Vom 2. Weltkrieg in den Kalten Krieg

Fach Geschichte

Klasse 12

Autor CaptainJar

Veröffentlicht am 19.04.2018

Schlagwörter

Krieg Kalter Krieg zweiter Weltkrieg Hitler Stalin Truman

Zusammenfassung

Das Referat handelt von der Übergangszeit zwischen dem Ende des zweiten Weltkrieges und dem Beginn des Kalten Krieges. Es befasst sich mit den Konflikten im Iran, sowie in Deutschland

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Von der Kapitulation bis zum kalten Krieg

Nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 6./7. Mai begann in Deutschland die Nachkriegszeit. Der Zweite Weltkrieg war jedoch noch nicht beendet, dieser wurde im Pazifik noch ausgetragen, bis Japan am 2. September 1945 kapitulierte. Aus der Nachkriegszeit heraus entstanden die Verhandlungen um deutsches Territorium und weitere Zielsetzungen. Daraus entstanden die Punkte Demokratisierung, Dezentralisierung, Demilitarisierung und Denazifizierung. Die Besatzungszonen wurden in Ost- und Westgebiete unterteilt, indem man die östlichen Gebiete unter polnische Verwaltung brachte. Doch ausschlaggebend für den Streit zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion waren vor allem die Spannungen in Deutschland.

Denn die 4 Punkte der Konferenz wurden aufgrund verschiedener Ideologien und Weltanschauungen unterschiedlich durchgeführt und sorgten für weitere Brennpunkte zwischen den Staaten. Die Sowjetunion begann direkt nach Kriegsende bereits mit der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwandlungen. Auch mit der Ausschaltung politischer Gegner wurde mit der Zwangsvereinigung der SPD mit der KPD zur SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) begonnen. Sozialdemokraten, die sich wehrten wurden, in Lagern und Zuchthäusern, physischem und psychischem Druck ausgesetzt.
Die Westmächte sahen bei dieser Entwicklung mit wachsender Sorge zu, denn auch die Flüchtlingszahlen in den Westen stiegen stark an. Churchill äußerte seine Sorgen, zum Abzug der amerikanischen und englischen Truppen, da die Sowjetunion große Teile Deutschlands und Polens noch unter Besatzung hielt und man nach dem Abzug der eigenen Truppen die Einhaltung der Grenzen nicht gewähren und kontrollieren könne.

Die Gremien für die Ausarbeitung einer Besatzungsherrschaft zeigten die Spannungen zwischen dem Osten und Westen auf, denn jede der 4 Nationen haben ein Veto-Recht, doch die Abstimmung muss einstimmig sein. Dieses Veto-Recht wurde oft genutzt und erzeugte weitere Konflikte zwischen beiden Parteien.

Ein weiterer Brennpunkt entstand durch die Sowjetunion, denn diese stellte Lebensmittellieferungen aus dem Osten, der die Landwirtschaft Deutschlands darstellte, ein. Dadurch mussten die Westmächte, die deutsche Bevölkerung mit Lebensmitteln aus dem eigenen Land unterstützen. Die Sowjets sicherten sich so mehr Gewinne. Doch die Amerikaner stellten nun die Lieferung der Demontagen (Reparationen in Form von Gegenständen) ein, worauf Russland mit einer Propaganda gegen die amerikanische Politik begann.

Auch der Tod Roosevelts sorgte für weitere Unruhen im Ost-West-Konflikt, da sein Nachfolger außenpolitisch ganz andere Ziele verfolgte. Zunächst zerbrach die Anti-Hitler-Koalition. Doch Truman hatte sich als Ziel gesetzt die kommunistische Ausbreitung in Europa zu verhindern. So nutzte Truman die Atombombenabwürfe auf Nagasaki und Hiroshima um seine Macht zu demonstrieren und um seine Verhandlungsposition zu stärken.
Des Weiteren wurden große Spionageaktionen der Sowjetunion bekannt. Dabei handelte es sich um Spionage in den Vereinigten Staaten, Kanada und Großbritannien. Die Dokumente zur Spionage wurden durch einen russischen Überläufer den Amerikanern zugänglich gemacht.

Das Misstrauen zwischen den Supermächten wuchs.

1945 und 46 begann Stalin den Versuch Iran aufgrund von Ölvorkommen unter eine kommunistische Regierung zu stellen. Er begann mit der Abspaltung einer Region des Irans, die als ,,Autonome Republik Aserbaidschans“ ausgerufen wurde. Später wurde auch die Republik Mahabad ausgerufen. Ziel hinter diesen Eingriffen waren die Ölgebiete des Irans im Norden. Auch weigerte sich Stalin seine Truppen im Nordiran zurückzuziehen, was zu einem gefährlichen Konflikt der Ost-West-Front führte. Doch auf Trumans Drohung, Atomwaffen einzusetzen, befahl Stalin den Rückzug.

In Polen, Rumänien und Bulgarien gelang es Stalin jedoch, die Staaten unter eine kommunistische Regierung zu stellen. Auch in Ungarn und der Tschechoslowakei schaffte es Stalin 1948 mithilfe von Staatsstreichen eine kommunistische Regierung einzusetzen. Nachdem nun auch die Türkei und Griechenland bedroht waren, handelte die USA.
Mit der Ankündigung der Truman-Doktrin, welche besagt ,,alle freien Völker zu unterstützen, die sich der Unterwerfung durch bewaffnete Minderheiten oder durch Druck von außen widersetzen“, ging die USA auf Konfrontationskurs mit der Sowjetunion.

Dieser Akt wird als der Beginn, des Kalten Krieges angesehen.