Die Höhlenmalerei und die Maltechniken

Fach Geschichte

Klasse 7

Autor nessa304

Veröffentlicht am 14.09.2018

Schlagwörter

Höhlenmalerei

Zusammenfassung

Dieses Referat handelt über die Höhlenmalerei, welche schon sehr alt ist und auch unsere Vorfahren ausgeübt haben. In dem Referat werden die einzelnen Maltechniken erläutert und erklärt, wie das Alter von den Kunstwerken ermittelt wird.

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Die Höhlenmalerei

  • Was ist Höhlenmalerei?
    Als Höhlenmalerei bezeichnet man die Kunstwerke an den Wänden von Höhlen. Diese Felsbilder können sehr alt sein und gehören mit zu der Parietalkunst. Diese Kunstbilder wurden von anatomischen und modernen Menschen gezeichnet. Die Höhlenmalerei stammt urspruenglich aus dem Jungpaläolithikum, lebt aber zum Beispiel in der schematischen iberischen Kunst bis hin in die Bronzezeit fort. Die weltweit älteste Hoehlenmalerei wurde von Forschern in Spanien gefunden. Nämlich in der El-Castillo-Hoehle. Diese befindet sich bei Puente Viesgo. Den Forschern nach zu urteilen, ist die Hoehlenmalerei circa 40000 Jahre alt. Auch wurde herausgefunden, dass in einigen Teilen der Erde die Höhlenmalerei bis in die Gegenwart fortgesetzt und belegt wurde.

  • Wie bestimmt man das Alter der Höhlenmalerei?
    Es gibt verschiedene Methoden, wie man die Hoehlenmalerei datieren kann. Jedoch ist es schwer eine Höhlenmalerei exakt zu datieren. Die eine Moeglichkeit die Hoehlenmalerei zu datieren, wäre an Hand der absoluten Datierung. Bei dieser Methode wird an Hand von Farbpigmenten wie Holzkohle ein absolutes Datum berechnet. Desweiteren ist es möglich, das Alter von einer Hoehlenmalerei mit einer Radiokohlenstoffdatierung zu berechnen. Dieses Variante der Altersbestimmung funktioniert folgendermaßen: Es wird gemessen, wie viel 14C- Atome noch in dem abgestorbenen Organismen vorhanden sind. Und mit dem Zerfallsgesetz, wird das ungefähre Alter bestimmt. Lebende Organismen sind naemlich von diesem Prozess nicht betroffen, weil sie ständig neuen Kohlenstoff aus der Umwelt aufnehmen und somit der normale 14C-Anteil wieder im Koerper vorhanden ist. Der Anteil, welcher als normal bezeichnet wird, dessen Zerfall ist nahe zu konstant und ds veraendert sich nicht so viel. Seit dem Jahr 2012 besteht sogar die Möglichkeit das Alter von Höhlenmalerei durch eine Uran-Thorium-Datierung zu ermitteln. Bei dieser Variante wird der radioaktive Zerfall von Uran-Isotopen gemessen. Denn die Uran-Isotope verlieren nach einer bestimmten Zeit Elektrone und dadurch entsteht 230Thorium. Das Ausgangsmaterial, welches vorhanden ist, ist wasserlöslich und das Endprodukt ist nicht wasserlöslich. Somit kann das 238 Uran und das 235 Uran in Höhlen eindringen und dadurch können Stalagmiten entstehen. Das Alter von einer Höhlenmalerei kann aber auch mit der relativen Datierunge ermittelt werden. Man kann zum Beispiel den Stil von der Höhlenmalerei analysieren oder auch die Erstellung einer chronologischen Reihenfolge anhand der Überlagerungen von Linien erfassen.

  • Welche Deutung könnte die Höhlenmalerei haben?
    Viele Forscher und Wissenschaftler haben über die Deutung von Höhlenmalerei nachgedacht und haben auch einiges spekuliert. Sie haben auch verschiedene Deutungsansätze entwickelt. Da die Deutungen rein spekulativ sind, können sie auch miteinander kombiniert werden. Daher ist es nicht möglich eine endgültige Interpretation von der Höhlenmalerei zu bekommen. Manche Forscher sind der Meinung, dass die Künstler die Zeichnungen , wegen ihrem Glauben an Höhlenwänden gemalt haben. Die Vermutung ist, dass die Menschen wohl glaubten, dass die unterirdische Welt eine übernatürliche Welt ist und in den Grotten oder Höhlen glaubten sie verstorbene Vorfahren, Geister oder Götter zu treffen. Und ihnen mit den Zeichnungen eine Botschaft zu schicken. Somit sollten die Zeichnungen ein Mittler zwischen der hesigen und der jenseitigen Welt sein. Manche Höhlenmalerei, kann auch als natürliche Reaktion auf die Umwelt verstanden werden. Es könnte sein, dass die Menschen ihre Erlebnisse und Träume gezeichnet haben, weil sie zeigen wollten, was sie gesehen haben. Ein anderer Zweck für die Höhlenmalerei wäre der praktische Zweck. Vielleicht sollten die Zeichnungen als Symbolsprache gedeutet werden und Erfahrungen mit Jagdwild zeigen. Es könnte auch sein, dass die Jagdtechniken oder Wanderrouten an den Wänden festgehalten wurden, damit andere Menschen auch Informationen über die gesammelten Erfahrungen bekommen. Damit diese Techniken auch von anderen angewendet werden konnte. Auch sollte man den künstlerischen Ausdruck dieser Malerei nicht vergessen, denn wie auch in der heutigen Zeit, gibt es Künstler, denen es Spaß macht Bilder zu zeichnen. Ein so genannter Steven Mithen verweist auf die Theorie, dass einige der heutigen Naturvölker auch Felsmalerei betreiben, ohne ein Wort für Kunsr in ihrem Wortschatz zu besitzen.

  • Welche Maltechniken wurden ausgeübt?
    Die Menschen der Altsteinzeit, konnten schon perspektivisch zu zeichnen und haben dabei auch verschiedene Maltechniken genutzt. Zudem wollten sie das Verhalten von Tieren in den Bildern naturgetreu nachstellen und auch wiedergeben. Damit die unterschiedlichsten Farben zu stande gekommen sind, haben die Menschen verschiedene Mittel und Elemente benutzt. Um zum Beispiel rote Farbe zu erlangen, haben sie Eisenoxide verwendet und für schwarze Farbe entweder Manganoxide oder auch Holzkohle. Dadurch, dass Ocker unterschiedlich erhitzt wurde, konnte die Farbpalette vergrößert werden und mehr Farbtöne konnten such genutzt werden. Manche Forscher gehen aber auch davon aus, dass diverse Gesteine, Erze, Feldspat, Blut, Kalkstein, Pflanzenharz, Milch und Pflanzensäfte zur Farbgerstellung benutzt wurden. Das gewonnene Puder, welches aus diesen Produkten entstanden ist, wurde vermutlich mit Wasser, Spucke oder Öl vermischt, sodass die Farbe eine bessere Konsistenz hatte zum Zeichnen. Auch der Pinsel wurde ganz besonders hergestellt. Zu aller erst, wurden angekaute Zweige, Stempel und eigene Finger dazu verwendet, die Farbe auf dem Untergrund zu verteilen. In der Chauvet-Höhle wurde eine neue Technik entdeckt. Naemlich das Verwischen der Farben. Die Höhlenmaler machten sich auch die Risse und Vorspruenge zu nutzen, um in ihre Kunstwerke eine dreidimensionale Art hervorzurufen. Desweiteren, gab es noch viele andere Hilfsmittel, die dazu verwendet wurden, um Zeichnungen an den Wänden zu machen.