Die Pyramiden

Fach Geschichte

Klasse 10

Autor Simplexi

Veröffentlicht am 26.09.2018

Schlagwörter

Pyramiden Ägypten Cheops-Pyramide

Zusammenfassung

Dieses Referat behandelt die weltbekannten Pyramiden in Ägypten. Am Anfang wird die Cheops-Pyramide vorgestellt. Es wird erläutert warum die Ägypter diese Pyramiden gebaut haben und wie sie dabei vorgegangen sind. Am Ende wird noch auf andere Pyramiden außerhalb Ägyptens zum Vergleich eingegangen.

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Äygpten hat eine sehr weit zurückliegende Geschichte. Das Wissen darüber beruht nur auf archäologischen Funden. Von der Kultur des alten Ägypten sind unzählige Denkmäler erhalten. Die meisten stammen aus Tempeln oder Gräbern, da diese für die Ewigkit bestimmt waren und deshalb aus sehr robusten und beständigem Material hergestellt wurden.

Spricht man von den ägyptischen Pyramiden, so meint man meist die drei Pyramiden von Giseh.

Die Cheops-Pyramide
Die Cheops-Pyramide ist die größte und bekannteste von ihnen. Zugleich schwirren viele Geheimnise um diese Pyramide umher.
Cheops war der Sohn von Snofrus. Er regierte 2554 bis 2531 vor Christus.
Die Cheops Pyramide ist das erste der sieben Weltwunder und ist auch das einzige, welches noch existiert. (Andere Weltwunder sind die Hängenden Gärten von Babylon, der Artemistempel von Ephesos, der olympische Zeus des Phidias, das Mausoleum in Halikarnassos, der Koloss von Rhodos und der Leuchtturm auf Pharos). Die Cheops-Pyramide liegt im Westen und liegt gegenüber der Hauptstadt Kairo. Die Pyramide ist schon von Weitem sichtbar. Sie war ursprünglich 146 Meter hoch, verlor aber an 8 Metern Höhe, da ihre Spitze fehlt. Die Seitenlänge beträgt etwa 230 Meter. Der Neigungswinkel ist 52 Grad. Es wurden insgesamt über 6 Millionen Tonnen Stein in ihr verbaut. Das Innere der Pyramide ist sehr kompliziert aufgebaut.

Die Sphinx
Die berühmte Sphinx von Giseh ist eine riesige Statue. Sie ist über 70 Meter lang und 20 Meter hoch. Die Sphinx wurde aus einem Felsblock geschlagen und bemalt.


Für die Menschen im alten Ägypten spielte das Leben im Jenseits eine wichtge Rolle im Leben. Vor allem Pharaonen und andere höher Gestellte sorgten sich noch während ihren Lebzeiten, dass ihre Gräber einmal zerstört werden könnten. Durch die Zerstörung war nach ihrer Religion das Weiterleben im Jenseits bedroht. Deshalb liegen auch fast alle Grabanlagen westlich vom Nil, da dort die Sonne untergeht und laut der Religion der Ägypter auch die Unterwelt.

Der Bau einer Pyramide
Es gibt keine Berichte über den Bau von Pyramiden. Trotzdem konnten Arbeitsabläufe angefertigt werden um den Anfertigungsvorgang zu rekonstruieren.

Bevor mit dem Bau begonnen wurde, musste der Ort bestimmt werden.
Wenn der Bauplatz bestimmt worden war, wurde das Gebiet von Sand und Steinen gesäubert. Der Boden wurde planiert.
Danach musste ein Kanal vom Nil zum Bauplatz angelegt werden, um das Material für den Bau zu transportieren. Bevor man nun den ersten Stein legte, musste ein Ritual vollzogen werden, die sich Gründungszeremonie nennt.

