendt, am Berliner Nollendorfplatz das Licht der Welt erblickt. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er jedoch in der Bayrischen Hauptstadt München, dort hatte sein Vater an einer Universität unterrichtet und Wilhelm hatte hier das humanistische Gymnasium besucht. Schon früh hatte er sein Interesse für die Musik entdeckt und so erhielt er ab dem Jahr 1899 - er war gerade 13 Jahre alt - Privatunterricht im Bereich Tonsatz, Klavier und Komposition. Durch seine spätere Ausbildung zum Pianisten wurde er durch Joseph Rheinberger, Conrad Ansorge sowie Max von Schillings geführt. Im Jahr 1900 hatte der Münchner Orchesterverein ein Klavierquartett sowie eine Overtüre von dem damals gerade einmal 14 Jahre alten Wilhelm Furtwängler gespielt. Dieses hatte damals Karl Alexander von Müller berichtet. Die Overtüre hatte Wilhelm selber dirigiert. Nur ein Jahr später, im Jahr 1901, wurde ein Streichsextett im Hause des Bildhauers Adolf von Hildebrandt gespielt, dieses stammte aus der Feder von Wilhelm Furtwängler und er bekam nur Lob zugesprochen für dieses Strechsextett. Über seine ersten Engagements wurde er im Jahr 1906 innerhalb des 2. Repetitor nach Berlin geführt und ein Jahr später, im Jahr 1907 war er Chorleiter in Zürich und anschließend ging er wieder zurück nach München. Nur drei Jahre später, im Jahr 1910, wurde er von Hans Pfitzner engagiert. Dieser wollte ihn als dritten Kapellmeister in Straßburg haben. Und nur ein Jahr später - mittlerweile schreiben wir das Jahr 1911 - ging er als Nachfolger von Hermann Abendroth nach Lübeck, wo er das Orchester des Vereins der Musikfreunde dirigiert hatte. Abendroth hatte die Leitung der Oper übernommen. Jedoch legte er das Amt als Direktor nach drei Jahren wieder ab, da es in Lübeck zu dauerhafter Kritik kam, sowie zu Intrigen als auch ein ständiges Hin und Her und das defizitäre Theater griffen die Gesundheit des Wilhelm Furtwängler stark an. Nur wenig später verstarb er. Im Jahr 1915 hatte er die Stadt Lübeck wieder verlassen und erhielt kurz darauf in Mannheim seine erste Anstellung als Operndirektor und hatte ab dem Jahr 1919 bis ins Jahr 1921 als Chefdirigent im Wiener Tonkünstler-Orchester gearbeitet und im Jahr 1920 hatte er die Nachfolge für die Konzerte von Richard Strauss an der Berliner Staatsoper übernommen. Ab dem Jahr 1921 bis ins 1927 hatte er eine Anstellung als Konzertdirektor in der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und dirigierte auch innerhalb dieser Funktion. Wilhelm Furtwängler in der Zeit des Nationalsozialismus In der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland fungierte Wilhelm Furtwängler als Aushängeschild des Landes, denn zu dieser Zeit hatte er bereits großeiInternationale Erfolge gefeiert.Es wurde nachgewiesen, dass sich Wilhelm Furtwängler im Jahr 1933 für Juden einsetzte, denn sein Konzertmeister, der den Namen Szymon Goldberg trug war Jude. Aufgrund dieser Tatsache hatte sich der Ministerialdirektor im Kultusministerium - Georg Gerullis - eingeschaltet. Er verfasste am 20. Juli 1933 ein Dienstschreiben, welches an den Reichskulturverwalter Hans Hinkel gerichtet war. Dieser stellte verärgert die Frage, ob es denn auch einen Juden geben würde, für den Wilhelm Furtwängler sich nicht einsetzen würde und ob man diesen auch benennen könnte. Auch kam es zu Protesten im Rahmen eines geplanten Konzertes, welches im April 1933 in Mannheim stattfinden sollte. Die Berliner Philharmoniker waren an diesem Konzert beteiligt.Manche Personen forderten zum damaligen Zeitpunkt, dass dieses Konzert ohne die Unterstützung von jüdischen Musikern stattfinden solle. Wilhelm Furtwängler zog daraus seine Konsequenz und sagte dieses Konzert kurzerhand ab und hatte auch mitgeteilt, dass er so lange in dieser Stadt diese Gesinnung herrschen würde, er hier nicht mehr gastieren würde.