Herakles

Fach Geschichte

Klasse 7

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 08.11.2018

Schlagwörter

Herakles

Zusammenfassung

Dieses Referat behandelt die Geschichte von Herakles. Es wird auf die wichtigsten Stationen seines Lebens eingegangen und darüber hinaus über die 12 Heldentaten sowie den erfolgreichen Kampf gegen Troja berichtet.

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Bei Herakles bzw. Herkules handelte es sich um einen griechischen Helden der Antike. Er war äußerst stark und erlangte durch seine 12 Heldentaten großen Ruhm. Deshalb wurden Herakles sogar göttliche Ehren zuteil und er wurde in den Olymp aufgenommen. Herakles trug das Fell des Nemeischen Löwen, eine Keule sowie Bogen und einen Köcher mit Pfeilen.

Herakles war der Sohn von Zeus und Alkmene und wurde in Theben geboren. Hera, die Gattin von Zeus war äußerst Eifersüchtig, da Zeus mit Alkmene einen Sohn zeugte und verfolgte Herakles deshalb zeitlebens.                                                                                                                                                   Alkmene hatte Angst vor Hera und deren Rache und setzte ihren Sohn deshalb aus. Schutzgöttin Athene, seine Halbschwester, fand ihn und brachte ihn daraufhin zu Hera. Diese erkannte Herakles zunächst nicht und stillte ihn deshalb aus Mitleid mit dem Findelkind.                                                     Er fügte ihr dabei jedoch Schmerzen zu und sie stieß ihn fort. Aufgrund der göttlichen Milch bekam Herakles seine extrem großen Kräfte. Athene brachte Herakles zu seinen Eltern zurück, wo er dann aufwuchs. Hera veranlasste, dass zwei Riesenschlangen in das Zimmer der Kleinkinder eindrangen, um diese zu töten. Herakles war noch ein Baby und erst acht Monate alt. Dennoch würgte er aufgrund seiner übernatürlichen Kräfte die Schlangen zu Tode.

Die Arbeiten und Heldentaten

Herakles wuchs heran und wurde im Bogenschießen, Fechten, Ringen sowie dem Faustkampf und dem Wagenlenken unterwiesen. Herakles war intelligent und wissbegierig, wurde jedoch schnell wütend und schreckte dann auch nicht vor Gewalt zurück. Er tötete beispielsweise seinen Musiklehrer, nachdem dieser ihn zu Unrecht ermahnt hatte. Sein Vater schickte ihn nach dieser Tat fort, zu seinen Rinderhirten, bei denen er von da an lebte und aufwuchs.
Eines Tages begegnete er zwei Frauen an einer Weggabelung. Die erste versprach ihm ein Leben voller Genuss und Reichtum. Die andere warnte ihn jedoch vor derartigen Versprechungen. Die Frauen gerieten in Streit und Herakles entschied sich, der Tugend zu folgen.

Der junge Erwachsene Herakles war ein mutiger und starker Kämpfer. Eines Tages rief Eurysteheus ihn in seine Dienste, doch Herakles weigerte sich ihm zu dienen. Hera, welche Herakles immer noch hasste, verfluchte ihn mit „Wahnsinn“. Er wurde verrückt und tötete im Wahn seine eigene Frau und seine Kinder. Als der Wahn endete und er seine Taten realisierte, war er von großer Trauer erfüllt. Er bat daraufhin das Orakel von Delphi um Hilfe und Rat.

Ihm wurde Entsühnung zugesagt, wenn er sich für 12 Jahre in den Dienst von Eurystheus stellen würde. Herakles befolgte den Rat des Orakels. Er bekam daraufhin 12 Aufgaben auferlegt, welche er zu erfüllen hatte. Diese Aufgaben wurden als Heldentaten des Herakles bekannt.

