Gründung der Bundesrepublik Deutschland

Fach Geschichte

Klasse 9

Autor muckel316

Veröffentlicht am 13.08.2018

Schlagwörter

Bundesrepublik Deutschland

Zusammenfassung

Wann entstand unsere Bundesrepublik und wer war der erste Bundeskanzler? Was hatten die Alliierten damit zutun und welche Bereiche Deutschlands waren an welche Siegermächte aufgeteilt? Wann wurde die Kapitulation unterschrieben?

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Gründung der Bundesrepublik Deutschland

Wann wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet?

Die Bundesrepublik Deutschland wurde im Jahr 1949, vier Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gründet. Die Gründung der Bundesrepublik brachte vieles mit sich, zum einen die neuen Grundgesetze.

Wer war der erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland?

Im Jahr 1949 wurde Konrad Adenauer erstmals als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt, kurz BRD ernannt. Seine Amtszeit ging insgesamt 14 Jahre – von 1949 bis ins 1963.

Am 14 August 1949 fand die erste Wahl zum Deutschen Bundestag statt und die Wahl des Bundesrates am 07 September 1949. Nachdem Konrad Adenauer zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt wurde, gab dieser am 20 September 1949 die Bildung der ersten Bundesregierung bekannt. Diese wurde 1949 auf den Grundlagen der Koalition von der CDU / CSU, FDP und der Deutschen Partei gegründet.

Wann wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik verkündet?

Bereits im Februar 1949 war das Grundgesetz in seinen Grundstrukturen fertig gestellt – jedoch mussten insbesondere in der Finanzverwaltung und in der Verteilung der Gesetzgebungskompetenzen zwischen den Bündnissen und Ländern mussten noch verändert werden, denn diese waren nicht im Sinne der Alliierten und diese mussten das Verfassungswerk noch absegnen.

Schlussendlich wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland einst am 23 Mai 1949 durch den damaligen ( noch ) Präsidenten Konrad Adenauer feierlich verkündet.

Wie hieß die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland?

Als die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 gegründet wurde, wurde Bonn als faktische Bundeshauptstadt ernannt. Jedoch war dies nur Formal und sie war der Regierungssitz. Es gab allerdings noch weitere Bewerber für den Titel der Bundeshauptstadt. Dies waren noch Frankfurt am Main, Stuttgart und Kassel. Den Titel hatte Bonn von 1949 bis 1990 – ab da war wieder Berlin die Bundeshauptstadt. Allerdings war Bonn noch bis ins Jahr 1999 der Regierungssitz.

Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland!

Im Jahr 1945, das genaue Datum war der 08 Mai, wurde die Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht unterschrieben. Zu diesem Zeitpunkt standen die Briten, Franzosen und die Amerikaner sich auf Westdeutschen Boden gegenüber, während die Sowjetischen Truppen sich auf dem Ostdeutschen Boden niederlegten. Einst wurden auch Thüringen sowie auch Teile Sachsens durch die Briten als sowohl auch den Amerikanern besetzt, heute gehören die zum damaligen Zeitpunkt besetzten Städte zu Sachsen-Anhalt als auch zu Mecklenburg.

Da bereits vorher Absprachen getroffen wurden, war es am 01 Juli soweit, das sich die Westalliierten aus den festgelegten Gebieten im Westen zurück gezogen.

So kam es, dass auf der Potsdamer Konferenz – die einem Monat später stattfand, im August 1945, beschlossen wurde, dass die drei Siegermächte USA, Sowjetunion und auch das Vereinigte Königreich, die Ostgebiete abseits der Oder-Neiße-Linie sich der Sowjetunion und auch Polens zu unterstellen. Zudem kam, dass das restliche Gebiet von dem Deutschen Reich, das sich noch in den Grenzen vom 31 Dezember 1937 befand, in den Besatzungszonen aufteilte. Auf der Konferenz von Jalta, welche im Februar 1945 war, wurde Frankreich als vierte Siegermacht anerkannt, jedoch nahmen sie nicht an der Konferenz teil.

Bereits drei Monate wurden bereits Königsberg und auch Nord-Ostpreußen ( welches heute Oblast Kaliningrad ) durch die Sowjetunion zu der Verwaltung an die Volksrepublik Polen übergeben. Die Besatzungszone der Sowjetunion war einst die spätere Deutsche Demokratische Republik, während England sich im Norden Deutschland niederließ, denn sie beanspruchten Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen. Aber auch Nordrhein-Westfalen gehörte dazu. Die amerikanischen Truppen hingegen erstreckten sich über Hessen, Bayern, Baden und auch noch die nördlichen Teile Württembergs. Hinzu kamen auch noch Bremen und Bremerhaven dazu, diese dienten als Hafenstädte.
Die Franzosen bekamen die südlichen Teile Württembergs, Baden, das Saarland und auch Rheinland-Pfalz ging an sie rüber. Das Saarland wurde auch erst im Jahr 1957 ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Zudem kam auch noch, das die damalige Reichshauptstadt Berlin an alle vier Siegermächte in vier Sektoren aufgeteilt.

Einige Jahre später, am 01 Juli 1948 wurden durch den Militärgouverneure Frankreichs als auch des Vereinigten Königreiches als auch der USA die Frankfurter Dokumente, die zu einer Bildung des deutschen Staates gedacht waren, an den westdeutschen Ministerpräsidenten weiter. Allerdings wurden in den Koblenzer Beschlüssen, die vom 08 bis 10 Juli 1948 stattfanden, beschlossen das es keine Staatsgründung gebe sondern nur eine Neuorganisierung Deutschlands.

Im September 1948, um genauer zu werden, der 01 September, traf sich ein 65 köpfiger Parlamentarischer Rat in Bonn und erarbeiteten in den kommenden Monaten an dem Grundgesetz für die Bundesrepublik – all das geschah unter dem Vorsitz von Konrad Adenauers.

Acht Monate später, am 08 Mai 1949, wurde das Grundgesetz durch Mitglieder des Parlamentarischen Rat vorgelegt und nur zwei Tage später, am 10 Mai, wurde die Frage des Sitzes von Parlament und Regierung geklärt. Bei der damaligen Abstimmung gewann Bonn mit 33 Stimmgen gegen Frankfurt am Main mit 29 Stimmen. Im vorherigen Durchgang waren bereits Kassel und auch Stuttgart ausgeschieden.

Ein paar Jahre nach der Abstimmung wurde durch die Bekanntgabe einiger Abgeordneter geäußert, dass sie bei der Abstimmung beeinflusst worden sind – was jedoch nie bekannt wurde, ob es im Zusammenhang mit dieser Äußerung auch Bestechungsgelder gab. Um dies zu klären wurde auch ein Untersuchungsausschuss des Bundestages konnte diese Frage nicht klären.

Vier Tage nach der Vorlegung des Grundgesetzes, wurde dies durch die drei westlichen Militärgouverneure genehmigt und zudem wurde an diesem Tag die Berlin-Blockade aufgehoben.
Von allen Landtagen wurde das Grundgesetz ohne Gegenwehr hingenommen und es gab dafür auch keine Volksabstimmung, einzig Bayern weigerte sich. Sie nannten als Grund den Mangel des Förderalismus. Bald darauf, am 13 Mai 1949 wurde durch den damaligen Ministerpräsident Hans Erhard – der der CSU zugehörig war – bekannt, dass die Bayrische Regierung das Grundgesetz ablehnen wolle jedoch die Rechtsverbindlichkeiten akzeptiere.