Der Trojanische Krieg

Fach Geschichte

Klasse 12

Autor IAmSteven

Veröffentlicht am 18.06.2018

Schlagwörter

Trojanischer Krieg

Zusammenfassung

Dieses Referat behandelt den trojanischen Krieg. Es wird auf den Verlauf, den Ausgang, die Dauer und auf den Kriegsgrund eingegangen. Des weiteren wird Kurz auf die Erzählung des griechischen Dichter Homer eingegangen, in welcher der trojanische Krieg geschildert wird.

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Der Trojanische Krieg

Der Trojanische Krieg ist ein Ereignis der griechischen und römischen Mythologie und spielt dort eine zentrale Rolle. Wann er stattgefunden haben soll ist nicht genau bekannt, Quellen sprechen von einem Zeitraum von 1334 v.Chr. bis 1135 v.Chr. Geschildert wird der trojanische Krieg beispielsweise in der Illias, einem Werk des griechischen Dichters Homer. Allerdings greift dieser nur einen Zeitraum von 51 Tagen heraus.

Vorgeschichte:

Vor Beginn des Trojanischen Krieges wurden alle griechischen Gottheiten, darunter Hera, Athene und Aphrodite, zur Hochzeit des Peleus, einem sterblichen Helden, und der Göttin Thetis eingeladen. Als Einzige nicht eingeladen wurde Eris, die Göttin der Zwietracht. Gekränkt warf sie einen Apfel in die Runde. Auf diesem war „für die Schönste“ zu lesen, was unter Hera, Athene und Aphrodite einen heftigen Streit auslöste, da jede den Apfel für sich haben wollte. Um zu einer Lösung zu kommen baten sie Zeus zu entscheiden wer denn die Schönste von ihnen sei. Zeus, klug wie er war, vermied es selbst eine Entscheidung zu treffen und bat Hermes die drei Göttinnen zu Paris, dem schönen und verstoßenen Königsohn von Troja, zu bringen damit dieser entscheiden konnte.

Jede Göttin versuchte nun Paris zu bestechen. Hera versprach ihm politische Macht im asiatischen Raum, Athene Weisheit und Kriegskunst und Aphrodite versprach ihm die schönste Frau der Welt: Helena, die Frau von Menealos dem König von Sparta. Paris entschied sich schlussendlich für Aphrodite und zog sich so den Zorn er beiden anderen Göttinnen zu, welche nun versuchten ihm zu schaden wo sie konnten.

Bevor Helena die Gattin von Menealos geworden war, hatten viele griechische Könige um sie geworben. Odysseus schlug vor, dass alle Bewerber einen Eid ablegen sollten. Nach Helenas Wahl ihres Bräutigams sollten alle Bewerber diese Wahl akzeptieren und Helenas Ehe verteidigen.

Als Paris auf Helena traf erfüllte Aphrodite ihr Versprechen. Helena verliebte sich in Paris und floh mit ihm nach Troja. Gebunden an ihren Eid zogen die griechischen Könige nun unter der Führung von Agamemnon (Menealos Bruder und König von Mykene) gegen Troja, was Hera und Athene sehr freute.

Kriegsverlauf:

Menealos und seine Verbündeten belagerten Troja insgesamt 10 Jahre lang, allerdings bleiben die ersten 9 Jahre eher unerwähnt und nur dem letzten Jahr wird in den Überlieferungen besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Der Seher Kalchas sagte vorher, dass die Griechen ohne die Hilfe von Achilleus nicht gewinnen würden. Dessen Mutter Thetis allerdings wusste, dass er vor Troja fallen würde und setzte alles daran ihn zu verstecken. Odysseus fand ihn schließlich dennoch und Achilleus ging daraufhin nach Troja um die Griechen zu unterstützen. Mit ihm kam seine Geliebte Briseis. Da der Feldherr Agamemnon aufgrund der Befragung des Orakels des Kalchas seine eigene Geliebte zu ihrem Vater zurückbringen musste um Apollo zu beschwichtigen, der eine Pest unter den Griechen wüten ließ, bestand er auf Ersatz. Kalchas hatte Achilles um Schutz gebeten, da er wusste, dass Agamemnon wütend über diese Forderung sein würde. Agamemnon, nun auch voller Hass auf Achilleus, nahm diesem nun seine Geliebte weg. Achilleus bat daraufhin seine Mutter Thetis Zeus dazu zu bewegen, die Trojaner in jeder Schlacht siegreich sein zu lassen bis er bekam was er wollte. Bis dahin nahm er selbst auch an keinen weiteren Schlachten mehr teil.

