Maria Stuart

Fach Geschichte

Klasse 10

Autor Ninchen01

Veröffentlicht am 22.06.2018

Schlagwörter

Maria Stuart Königin Hinrichtung

Zusammenfassung

Maria Stuart führte ein sehr aufregendes Leben. Mit wem sie alles verheiratet war, warum sie nach Frankreich geflohen ist und warum sie letzendlich hingerichtet wurde erfahrt Ihr in dem folgenden Referat.

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Maria Stuart (geboren als Mary Stewart), aus dem Haude Stuart, ist am 8.Dezember.1542 in Linlithgow Palace geboren und am 18.Februar.1587 in Fortheringhsy Castle gestorben. Sie war vom Jahr 1542 bis 1567 als Maria die I Königin vom Schottland. Verheiratet war sie mit König Franz dem II, sodass sie vom Jahr 1559 bis 1560 außerdem Königin von Frankreich war.

Maria war die Tochter von König Jakob V. aus Schottland. Ihre Großmutter (von väterlicher Seite) war die Prinzessin von England Margaret Tudor, weshalb Maria Stuart einen hohen Anspruch auf den Königstitel hatte. Aufgrund dieses Anspruches, sowie dem Selbstverständnis, dass sie die Erbin ist, galt sie als die größte Konkurrentin von Königin Elisabeth.

König Jakob V starb schon früh (im Alter von nur 30 Jahren) und übergab somit seiner grade erst geborenen Tochter den Königstitel, sodass Maria bereits mit 6 Tagen zur Königin von Schottland wurde.

Da Maria in diesem Alter natürlich noch nicht selbstständig regieren konnte, übernahm James Hamilton vorerst das Regent, da er als nächstes in der Thronfolge stand. Er wurde allerdings von Maria Stuarts Mutter abgelöst, die fortan bis zu ihrem eigenen Tod (1560) herrschte.

Bereits sechs Monate nach Marias Geburt wurde bereits festgelegt, dass sie neun Jahre später mit dem zukünftigen englischen König Eduard VI verheiratet werden sollte.

Im Jahr 1543 wurde Maria Stuart dann gekrönt. Doch bereits wenige Tage nach der Krönung brach ein Krieg zwischen Schottland und England aus, da von den Schotten der zuvor ausgemachte Vertrag gebrochen wurde.

Ein Jahr später wurde dann versucht Maria Stuart zu entführen. Doch dies konnte verhindert werden, da ihre Mutter sie in den geheimen Räumen von Stirling Castle versteckte.

Es folgte eine große Niederlage für die Schotten, sodass Maria Stuart von ihrer Mutter in Sicherheit gebracht wurde. Sie suchte diese Sicherheit in Frankreich, sodass sie sich an einen französischen Botschafter wandte. Daraufhin schlug der zu der Zeit herrschende König Heinrich II die Vereinigung von Schottland und Frankreich vor und wollte daher, dass die Königin Maria Stuart von Schottland seinen Sohn Franz heiratet. Marias Mutter stimmte diesem Vertrag zu und unterzeichnete.

In ihrem Exil in Frankreich hatte Maria ihren eigenen Hofstaat, von dem sie begleitet wurde. Auf dem Hof erhielt sie dann die bestmöglichste Erziehung und vielfältigen Unterricht. Außerdem konnte sie ein Instrument erlernen, sowie reiten und nähen.

Im Jahr 1558 folgte dann die Hochzeit von Maria Stuart und dem ein Jahr jüngeren Dauphin, welcher französicher Thronfolger war. Die Hochzeitzeremonie der Beiden fand in der berühmten Kathedrale “Notre-Dame de Paris” statt.

Im darauf folgenden Jahr starb Marias Schwiegervater Heinrich II allerdings, sodass ihr Ehemann die Thronfolge übernahm und sie somit ebenfalls Königin von England wurde.

Auch dies war nicht von langer Dauer, da Marias Mann erkrankte und bereits ein Jahr später verstarb.

Maria Stuarts Schwiegermutter übernahm die Regierung, sodass das Ende von Maria absehbar war, da sie und ihre Schwiegermutter kein gutes Verhältnis pflegten.

Im Jahr 1560 wurde dann der Vetrag von Edinburgh geschlossen. Frankreich zog folglich seine Truppen aus Schottland ab und erkannte die Herrschaft von Elisabeth über England an. Maria Stuart allerdings, die weiterhin in Frankreich lebte, weigerte sich jedoch den Vertrag zu unterzeichnen.

Maria kehrte nach Schottland zurück, war dort allerdings nicht auf die katastrophale Lage nach der Reformation eingestellt. Sie wollte allerdings durchsetzen, dass sie ihren katholischen Glauben in Schottland praktizieren dürfe, setzte sich allerdings letzendlich nicht genügend durch.

Um die Spannungen zwischen Maria Stuart und Elisabeth in den Griff zu bekommen, wurden zwei Treffen organiert, ie allerdings beide von Elisabeth abgelehnt wurden. Sie war verägert, da sie eigentlich nach dem Tod ihres Vaters Königin von England werden sollte, ihr dies aber verwehrt wurde, da ihre Mutter und ihr Vater sich schieden und sie daher ein uneheliches Kind war, da die katholische Kirche dies nicht akzeptierte.

Maria Stuart bekam folglich offiziell die Regentschaft, was Elisabeth ihr nicht verziehen hatte.

In den darauf folgenden Jahren wurden Maria immer weitere Ehemänner vorgeschlagen, sodass sie im Jahr 1565 ihren Cousin Lord Darnly heiratete, mit dem sie auch ein Kind bekam und ihm Jahr 1567 Lord Bothwell. Diese Ehe stellte sich allerdings schnell als ein Fehler heraus, da Bothwell für einen Mörder gehalten wurde und es somit zu einem Aufstand von den Adligen kam, die die Abdankung von Maria Stuart forderten.

Maria ließ sich zunehmend in Komplotte verwickeln, sodass sie im Jahr 1586 wegen Hochverrat für schuldig befunden wurde. Es wurde einstimmig die Hinrichtung von Stuart gefordert. Doch erst ein Jahr später unterschieb Elisabeth diese.

Bei ihrer Hinrichtung erschien Elisabeth in einem schwarzen Satinkleid, am Gürtel trug sie zwei Rosenkränze und ihr Haar wurde von einem Schleier bedeckt. Ihre Unterkleidung war rot, was Mut und königliches Blut signalisieren sollte.

Der Scharfrichter hatte nur wenig Erfahrung sodass er drei Schläge benötigte um Maria Stuart zu köpfen.

Nach dem ersten Schlag traf er nur den Hinterkopf, was allerdings schon zu dem Tod oder einer Bewusstlosigkeit führte, da Maria Stuart keine weitere Reaktion zeigte. Der zweite Schlag traf zwar ihren Hals, schaffte es aber nicht alle Muskelstränge durchzutrennten. Erst der dritte Schlag trennte Marias Kopf endgültig von ihrem Körper.

Über ihre Hinrichtung gibt es zwei Legenden: Zum einen wird behauptet, dass ihr Kopf an ihren Haaren der Menge präsentiert wurde, dabei allerdings auffiel, dass Maria Stuart nur eine Perücke trug und sie eigentlich kurzes graues Haar hatte.

Einer anderen Legende zur Folge versteckte sich ihr Schosshund in ihrem Gewand und musste nach der Hinrichtung von der blutüberströmten Leiche entfernt werden.

Maria Stuart wurde nach ihrer Hinrichtung in der Kathedrale von Peterborough beigesetzt, allerdings auf Wunsch ihres Sohnes später nach Westminster Abbey verlegt.