Die Geschichte der Eisenbahn

Fach Geschichte

Klasse 9

Autor muckel316

Veröffentlicht am 24.09.2018

Schlagwörter

Die Erfindung der Eisenbahn

Zusammenfassung

In diesem Referat geht es um die Geschichte und die Hintergründe der Eisenbahn. Es werden Fragen beantwortet, wie zum Beispiel, wer die erste Eisenbahn gebaut hat? Wo die erste Eisenbahn gebaut wurde? Und viele mehr.

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Die Geschichte der Eisenbahn

In den kommenden Zeilen geht es um die Erfindung und die Geschichte der Eisenbahn.

Wann wurde die erste Eisenbahn gebaut?

Wer hat die Eisenbahn erfunden?

Erfunden wurde die Eisenbahn durch den aus Großbritannien stammenden Ingeneur Richard Trevithick. Dieser hatte irgendwann die Fantasie im Kopf, dass es ganz bald einen Wagen geben soll, der auf Schienen fuhr und dazu auch Dampfbetrieben war.

Erstmals fuhr eine Eisenbahn im Jahr 1804 - da hatte sie ihre Jungfernfahrt. Auf diese Jungfernfahrt hin folgte ein Großauftrag und die erste Eisenbahn, die in Serie ging, war die sogenannte “Puffing Billy”.

Wer war Richard Trevithick?

Der aus Großbritannien stammende Richard Trevithick wurde am 13 April 1771 in Illogan ( liegt in Cornwall ) geboren. Richard Trevithick war das jüngste Kind von Richard Trevithick sen. - der als Bergwerkingeneur tätig war - und zudem war er sein einziger Sohn. Der Vater von Richard Trevithick war in der Dolcoath-Mine und er selber ging in Camborne zur Schule. Jedoch war sein Interesse nicht sehr groß und die Hausaufgaben eher Nebensächlich, es sei denn, es ging um Arithhmetik - daran zeigte er großes Interesse und war auch begabt. Von einem seiner Lehrer wurde als unaufmerksam, verwöhnt, ungehorsam und langsam bezeichnet.

Durch seinen Vater hatte er bereits in seiner frühsten Kindheit die Möglichkeit Dampfmaschinen zu beobachten. Diese Dampfmaschinen sorgten dafür dass das Wasser aus dem in Cornwall verbreiteten Zinn- und Kupferminen zu pumpen und der Dampfwagenpionier William Murdoch war zu Kindertagen für einige Zeit sein Nachbar.

Als er im Alter von 19 Jahren seine erste Arbeitsstelle fand, war er 19 Jahre und war erstmals in einer Mine beschäftigt. Es war die East Stray Park Mine, wo er auch schnell beruflich aufstieg. Schnell wurde er zum Berater, was für sein Alter sehr ungewöhnlich war und für seine älteren Kollegen schwer zu verstehen. Schließlich sollten sie fortan auf einen jüngeren hören.

Sein Hauptaugenmerk legte er auf den Bau und die Modifizierung von Dampfmaschinen. Diese Arbeit war anfänglich nicht sehr leicht für ihn, da bis ins Jahr 1800 das Patent auf die Verwendung eines seperaten Kondensators bei James Watt lag und dieser nicht bereit war für andere Ingeneuere eine Lizenz auszusprechen.

Familiär lief es für ihn jedoch sehr gut, im Jahr 1797 heiratete er eine Frau namens Jane Harvey aus Hayle und sie bekamen insgesamt sechs Kinder.

Am 22 April 1833 - im Alter von 62 Jahren - verstarb der britische Erfinder in Dartford.

Die erste Lokomotive

Im Jahr 1802 wurde durch Richard Trevithick eine Hochdruckmaschine gebaut. Diese war für das Eisenwerk Pen-y-Darren welches bei Merthyr Tydfil in Wales zufinden war.

