Zeus und der Olymp

Fach Geschichte

Klasse 11

Autor mariam02

Veröffentlicht am 29.12.2018

Schlagwörter

Zeus Olymp Gaia Kronos Uranos

Zusammenfassung

Dieses Referat behandelt die Entstehung der griechischen Götter, genauer gesagt auch den Stammbaum der griechischen Götter, und fokussiert sich hauptsächlich auf die Geschichte des Gottes Zeus. Es beschreibt, wie Zeus seinen Vater besiegte und zwei große Kriege mithilfe anderer Götter gewann.

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Zeus ist der Vater der Götter und Menschen, der Herr der Elemente und er bestimmt über das Wetter, sei es Sturm oder Regen. Er ist der Garant königlicher Macht und sozialer Hierarchie und er besitzt die einzige Massenvernichtungswaffe im Olymp: Den Blitz. Diesen schleudert er auf alle die ihn herausfordern. Zeus besitzt eine majestätische Erscheinung mit seinem dichten Bart und seinem vollen Haar. In der einen Hand hält er ein Zepter aus Zypressenholz, das Symbol seiner Herrschaft und in der anderen Hand ein Blitzbündel, mit dem er das Gewitter entfesselt. Er bewohnt die Berge und sein Wohnsitz ist auf dem Olymp im Schloss, welches von seinem Sohn Hephaistos, dem Gott des Feuers und der Schmiede, gebaut wurde. Zeus war aber nicht immer der höchste Gott gewesen, bei seiner Geburt zeigte sich ein ganz anderes Schicksal. Alles begann damit, dass die Dunkelheit das Chaos schuf. Gaia, die Erde, die erste Gottheit, die Mutter der Götter entsteht. Sie gebärt hohe Berge, riesige Wälder, tiefe Ozeane und ebenen Flüsse. Später erscheint Eros, der Wind, der Unsichtbare, der in allen Wesen das Verlangen hervorruft, sich zu paaren. Gaia ist jedoch allein und um nicht mehr einsam zu sein erschafft sie den Himmel, Uranos, ihr Gegenteil. Der Himmel legt sich auf die Erde, auf Gaia und umschließt sie. Ohne dass er es merkt haucht Eros Uranos den Drang ein Gaia zu lieben, aber nicht nur einmal sondern immer und immer wieder. Dadurch kommt eine Schar von Kindern zur Welt. Die ersten zwölf sind Titanen, sechs Titanen und sechs Titaninnen. Danach kommen Zyklopen auf die Welt, welche nur ein Auge genau in der Mitte der Stirn haben. Es folgen die Hekatoncheiren, die so genannt werden, weil sie hunderte von Armen haben und auch 50 Köpfe, aus denen sie Feuer speien. Als letztes entstehen die Giganten, die gefürchteten Riesen von ungeheurer Größe. Was alle gemeinsam haben ist, dass sie sich nicht fortbewegen können, sie bleiben wo sie geboren wurden, denn Uranos klebt so stark an Gaia, dass es keinen Raum zwischen ihnen gibt. Wenn sie sich befreien wollen stößt Uranos sie zurück. Wegen der geballten Frustration fallen die Titanen über ihre Mutter her. Gaia leidet, ist erschöpft und wutentbrannt. Sie ruft zur Revolte auf, ihre Kinder sollen gegen den Vater Uranos kämpfen. Aber keiner will sich gegen ihren Vater stellen, außer Kronos, welcher mit Hilfe seiner Mutter den Kampf aufnimmt. Gaia stellt heimlich eine Sichel aus Feuerstein her und gibt sie ihrem Sohn. Kronos trennt damit im günstigen Moment das Geschlechtsteil seines Vaters ab und wirft es ins Meer. Durch den Schmerz zieht sich Uranos zurück, seither bleibt Uranos, der Himmel immer hoch oben über der Welt. Die Titanen, Zyklopen und Giganten sind nun frei. Uranos ist nun besiegt und Kronos an der Macht. Er heiratet seine Schwester Rhea und wird von Gaia gewarnt, dass er von seinen Söhnen vom Thron gestürzt werden könnte. Deshalb verspeist Kronos alle seine Kinder sobald Rhea sie auf die Welt gebracht hat. Verzweifelt kann die unglückliche Göttin nur versuchen dem mörderischen Wahn ihres Gemahles zu entkommen. Als sie erneut schwanger wird, Zeus wächst in ihrem Bauch heran, beschließt sie zu fliehen. Sie gelangt zur Insel Kreta und vertraut ihr Kind den Nymphen an, den Gottheiten, die die Lebenskräfte der Natur verkörpern. Dann kehrt sie zu Kronos zurück, welcher weiß, dass sie schwanger war und das Kind sehen will. Statt