Einblick in den Buddhismus

Fach Geschichte

Klasse 8

Autor schnuckelwolke72

Veröffentlicht am 31.08.2018

Schlagwörter

Buddhismus

Zusammenfassung

Dieses Referat gibt nur einen sehr groben Einblick in die Welt des Buddhismus. Am Anfang wird die Geschichte von Buddha skizziert und im weiteren Verlauf werden einige Grundsatzfragen, wie z.B. die nach einer heiligen Schrift für den Buddhismus beantwortet. Das Thema Buddhismus ist doch sehr umfangreich, so dass weitere Referate nötig sind um einen Eindruck von der Materie zu erhalten.

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Der Buddhismus

Entstehungsgeschichte


Religionsgründer ist der Inder Siddharta Gautama, der sich später Buddha nannte. Entstanden ist diese Religion im 6. Jahrhundert vor Christus.


Siddharta wurde als Sohn einer reichen indischen Familie geboren, die der höchsten Kaste angehörte. Der hätte sein Leben in dieser Kaste weiterführen können und er hätte alles gehabt was zum Leben brauchen würde.
Schon in jungen Jahren sah er Menschen, die wirklich leiden mussten:
Er sah einen gebrechlichen Mann, einen Menschen mit hohem Fieber, eine Leiche die bereits am Verwesen war und einen Asketen.


Er erkannte, dass es kein Leben ohne Leid geben würde, selbst dann nicht, wenn der Mensch im Reichtum leben würde.
Er suchte einen Ausweg aus dem Dilemma und wurde Asket. Kurz vorm Hungerstot erkannte er das auch diese Lebensform nicht zur Klärung seines Problems beitragen konnte.
Siddharta lebte dann als besitzloser Bettelmönch.

Eines Tages saß Siddharta meditierend unter einer Pappelfeige, als ihm laut Überlieferung folgende Dinge bewusstwurden:

  1. Siddharta erinnerte sich an seine früheren Geburten
  2. Er fand Beweise das sowohl positive als auch negative Taten im nächsten Leben belohnt oder bestraft werden.
  3. Er erkannte vier Wahrheiten über das Leid. Ihm wurde klar, woraus Leid besteht, wie es entsteht, wie es vergeht und er sah Wege die dazu führten, dass das Leid verging.

Zusätzlich gelang es ihm noch sich von Gedanken und Wünschen zu befreien.
Dieses Bewusstwerden nennt man Bodhi, dass heißt, dass derjenige der diese Erlebnisse hat ein Buddha, ein Erleuchteter ist.

Nach diesem Erlebnis zog Siddharta mehr als 45 Jahre umher und beschrieb den Menschen die Wege zur Erleuchtung. Die Schar seiner Anhänger wuchs stetig und sie halfen ihm auf seinem Weg.

Woran Buddhisten glauben

Buddhisten glauben, dass unser Geist unsterblich ist. Sie sind der Überzeugung, dass unser Geist nach dem Sterben den Körper verlässt und in einen anderen Körper einzieht. Der neue Körper ist eine Widergeburt.
Die Buddhisten glauben das sie in der Lage sind diesen Zyklus zu beenden.

Buddhisten glauben nicht, dass die Welt von einem Schöpfer erschaffen wurde. Sie können aber auch keine andere Erklärung geben, wie die Welt bzw. das Universum entstanden sein soll.

Buddhisten glauben, dass sowohl gute Taten, als auch schlechte Taten Auswirkungen auf das nächste Leben haben.
Das nennen sie Karma. Wer viel Gutes tut, wird in einem guten Karma widergeboren, wer viel Böses tut muss in seinem nächsten Leben mit Krankheit, Armut und Unglück rechnen. Wer ganz schlimme Sachen gemacht hat, muss sogar damit rechnen sein nächstes Leben als Tier verbringen zu müssen.

Das Ziel aller Buddhisten ist im nächsten Leben Buddha zu werden. Sie glauben, dass das nur dann geschehen kann, wenn sie in diesem Leben absolut wert- und vorurteilsfrei mit Dingen umgehen. Wenn ihnen das gelingt, gelangen sie zur wahren Erkenntnis.
Die Buddhisten sind überzeugt davon, dass Buddha das sogar über Jahre geschafft hat.