Jetzt konnte es losgehen.
Zum Bau einer Pyramide benötigte man eine unvorstellbare Menge an Steinen.
In der Umgebung hatte man vorher geeignete Stellen gefunden, die man als Steinbrüche benutzen konnte.
Alle Blöcke wurden dann vor Ort grob bearbeitet und auf Holzschlitten zu der Stelle, an der die Pyramide entsteht, gebracht.
Die unterste Schicht konnte noch leicht gebaut werden. Mit jeder neuen Schicht wurde die Arbeit schwieriger. Die Äygpter nutzen Rampen aus Ziegelsteinen um an die höheren Stellen zu gelangen.

Beim Bau mussten sehr viele Menschen mithelfen. Am Bau der Cheops-Pyramide sollen rund 100.000 Menschen gearbeitet haben.

Die Bestattung des Pharaos
Der Sakrophag war so groß, dass er schon vor der Fertigstellung in die Grabkammer gesetzt werden musste. Wenn der Pharao, der die Pyramide bauen hat lassen, gestorben war, dann wurde seine Leiche vorbereitet. Er wurde mumifiziert, was etwa zwei Monate dauerte. Die Organe wurden entnommen und einbalsamiert und anschließend in Steinkrügen aufbewahrt.
Nur das Herz blieb im Körper. Der Körper selbst wurde mit Ölen überstrichen, gesalzen, getrocknet und mehrfach in Tücher eingewickelt.
Die Mumie wurde schließlich in einem Holzsarg mit den Grabbeigaben zur Pyramide getragen und in den Sarkophag gelegt. Der Sarg bestand normalerweise aus Ton, Flechtwerk oder Holz. Manchmal hatten die Särge eine menschliche Gestalt und wurden so bemalt, dass sie aussahen wie die Toten. Nur die Reichen, also auch die Pharaonen, konnten sich einen Sarg aus Stein leisten.

Nach der Bestattung und dem Schließen der Pyramide sollte sie eigentlich nie wieder von einem Menschen betreten werden.

Mumifizierung
Bei der Bestattung in Gräbern und Särgen wurden die Körper speziell behandelt, damit die Leiche nicht zerfällt.
Zuerst entfernte man die inneren Organe. Danach wurde die Leiche in Natron eingelegt, bis alle Flüssigkeit herausgezogen worden war. Danach wurde der Körper geölt. Anschließend wurde er ausgestopft und mit Leinen umwickelt.


Heute sind alle Grabkammern geplündert. Allein das erst 1922 entdeckte Grab des Tutanchamun war unberührt.

100.000 Arbeiter, 20 Jahre Bauzeit, und Millionen von Steinen - das alles für ein Grabmal eines Königs?
In den Pyramidentexten vieler Pyramiden werden die Gräber als Himmelstreppen für den Pharao bezeichnet. Die Pyramiden waren also dafür da, um dem Pharao eine Treppe für den Weg in den Himmel zu geben.

Pyramiden außerhalb Ägypten
Etwa 2000 Jahre nachdem die Ägypter Pyramiden bauten, entstanden auch durch Völker in Mittel- und Südamerika Pyramiden. Diese waren meist Tempel, die heilige Bezirke darstellten. Zu den bekanntesten Pyramiden Mittelamerikas gehören die Stufenpyramiden der Maya. Diese entstanden zwischen dem 3. und 9. Jahrhundert im Süden Mexikos.
Diese unterscheiden sich aber sehr von den ägyptischen Pyramiden. Der größte Unterschied besteht darin, dass die Pyramiden nicht für Menschen, sondern für Götter gebaut wurden.

Pyramiden heute
Heute findet man auf der ganzen Welt pyramidenförmige Bauwerke. Selbst die moderne Architektur lässt sich davon inspirieren. Ein bekanntes modernes Bauwerk in Pyramidenform ist zum Beispiel die Glaspyramide vor dem Louvre Museum in Paris. Dieses enthält eine der größten Sammlungen über Äygpten weltweit.
Die Pyramiden in Ägypten sind beeindruckend und einzigartig. Über sie gibt es auch viele Theorien. Unter anderem, dass sie von Außerirdischen erbaut sein sollen, oder dass die Pyramiden durch eine Geheimwissenschaft entstanden sein sollen, die nur die Ägypter beherrschten. Diese Theorien sind aber nicht belegt.