Tote Berühmtheiten Teil 12 - Roger Cicero

Fach Musik

Klasse 8

Autor muckel316

Veröffentlicht am 13.10.2018

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Roger Cicero

Zusammenfassung

In diesem Referat geht es um den im Jahr 2016 verstorbenen Jazz Musiker Roger Cicero. In den kommenden Zeilen wird auf das Leben des Musikers aus Berlin eingegangen und eher zweitrangig um sein Leben als Star.

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Roger Cicero

In den kommenden Zeilen geht es um den verstorbenen Jazz Musiker Roger Cicero.

Wer war Roger Cicero?

Roger Cicero war ein deutscher Musiker, der vorwiegend Musik im Bereich der Jazz Musik gemacht hatte.

Wann ist er geboren?

Der Sänger Roger Cicero wurde am 06 Juli 1970 in West-Berlin als Sohn von Eugen Cicero - der ebenfalls Musiker war - und Lili Cziczeo.

Wann ist Roger Cicero gestorben?

Der Musiker Roger Cicero ist am 24 März 2016 im Alter von gerade einmal 45 Jahren verstorben.

Sein Tod war die tragische Folge von einem ischämischen Schlaganfall, den er infolge eines chronischen Erschöpfungssyndrom - kurz CFS oder auch mygalische Enzephalomylitis - an der er im Jahr 2015 erkrankt war.

Sein Vater Eugen Cicero ist an der selben Todesursache verstorben.

Das Leben des Roger Cicero

Der Musiker Roger Cicero wurde 06 Juli 1970 in West-Berlin als Sohn des im Jahr 1997 verstorbenen Jazzpianisten Eugen Cicero geboren. Seine Mutter war Tänzerin und trug den Namen Lili Cziczeo. Der in West-Berlin geborene Sänger wuchs in Berlin-Grunewald auf und kam dort auch auf die Grunewald Grundschule. Später besuchte er das Rathenau Gymnasium. Im Alter von Elf Jahren trat der Sänger im Vorprogramm von Helen Vita auf. Nur fünf Jahre später, mit Sechzehn Jahren, hatte der Musiker gemeinsam mit dem RIAS-Tanzorchester seinen ersten Fernsehauftritt. Das Tanzorchester stand damals unter der Leitung von Horst Jankowski. Mit erreichen des 18. Lebensjahres wurde er in Trossingen an dem Hohner-Konservatorium aufgenommen. An diesem Konservatorium wurde er in den Bereichen Klavier, Gitarre und auch Gesang ausgebildet und in den Jahren 1989 bis 1992 trat Roger Cicero gemeinsam mit dem Horst Jankowski- und Eugen Cicero Trio auf sowie auch mit dem Bundesjugendjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer.

Ab dem Jahr 1991 ( Roger war gerade 21 Jahre alt ) bis ins Jahr 1996 absolvierte der Sänger ein Studium im Bereich Jazzgesang an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten in Hilversum. In der darauffolgenden Zeit wurde er als Gastsänger in folgenden Gruppen engagiert: Jazzkantine und Soulounge. Mit denen trat er auch im Jahr 2003 auf dem Montreux Jazz Festival auf und gründete noch im selben Jahr das Roger-Cicero-Quartett.

Im Anschluss daran, trat der Sänger mit einer elfköpfigen BigBand auf, die sich im Swingstil der 1940er und 1950er Jahre bewegten und eben diesen kombinierte er fortan mit deutschen Texten. Nur drei Jahre nach der Gründung seines Quartett´s war der Sänger an dem Album “Good Morning Midnight”  der Jazz-Pianistin Julia Hülsmann beteiligt und noch im selben Jahr - im Mai des Jahres - erschien sein eigenes Soloalbum “Männersachen”. Auf dem Album sind dreizehn Kompositionen von seinem Produzenten Matthias Haß und auch von Frank Ramond zu finden, jedoch waren auch durchaus Fremdkompositionen darauf zu finden. So zum Beispiel “Schieß mich doch zum Mond”, dieser Song ist eine deutsche Version von dem Song “Fly me to the Moon”, der ursprünglichvon Frank Sinatra stammt.