Der heldenhafte Kampf gegen Troja
Herakles kämpfte im Laufe der 12 Jahre, in denen er dienen musste, gegen zahlreiche Gegner. Hierbei handelte es sich sowohl um Krieger, als auch um gefährliche Tiere sowie Wesen aus der griechischen Mythologie. Wichtig hierbei war, dass Herakles immer die aktuelle Aufgabe löste, bevor er weiterreisen und die nächste Aufgabe in Angriff nehmen konnte.                                                                                  Die Götter Poseidon und Apollon verhielten sich Zeus gegenüber sehr dreist und wurden deshalb von diesem bestraft. Die beiden mussten ein Jahr lang Leomedon dienen. Poseidon bekam die Aufgabe, die Mauern Trojas zu errichten und Apollon musste in dieser Zeit die Herden des Königs hüten. Nach Ende des Jahres verlangten die beiden Götter ihren Lohn, welcher ihnen jedoch verweigert wurde.           Poseidon und Apollon verließen Troja und schworen Rache. Apollon brachte die Pest über die Bevölkerung von Troja und Poseidon, der Gott des Meeres, entsandte ein Monster des Meeres, welches die Trojaner terrorisierte und Angst und Schrecken verbreitete.                                                               Die Trojaner waren verzweifelt und suchten deshalb beim Orakel von Delphi Rat. Dieses prophezeite, dass lediglich die Opferung der Hesione, zum Ende der Flüche führe. Die Trojaner waren bereit sie zu Opfern, wenn dies der einzige Ausweg aus ihrer Situation war. Herakles gelang es jedoch sie zu retten, indem er das Monster des Meeres tötete.                                                                                                    Der König verweigerte jedoch auch Herakles seinen Lohn. Dieser schien es zunächst zu akzeptieren, schwor aber insgeheim Rache. Er drang kurze Zeit später mit seinen Gefährten in Troja ein. Er tötete den König und dessen ganze Familie, lediglich die Kinder Hesione und Priamos wurden verschont. Einige Jahre später bestieg Priamos den Thron und wurde der neue und gerechte König.
Tod
Die Feindschaft zwischen Herakles und Hera währte jahrelang. Herakles verliebte sich eines Tages in die schöne Iole. Deianeira, welche ihrerseits in Herakles verliebt und sehr eifersüchtig war, schmiedete einen Racheplan. Sie ließ ihm ein vergiftetes Untergewand, das Nessoshemd, von einem Diener übergeben. Lichas war der Diener von Herakles und diesem treu ergeben.                                               Er ahnte nicht, dass er Herakles mit der Übergabe des Hemdes schaden könnte. Der nichtsahnende Herakles zog das Untergewand an und erlitt plötzlich einsetzende, heftige Schmerzen. Er versuchte daraufhin, das Hemd wieder auszuziehen, doch dieses hatte sich mit seiner Haut verbunden. Da die Schmerzen immer heftiger wurden, riss er sich das Hemd und somit auch seine Haut, gewaltsam vom Körper. Dies bereitete ihm weitere Schmerzen und führte keinesfalls zur Linderung. Die Situation schien ausweglos zu sein.                                                                                                                          Deianeira war verzweifelt und beging aufgrund dieser Situation Selbstmord. Auch Herakles wusste nicht mehr weiter und wollte nur noch sein Leiden beenden. Er schichtete deshalb auf dem Berg Oite einen großen Scheiterhaufen, auf dem er sich bei lebendigem Leibe verbrennen ließ. Bereits vor einigen Jahren hatte das Orakel von Delphi das Ende des Herakles auf dem Berg Oite gesehen und prophezeit. Auch die Prophezeiung, dass Herakles durch jemanden sterben würde, der selber nicht mehr lebt, wurde dadurch wahr. Nach seinem Tod in den Flammen, kam Herakles in den Olymp und erhielt die Unsterblichkeit. Sogar Hera, welche Herakles lange Zeit sehr hasste, versöhnte sich mit ihm und gestattete ihm, ihre Tochter Hebe zu heiraten.