Statt Achilleus zog nun sein Freund Patroklos für ihn in die Schlacht. Dabei trug er Achilleus Rüstung. Patroklos wurde in der Schlacht von Hektor, Paris älterem Bruder und Heerführer der Trojaner, erschlagen. Achilleus schwor daraufhin Rache und wollte den Leichnam seines Freundes solange nicht begraben, bis er Hektor getötet hatte. Mit einer neuen Rüstung (seine alte wurde von Hektor erbeutet) trat er nun in einem Zweikampf gegen Hektor an und tötete diesen schließlich. Er schleifte Hektors Leichnam dreimal um die Mauern Trojas und überlies ihn danach König Priamos, Hektors Vater und König von Troja. Nach Hektors Tod wurde eine elftägige Waffenruhe einberufen. An dieser Stelle endet auch Homers Illias.
Nachdem Achilleus in Folge weitere trojanische Helden tötete, fand er schließlich selbst den Tod durch einen Pfeil des Paris, welcher ihn an seiner Ferse traf; seiner einzigen verwundbaren Stelle.

Im weiteren Verlauf des Krieges nahmen die Griechen Helenos, einen Seher und weiteren Sohn von Priamos, gefangen und folterten ihn bis er die Bedingungen für die Eroberung Trojas preisgab. Ihm zufolge mussten die Griechen die Pfeile des Herakles besitzen, das trojanische Palladion, ein heiliges Götterbild der Athene, stehlen und den Sohn von Achilleus, Neoptolemos, in ihren Reihen haben.

Die Pfeile des Herakles besaß Philoktetes, Herakles Freund und Waffenträger. Er segelte als einer der griechischen Anführer mit ihnen nach Troja, wurde unterwegs allerdings aufgrund eines Schlangenbisses auf einer Insel ausgesetzt. Odysseus wusste dass Philoktetes ihm die Pfeile des Herakles nie freiwillig geben würde und so stahl er sie ihm. Philoktetes folgte Odysseus, ließ im Lager der Griechen seine Wunde versorgen und griff bald darauf in die Schlacht ein, wo er Paris mithilfe der Pfeile des Herakles tötete.

Odysseus nächste Aufgabe war, das Palladion (ein Götterbild aus Holz welches die Trojaner besaßen) zu rauben. Es gelang ihm als Bettler in die Stadt einzudringen. Helena erkannte ihn, aber da sie sich nach ihrer Heimat Sparte sehnte half sie Odysseus, indem sie ihm den Weg zum Palladion und die Anzahl der Wachen beschrieb. Odysseus überwältigte diese und es gelang ihm das Palladion zu stehlen.

Odysseus war es auch dem die Kriegsentscheidende Idee kam. Die Griechen spielten vor aufzugeben, zogen ab und hinterließen nur ein riesiges hölzernes Pferd. In dessem Inneren befanden sich Odysseus und einige griechische Soldaten. Obwohl die Seherin Kassandra die Trojaner vor dem Pferd warnte, beschlossen sie es anzunehmen. Um das gigantische Pferd in die Stadt zu bekommen, rissen die Trojaner einen Teil ihrer unbezwingbaren Mauern ein. Nach der Siegesfeier der Trojaner öffneten die Griechen, die sich im Bauch des Pferdes befanden, unbemerkt die Tore Trojas und die zurückkehrende Armee brannte Troja nieder. Nur sehr wenige Bürger der Stadt überlebten.

Nach dem Krieg:

Nach dem Krieg ging Helena mit Menealos zurück nach Sparta, wo sie noch viele Jahre herrschten. Odysseus begab sich auf seine zehnjährige Heimfahrt nach Ithaka die von Homer in der Odyssee geschildert wird. Viele andere Helden des Trojanischen Krieges aber, wurden nach Kriegsende auf verschiedene Weisen und aufgrund verschiedener Motive ermordet.