Seine Singleauskopplung “Zieh die Schuh aus”, welcher den Geschlechterkampf zwischen Mann und Frau auf ironische Art und Weise behandelt, kam im Juli 2006 auf den Markt und erreichte Platz Einundsiebzig in deutschen Singlecharts. Im August des selben Jahres erschien sein Album “Männersachen” und das Album erreichte Platz Drei der Albumcharts. Bis in das Jahr 2009 verkaufte sein Album “Männersachen” sich über eine Million mal.

Im März 2007 - am 08. März - nahm der Musiker am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2007 teil, wo er mit dem Song “Frauen regier´n die Welt” gewonnen hatte.

Die Komposition zu diesem Song stammt aus einer Zusammenarbeit mit Matthias Haß und Frank Ramond - letzterer schrieb auch den Text für diesen Song. Mit eben diesem Titel hatte er auch Deutschland am 12 Mai 2007 in Helsinki am Eurovision Song Contest teilgenommen.

Im Finale des Songcontest´s belegte er Platz 19 von insgesamt 24. und erhielt neunundvierzig Punkte. Jedoch kam der Song nicht bei jedem gut an und so erhielt er von dem Frauenmagazin “Emma” die Auszeichnung “Pascha des Monats”. Im Jahr 2009 hatte er diese Auszeichnung in dem Song “Spontis zeugen Banker” verarbeitet.

Am 07 Juli 2007 nahm der Sänger gemeinsam mit Juli, Yusuf Islam, Shakira und Silbermond an dem deutschen Live-Earth Konzert in Hamburg teil.

Und nur ein Jahr später erhielt der Sänger Roger Cicero seine erste Filmrolle in dem Film “Hilde”. Dieser wurde im Jahr 2009 auf der Berlinale uraufgeführt und er spielte dort an der Seite von Heike Makatsch und dem Sänger Ricci Blum.

Ebenfalls im Jahr 2008 - im Mai - kam sein Sohn zur Welt.

Nur Elf Monate nach der Geburt seines Sohnes, erschien sein drittes Soloalbum. Das Album mit dem Titel “Artgerecht” erschien am 03. April 2009 und seine Singleauskopplung “Nicht Artgerecht” erschien bereits am 20. März 2009. Und neun Monate kam die mi Synchroniersung von der Figur “Prinz Naveen” in dem Film von Walt Disney “Küss den Frosch”.

Im November 2010 hatte er gemeinsam mit Mirjam Weichselbraun begonnen, drei Ausgaben von der Sat 1 produzierten Musikshow “Die Hit-Giganten” zu moderieren. Bei seinem Auftritt am 12. November 2011 in der Sendung von Ina Müller “Ina´s Nacht” traf Ina die Entscheidung, Roger´s Song “In diesem Moment” auf einer Bonus CD ihres Album´s “Ich bin die” zu veröffentlichen. Gemeinsam mit diesen sind noch neun weitere Songs von ihren Gästen aus “Ina´s Nacht” zu finden. Die Bonus CD hat den Titel “Ina´s kleine Nachtmelodie”.

Im Jahr 2012 veröffentlichte er für den Deutschen Fussballbund ( kurz DFB ) einen Fansong. Dieser Song erhielt den Titel “Für nicht´s in der Welt”. Der Song war auch gleichzeitig der Titelsong zur Europameisterschaft 2012.

Gemeinsam mit Flo Mega, Götz Alsmann, Das Gezeichnete Ich, Lena Meyer-Landrut, Roman Lob oder auch Max Mutzke fing er an im Herbst 2012 das Album “Giraffenaffen” zu produzieren. Dieses Album wurde zugunsten des Kinderhilfswerks “Die Arche” produziert. Zudem nahm er im Jahr 2014 auch an der TV Show “Sing meinen Song - Das Tauschkonzert” teil.