Das alles befestigte er an einem Fahrgestell, um daraus am Schluss eine Lokomotive zu bauen. Das Patent, was er dafür beantragt hatte, verkaufte er im Jahr 1803 an Samuel Homfray, der zu dem Zeitpunkt auch der Besitzer des Eisenwerkes war.

Durch seine direkte Begeisterung, wurde er dadurch verleitet, mit einem weiteren Eisenwerkbesitzer eine Wette ins Leben zu rufen. Demnach behauptete er, dass die Lokomotive bis zu zehn Tonnen Eisen auf den Gleisen nach Abercynonziehen könne. Diese Strecke legte eine Distanz von 15,7 Kilometer dar.

Im Jahr 1804 - am 21 Februar - konnte die Wette letztendlich eingelöst werden, denn die von Trevithicks entworfene und gebaute Lokomotive konnte 10 Tonnen Eisen auf fünf Waggons ziehen und dazu noch 70 Männer. Für die ganze Strecke benötigte die Lokomotive, die eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 3,8 km/h hatte, vier Stunden und fünf Minuten.

Unbeladen sollte sie angeblich 25 km/h schnell sein. Natürlich hatte die erste Lokomotive auch ihre Auffälligkeiten, demnach soll sie ein sehr großes Schwungrad gehabt haben, die durch die klassische Bauweise stationärer Maschinen übernommen wurde.
Auch das inzwischen bewährte Blasrohr kam hierbei zum Einsatz.

Trotz des positiven Ereignisses, das die Lokomotive ihren Zweck erfüllte und fuhr, war es nicht von großem Erfolg gekrönt. Sie war einfach zu schwer für einen Pferdewagen. Fünf Monate nach ihrer ersten Inbetriebnahme wurde der Betrieb der Lokomotive wieder eingestellt. Fortan wurde sie nur noch für Ortsfeste Anlagen eingesetzt aber trotz diesem eher mäßigen Erfolg entwickelte Trevithick weitere Lokomotiven für Grubenwerke.

Laut verschiedenster Berichte, soll eine sogar bei der Wylam-Kohlenbahn, welches in der Nähe des Geburtshauses von George Stephensons lag betrieben worden sein. Ob dies den Tatsachen jedoch wirklich entspricht, ist nicht bekannt.

Die weltweite Ausbreitung ab dem Jahr 1850

In den folge Jahren konnte man eine exposionsartige Entwicklung des Eisenbahnnetzes erkennen. In ihren Anfängen, im Jahr 1830, waren gerade einmal 332 Kilometer mit Gleisen versehen. Bereits zehn Jahre später, im Jahr 1840 waren es bereits 8.591 und wieder zehn Jahre später es schon 38.022 Kilometer Eisenbahnstrecke. Wenn man sich die Entwicklung der Eisenbahnstrecke im Zehn Jahres Verlauf ansieht, so erkennt man, das eine enorme Steigerung der Gleisen zutage gelegt worden ist.

So war im Jahr 1860 schon eine Streckenlänge von 106.886 Kilometern zu verzeichnen und man hatte somit in 30 Jahren die 100.000 Grenze überschritten. Wenn man sich das Jahr 1870 ansieht, waren es bereits 221.980 Kilometer laut Statistik und 1880 schon 367.235 Kilometer, die mit Eisenbahnschienen versehen waren.

Die Sicherheitstechnik der Lokomotive

Um das Jahr 1868 wurde durch George Westinghouse eine Druckluftbremse entwickelt. Eben diese Bremse ließ er sich vier Jahre später patentieren.

Die durch Westinghouse entwickelte Druckluftbremse wurde zu dem weltweit verbreitesten Bremssystem in der Geschichte des Schienbahnverkehrs.

Ab dem Jahr 1893 wurden die Kupplung, die durch Eli Janney entwickelt wurde und von ihm im Jahr 1873 beim Patentamt angemeldet, und die Druckluftbremse von Westinghouse zusammen verbaut.

Fortan war man dazu Verpflichtet beide Teile miteinander zu verbauen. Das “Safety Appliance Act” diente dazu das die Unfälle vermindert wurden.