dem Baby reicht sie Kronos einen in ein Tuch gewickelten Stein. Kronos lässt sich täuschen und verschlingt den Stein, er ahnt nicht, dass er auf Kreta einen Sohn hat, der seine Mutter rächen, seine Brüder befreien und ihn entmachten wird um selbst zu herrschen. In den Bergen wächst Zeus heran, behütet von Gaia und den Nymphen. Seine Nahrung sind Ambrosia und Nektar von Tauben und Adlern und Honigwaben von Bienen. Er trinkt die Milch der Ziege von Nymphe Amaltea. Später, wenn er an der Macht ist, wird er an seine Beschützer denken und Amaltea und ihre Ziege in Sterne verwandeln, die das Sternbild Steinbock bilden und gibt den Nymphen das Füllhorn, welches immer angefüllt ist mit dem, was sein Besitzer essen oder trinken möchte. Kronos weiß inzwischen, dass seine Gemahlin ihn hinters Licht geführt hat und ist auf der Suche nach dem Sohn, der ihm entgangen ist und den Thron stehlen könnte. Kronos sucht überall, doch er findet ihn nicht. Jahre vergehen und Zeus wächst heran. Je größer er wird, umso mehr denkt er daran sich an seinem Vater zu rächen, von dessen Handeln ihm seine Mutter erzählt hat. Als er erwachsen wird, trifft er die Nymphe aus dem Meer, Metis, die Göttin des Scharfsinns und die Göttin der List. Der junge Zeus will sie verführen, was ihm gelingt. Er vertraut ihr seine Herkunft an und seinen Wunsch sich an seinem Vater zu rächen. Metis schlägt vor, Kronos einen Trunk mit Brechmittel zu verabreichen. Rhea ist begeistert und stellt ihren Sohn an Kronos Hof als Mundschenk vor, der den Göttern Getränke bringt. Zeus reicht Kronos die Schale, dieser trinkt daraus und erbricht sofort den Stein und alle Kinder. Wütend setzt Kronos alles daran, seinen Sohn in die Knie zu zwingen und hetzt alle Titanen gegen Zeus auf. Rheas Kinder versammeln sich auf dem Olymp. Es wurde ein 100 jahrelanger Kampf bis Zeus sich mit den Zyklopen verbündet, welche er aus dem Tartarus rettet, und von ihnen Blitz und Feuer bekommt. Mit ihrer Hilfe gewinnt Zeus den Kampf. Aber Gaia wirft ihm nun vor ihre Kinder die Titanen umgebracht zu haben, sie hetzt die Giganten auf Zeus und ein neuer Krieg wird entfacht. Gemeinsam mit Zeus bilden seine Schwester und Brüder und die Kinder von Zeus die Gegenwehr. Ihm wird klar, dass ein Sieg nur mit Hilfe eines Sterblichen erfolgen wird. Er vereinigt sich mit Alkmene, welche ihm einen Sohn von außerordentlicher Kraft schenkt: Herakles. Mit seinen Pfeilen versetzt er den Gegnern den Todesstoß. Zeus siegt wieder. Es erscheint ein weiterer Gegner. Gaia vereinigt sich mit dem Ungeheuer aus dem Tartarus namens Typhon, welcher halb Mensch halb Tier ist. Sein Kopf berührt die Sterne, in seinen Augen lodert Feuer und um seinen Unterleib winden sich Schlangen. Er brüllt einmal wie ein Stier und einmal wie ein Löwe. Als sich das Ungeheuer dem Olymp nähert bekommen die Götter Angst und flüchten bis nach Ägypten, wo sie sich in Tiere verwandeln. Apollon wird zu einem Milan, Hermes zu einem Ibis, Ares zu einem Fisch und Dionyos zu einer Ziege und Hephaistos zu einem Stier. Zeus stellt sich ganz allein dem Ungeheuer. Die Flucht nach Ägypten brachte eine unerwartete Verschmelzung der griechischen und ägyptischen Götter zur Folge. Typhon entspricht Seth, dem verfeindeten Bruder von Osiris, Zeus wird zu Horus, Dionysos zu Osiris, Demeter zu Isis usw. Der Kampf von Zeus gegen Typhon ist ein schneller und kurzer Kampf. Während Typhon Zeus im Meer vor Sizilien sucht, hebt dieser den Vulkan Ätna empor und schleudert ihn auf Typhon. Er ist nun unter dem Ätna gefangen und seither ist Zeus unbestritten der Herr über die Götter. Nun war es Zeit die Welt aufzuteilen. Die größte Macht sichert sich Zeus selbst und als Wohnsitz wählt er den Himmel. Sein älterer Bruder Poseidon wird zum Herrscher der Meere und Hades der andere Bruder bekommt den Schlüssel zur Unterwelt, er wird der Herrscher über das Totenreich. Von nun an war es eine hierarchisch organisierte Welt.