Die Buddhisten glauben, dass die wahre Erkenntnis dazu führt, dass sie von der Widergeburt erlöst werden und dass sie dann ihr ewiges Glück im Nirvana finden werden.

Die wohl wichtigste Glaubensfrage im Buddhismus lautet:
Wie finde ich die wahre Erkenntnis um ins Nirvana zu gelangen.

Die vier edlen Weisheiten
Buddhisten glauben an „die vier edlen Wahrheiten“

  1. Dukkha
    Das Leben ist voller Leid
  2. Samudaja
    Die Ursache für das Leid ist Habgier
  3. Nirodha
    Die Habgier muss überwunden werden, dann hört das Leid auf.
  4. Der achtfache Pfad
    Die Lebensregeln der Buddhisten. Um sich von Habgier befreien zu können, muss ein Buddhist diese Lebensregeln ganz genau befolgen.

Wer ist Buddhist?

Ein Mensch der an die drei Kostbarkeiten glaubt und die Lebensregeln des Buddhismus soweit wie eben möglich einhält. Diese Regel heißen auch der achtfache Pfad.

Die drei Kostbarkeiten sind:
Buddha, der Erleuchtete
Dharma, die Lehre des Buddhas und
Sangha, die Glaubensgemeinschaft der Buddhisten.

Die Regeln des achtfachen Pfades sind:
Bemühe dich um Weisheit und verhalte dich immer richtig
Sei gütig und friedfertig
Lüge niemals
Tu keinem Lebewesen Böses und stiehl nicht.
Schade niemanden und zerstöre nicht die Natur.
Gib dir Mühe und erfülle deine Pflichten auch in der Religion.
Sei achtsam, denke und handle stets besonnen.
Konzentriere dich, denke nach und meditiere.

Welche heiligen Schriften gehören zum Buddhismus?

Buddha und seine Anhänger verbreiteten ihre Erzählungen per Mundpropaganda ohne jemals etwas aufzuschreiben. Nach Buddhas tot versuchten die Menschen sich an seine Worte zu erinnern. Viele deuteten die Inhalte der Erzählungen anders und so entstanden verschiedene Glaubensgemeinschaften und einige hatten sogar ihre eigene heilige Schrift.
Irgendwann setzten sich dann die Gelehrten zusammen und diskutierten für eine einheitliche Heilige Schrift.
Sie schrieben ihre Ergebnisse auf Palmplätter nieder.

Die Ergebnisse gingen in drei verschiedene Bereiche:

  1. Regeln für die Mönche
  2. Die Reden des Buddha und Geschichten über sein Leben
  3. Erklärungen und Kommentare zur Lehre Buddha
    Die so entstandenen Palmblätter wurden mit Fäden (Sutra) zusammengebunden und nur die Gelehrten durften die Fäden damals öffnen.
    Die einzelnen Schriften wurden Sutra genannt und die komplette heilige Schrift der Buddhisten hieß Tripitaka.
    Tripitaka heißt übersetzt drei Körbe, damals wurden die Palmblätter ebenfalls in drei Körben aufbewahrt.

Gibt es buddhistische Lehrer?
Der oberste Lehrer ist Buddha. Die Menschen sind ihm heute noch dankbar für seine Lehren und Erzählungen.
Heute ist der Dalai Lama der wichtigste Lehrer in Tibet. Die Gläubigen glauben das sein Geist immer wieder auf die Erde kommt um die buddhistische Lehre immer weiter zu verbreiten.
An anderen Stellen werden die Lehren durch Mönche und Nonnen verbreitet. Sie leben nach 227 Regeln. Dieses Regelwerk wird Patimokkha genannt.


Hier nur ein paar Beispiele:
Iss nach 22 Uhr nichts mehr und iss kein Fleisch, dass extra für dich geschlachtet wurde.
Verzichte auf Tanzen, Musik und Theateraufführungen.
Trage keinen Schmuck
Schlafe in einem niedrigen und schmalen Bett.
Nimm kein Geld, keinen Schmuck und keine Wertgegenstände an.