Ölziehen - Eine Wohltat für die Gesundheit

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Klasse 1

Autor mini1978

Veröffentlicht am 17.11.2018

Schlagwörter

Ölziehen Gesundheit alternative Heilmethoden

Zusammenfassung

Dieses Referat befasst sich mit dem Ölziehen. Ölziehen ist eine wirksame Methode den Körper zu entgiften. Vor allem ist es eine natürliche Form der Entgiftung. Diese Art Kur stammt ursprünglich aus dem Ayurveda. Grundsätzlich eignet sich Ölziehen zur Mundhygiene, zur Vorbeugung von Krankheiten oder zur Aufnahme wertvoller Öl-Inhaltsstoffe. Traditionell betrachtet gehört das Ölziehen zur ganzheitlichen Therapie vieler möglicher Krankheiten

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Grundsätzliches zur allgemeines Entgiftung des Körpers durch Ölziehen
Ölanwendungen werden in der ayurvedische Lehre schon seit Jahrtausenden angewandt. Entweder verwendet man sie als Ölmassage, Tiefenmassage oder Stirnguss. Somit konnten damals schon tausende von Krankheiten geheilt werden. So kann das Ölziehen bei einer Vielzahl von Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes, Rheuma, Asthma, Psoriasis, Kopfschmerzen und Migräne. Am meisten erforscht ist die positive Wirkung auf den Mundraum. Es dient der Stärkung der Zähne, des Zahnfleisches und des Kiefers, Vorbeugung von Parodontose, aber auch zur Kariesvorbeugung sowie zur Bekämpfung von Mundgeruch, rissigen Lippen und Zahnfleischbluten.
Ölziehen kann, richtig und regelmäßig angewendet, in vielerlei Hinsicht dem Wohlbefinden beitragen. Es heilt vor allem folgende Krankheiten:

  • Bronchitis
  • grippale Infekte
  • Thrombose
  • Herzerkrankungen
  • Ekzeme
  • Akne
  • Neurodermitis
  • Frauenleiden
  • Karies
  • Mundgeruch
  • Arthritis

Klinische Studien zum Thema Ölziehen gibt es bislang allerdings nicht. Umgekehrt gibt es auch keine Anhaltspunkte dafür, dass eine Ölkur negative Folgen für den Körper haben könnte.

Auswahl des Öls
Am besten eignen sich für die Anwendung kalt gepresstes Sesamöl oder Sonnenblumenöl sowie natives Kokosöl. Diese Öle haben sehr gute antibakteriellen Fähigkeiten. Sesamöl und Kokosöl weisen weiterhin auch entzündungshemmende Eigenschaften auf. Außerdem sollten Öle kaltgepresst sein, denn nur dann sind sie ohne Einsatz von Zusätzen aus den Kernen extrahiert.
Auch Leinöl, Weizenkeimöl oder Schwarzkümmelöl eignen sich zum Ölziehen. Die Inhaltsstoffe solcher hochwertiger Öle sind ein weiterer Pluspunkt des Ölziehens – diese werden über die Mundschleimhaut aufgenommen und versorgen den Körper mit sichtigen Nährstoffen.
Sonnenblumenöl ist mild im Geschmack. Damit eignet es sich besonders gut zum Ölziehen. Sesamöl sollte kalt gepresst sein, da der Geschmack so am neutralsten ist. Es hilft bei Zahnfleischentzündungen. Außerdem enthält es Antioxidantien, die das Immunsystem stärken und schützen. Leinöl gilt als besonders heilsam für den Mund- und Rachenbereich. Kokosöl hat auch noch eine antibakterielle Wirkung. Besonders unserer Mundflora profitiert von diesem Öl

Durchführung des Ölziehens
Das Öl sollte möglichst morgens auf nüchternen Magen angewandt werden.
Da der Organismus sich über Nacht versucht von den Toxinen und Ablagerungen zu befreien. Gerade im Mundbereich befinden sich vermehrt unerwünschte Mikroorganismen.
Dabei sollte vorher die Zunge gereinigt werden, um Beläge zu entfernen. So kann das Öl besser wirken. Bei einer gereinigten Zunge kann das Ölziehen nun über diese Reflexzonen das gesamte Verdauungssystem und die übrigen Organe durch die Entgiftung stimulieren.
Es wird dann ein Esslöffel Bio-Sesamöl, Bio-Kokosöl oder Bio-Sonnenblumenöl in den Mund geführt. m Prinzip funktioniert es wie bei einer Mundspülung. Das Öl wird durch den Mund geschwankt. Dabei wird auch immer wieder durch die Zähne gezogen und gekaut.
Das Öl sollte 15 bis 20 Minuten im Mund verbleiben. Man bewegt den Mund stetig hin und her, so dass es in Bewegung ist. Gegen Ende der Anwendung wird die Öl-Speichel-Mischung im Mund immer flüssiger und färbt sich weißlich.
Am Ende der Anwendung wird das Öl ausgespuckt. Es sollte in ein Taschentuch gespuckt werden und nicht in den Ausguss oder die Toilette, um Giftstoffe im Abwasser zu vermeiden. Anschließend wird der Mund mehrmals mit warmem Wasser ausgespült. Idealerweise sollten auch die Zähne geputzt werden.
Als Kur über zehn bis 20 Tage angewendet, soll Ölziehen positive Ergebnisse auf den Körper erzielen.

Mögliche Nebenwirkungen
Jede Art der Behandlung kann Nebenwirkungen hervorrufen.
Wie bei allen Entgiftungsprozessen können folgende typische Symptome auftreten: Erschöpfung, Grippesymptome, Anschwellen der Lymphknoten, aber auch Gereiztheit, Verdauungsstörungen und Stimmungsschwankungen. Andere, ernsthafte Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Möglich sind bei der Öltherapie so genannte Erstverschlimmerungen.