Die Karriere des Barack Obama

Fach Geschichte

Klasse 8

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 16.08.2018

Schlagwörter

Lebenslauf Barack Obama

Zusammenfassung

Dieses Referat befasst sich mit dem Lebenslauf und der politischen Karriere des ehemaligen Präsidenten der vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama. Es wird auf dessen Ausbildung sowie politische Karriere eingegangen.

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Bei Barack Hussein Obama II handelt es sich um einen US – amerikanischen Politiker, der demokratischen Partei, welcher von 2009 bis 2017 der 44. Präsident der vereinigten Staaten von Amerika war und am 04. August 1961 in Honululu auf Hawaii geboren worden ist.

Nach seiner Schulzeit studierte Barack Obama zunächst Rechtswissenschaften. Er spezialisierte sich auf das Verfassungsrecht der vereinigten Staaten von Amerika und arbeitete nach seinem Studium als Rechtsanwalt. Im Jahre 1992 trat der politisch interessierte Barack Obama in die demokratische Partei ein. Nur fünf Jahre später, wurde er Mitglied im Senat von Illinois. Von 2005 – 2008 wurde Barack Obama Junior Senator des Staates Illionois und gehörte dem Senat der vereinigten Staaten von Amerika kann.

Zur Präsidentschaftswahl des Jahres 2008 bekam er die Kandidatur seiner Partei. Er setzte sich im Wahlkampf gegen den Republikaner John McCain durch. Im Januar 2009 wurde Barack Obama, als erster Afroamerikaner, Präsident der vereinigten Staaten von Amerika. Bei der Präsidentschaftswahl 2012 setzte sich Barack Obama gegen den Republikaner Mitt Romney durch und erreichte so seine zweite Amtszeit. Barack Obamas Vize – Präsident war in beiden Amtszeiten Joe Biden. Da ein Präsident der vereinigten Staaten maximal zwei Amtszeiten haben darf, konnte Barack Obama bei der Präsidentschaftswahl im Jahre 2016 nicht mehr antreten. Dieser Wahlkampf wurde von seiner Parteikollegin Hillary Clinton geführt, welche dem Republikaner Donald Trump in einem engen Wahlkampf unterlag.

Ein großer Erfolg der politischen Karriere von Barack Obama, ist der Gewinn des Friedensnobelpreises am 10. Dezember 2009.

Barack Obamas Aufstieg zum Präsidentschaftskandidaten

Am 10. Februar 2007 verkündete Barack Obama persönlich, vor 18000 Zuhörern, in Springfield im Bundesstaat Illinois, seine Präsidentschaftskandidatur. Die Auswahl des Ortes war nicht willkürlich, sondern bewusst gewählt. Am Ort der Verkündung, wurde 149 vorher, von Abraham Lincoln zur Abschaffung der Sklaverei aufgerufen. Zu den Wahlversprechen von Barack Obama gehörten, ein schnelles Ende des Irakkrieges, eine gute Krankenversicherung für alle US – Bürger sowie eine Energiewende.
Barack Obama ist rhetorisch begabt und versteht es die Massen zu begeistern. Darüber hinaus kann er gut mit den neuen Medien umgehen. Eine Kombination aus diesen Faktoren, begründet seinen Wahlsieg.

Rolle des Internets

Der Wahlkampf von Barack Obama war im Prinzip die erste große Internetkampagne. Er verstand es, dieses Medium bewusst einzusetzen und somit große Massen zu erreichen. Die von ihm geführte Internetkampagne revolutionierte den bisher traditionell geführten Wahlkampf.
Barack Obamals Wahlmotto war „Change“, also „Wandel“. Brack Obama nutzte Soziale Netzwerke wie Facebook und erreichte so viele Menschen und sammelte zahlreiche Spenden zur Finanzierung seines Wahlkampfes. Durch die Interaktivität der sozialen Netzwerke gab sich Barack Obama sehr bürgernah und reagierte und antwortete auf einige Kommentare und Anregungen. Er nutzte neben den sozialen Netzwerken auch die Videoplattform Youtube, auf die sein Wahlkampfteam, zahlreiche Videos hochgeladen hatte.

Rolle des afroamerikanischen Ursprungs

Auch Barack Obamas Herkunft, welche afroamerikanischen Ursprungs ist, spielte im Verlauf des Wahlkampfes eine große Rolle. Viele schwarze US – Bürger schöpften durch Barack Obama die Hoffnung auf ein besseres Leben und eine besser umgesetzte Gleichberechtigung.

Barack Obama wurde in Honolulu auf Hawaii geboren und hatte eine gute Kindheit, in einem guten Elternhaus. Er genoss eine gute Ausbildung an verschiedenen Eliteuniversitäten und blieb dennoch sehr bodenständig.
Für schwarze Bürgerrechtler war Barack Obama ein weiterer Schritt in Richtung Gleichberechtigung und Freiheit: “Rosa sat so Martin could walk; Martin walked so Obama could run; Obama is running so our children can fly.”

Barack Obama hielt am 20. Januar 2008 eine Ansprache in der Heimatkirche von Martin Luther King. Dort appellierte er an die Einheit der Nation. Er wollte Gerechtigkeit, er kritisierte den Rassismus gegen Schwarze aber auch die Diskriminierung von Homosexuellen sowie den Antisemitismus. Er berief sich auf Martin Luther Kind und erwähnte, dass diese durch sein Lebensbeispiel gezeigt habe, dass Vergebung und die Verantwortung füreinander möglich seien.

Wahlsiege und zwei Amtszeiten als US – Präsident

Mit seinem ersten Wahlsieg, wurde Barack Obama der Nachfolger des Republikaners George Walker Bush jr. und prägte den Beginn seiner Präsidentschaft von dem Drang möglichst schnell etwas erreichen zu können. Obama zielte auf eine baldige Erfüllung seiner Wahlversprechen ab. Ein besonderes Augenmerk lenkte er insbesondere auf die Beendigung des Irakkrieges, die Energiewende sowie die Einführung einer flächendeckenden und für alle US - Bürger finanzierbaren, guten Krankenversicherung.

Da er sein Ziel, den Irakkrieg zu beenden zeitnah erreichte und auch weitere Schritte in Richtung Frieden plante, wurde Barack Obama bereits 2009 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Viele Kritiker bezeichneten diese Auszeichnung jedoch als „Vorschusslorbeeren“ und nicht ausreichend gerechtfertigt.

Ende der Präsidentschaft

Zum Ende seiner Präsidentschaft unterstützte Barack Obama, die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Diese war in seiner Präsidentschaft erfolgreiche Außenministerin. Sie unterlag im Wahlkampf jedoch ihrem republikanischen Gegner Donald Trump.

Barack Obama hielt seine Abschiedsrede als Präsident der vereinigten Staaten von Amerika am 10. Januar 2017 in Chicago, vor ungefähr 20000 Bürgern. Dieser Ort war nicht willkürlich, sondern bewusst gewählt, da seine Ehefrau Michelle Obama, geborene Robinson aus Chicago stammt und er selbst dort einige Zeit als Sozialarbeiter tätig war. Unter den Zuhörern waren viele Parteifreunde, Familienmitglieder und Freude von Barack Obama zu finden. Er zog ein positives Fazit über die vergangenen acht Jahre als US Präsident und sicherte seinem Nachfolger Donald Trump, eine reibungslose Übergabe des Amtes zu.