Der Petersdom und seine Fakten

Fach Geschichte

Klasse 9

Autor muckel316

Veröffentlicht am 03.10.2018

Schlagwörter

Der Petersdrom in Rom

Zusammenfassung

In diesem Referat geht es um den Petersdom in Rom und hier werden die wichtigsten Fragen beantwortet, wie zum Beispiel der Standort des Petersdom, die Höhe und Breite sowie die Geschichte des Petersdom´s!

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Der Petersdom

In den kommenden Zeilen geht es um den Petersdom und um viele wichtige Fragen rund um ihn.

Wie Hoch ist der Petersdom?

Der Petersdom ist seinerzeit eine der Größten Bauten, die mit folgenden Daten bemessen ist. Der Petersdom hat eine Höhe von 133,30 Metern.

Wo steht der Petersdom?

Als Standort des Petersdom ist der Vatikan vermeldet. Genau stehen tut er in Rom.

Die Adresse des Petersdom

Für jeden, der den Petersdom einen Besuch abstatten möchte, zu finden ist er unter folgender Adresse:

Piazza San Pietro
00120 Cittá del Vaticano
Vatikanstadt

Wer hat am Petersdom mitgebaut?

Folgende Personen haben an diesem imposanten Werk mitgebaut:

den Anfang hat im Jahr 1504 Donato Bramante gemacht. Er hat die Grundlagenpläne entworfen, außerdem war er im Jahr 1506 an der Grundsteinlegung und dem Erbau der Vierungspfeiler beteiligt. Bis zu seinem Tod im Jahr 1516 hatte er daran gebaut. Im selben Jahr hatte Raffael Santi die Arbeit am Petersdom aufgenommen. Er hatte den Entwuf für das Tonnengewölbe zwischen den südlichen Vierungs- und Konterpfeilen erstellt. Auch Raffael Santi hatte bis zu seinem Tod im Jahr 1520 daran gearbeitet aber beide Männer wurden durch Assistenten unterstützt.

Zwischen den Jahren 1513 und 1515 hatte als Assistent Fra Giovanni Giocondo daran mitgebaut, er verstarb im Jahr 1515 und noch ein weiterer Assistent kam im Jahr 1514 dazu - Giuliano da Sangallo. Er arbeitete ein Jahr mit daran und verstarb 1516. Ab dem Jahr 1516 wurde als Assistent Antonio da Sangallo der Jüngere registriert und diese Assistentenarbeit verrichtete er bis ins Jahr 1520. Jedoch arbeitete er auch danach daran weiter und war von 1520 bis ins Jahr seines Todes ( 1546 ) Bauherr. Er entwarf mehrere Pläne und auch größere Modelle. Dessen Assistent war von 1520 bis ins Jahr 1536 Baldassare Peruzzi, auch er beendete die Arbeit erst im Jahr seines Todes.

Ein Jahr nach dem Tod von Antonio da Sangallo der Jüngere übernahm Michelangelo Buonarroti die Arbeit. Er erarbeitete die Planung des Westteils der Basilika und auch die Trägerkonstruktion. Er beendete seine arbeiten im Jahr 1564 und verstarb im selben Jahr. Für vier Jahre - von 1564 bis ins Jahr 1568 - übernahm Pirro Ligorio. Er verstarb im Jahr 1583. Sein Assistent war Giacomo Barozzi da Vignola. Er arbeitete ebenso lang wie Ligorio an der Basilika. Ab dem Jahr 1568 bis ins Jahr 1573 arbeitete er abermals mit am Petersdom und im selben Jahr verstarb er auch.

Mit der Fertigstellung der Kuppel sowie der Errichtung der östlichen Nebenkuppel war von 1574 bis 1602 Giacomo della Porta beschäftigt, er verstarb auch im Jahr 1602. Den Bau des Langhauses sowie der Erstellung der Ostfassade übernahm im Jahr 1603 Carlo Maderno - im Jahr 1629 beendete er seine Arbeit und verstarb auch.

Ganze 31 Jahre - von 1629 bis 1670 - arbeitete Gian Lorenzo Bernini am Baldachin der Basilika sowie der künstlerischen Gestaltung der Basilika sowie des Petersdom´s. Er verstarb zehn Jahre später. Sein Assistent für die Errichtung des Baldachins war von 1629 bis 1633 Francesco Borromini. Er verstarb 34 Jahre später.

Wie lange wurde am Petersdom gebaut?

Insgesamt wurde 120 Jahre am Petersdom gebaut. Angefangen hatten die Arbeiten im Jahr 1506 und gingen bis ins Jahr 1626.

Unter welchen Koordinaten ist der Petersdom zufinden?

Unter den folgenden Koordinaten ist der Petersdom zu finden: 41° 54′ 8″ N, 12° 27′ 12″ E

Welche Grundfläche hat der Petersdom?

Der imposante Bau hat eine Grundfläche von über 20.000 Quadratkilometern. Genau sind es 20.139 Quadratkilometer.

Die Seitenschiffe des Petersdom

Die Kapelle de Pietá:

Die Kapelle die Pietá ist die östlichst zu findene Kapelle im nördlichen Seitenschiff der Pietá. Benannt wurde die auf dem Hauptaltar aufgestellte römische Pietá von Michelangelo, diese befindet sich dort seit dem 18 Jahrhundert und wechselte mehrfach ihren Standort innerhalb des Petersdoms. Noch bevor die Pietá ihren endgültigen Standort in der Kapelle bekam, war sie dem heiligen Kreuz geweiht.

Bis zu der Aufstellung der Pietá war an der Stelle ein mittelalterliches Kruzifix zu finden, dieses findet man heute in einer Seitennische der Kapelle. In dieser Seitennische sind ebenfalls zwei Altäre zu finden. Diese sind dem heiligen Joseph und dem heiligen Nikolaus geweiht.

Die Kapelle des heiligen Sebastian:

In der mittleren Kapelle von dem nördlichen Seitenschiff ist dem heiligen Sebastian gewidmet, dessen Bild befindet sich oberhalb des Altares. Auf dem Bild zusehen ist der Kapellenpatron kurz bevor er auf dem Weg zu seinem Martyrium war. Er wird an einen Pfahl gebunden auf dessen obere Seite ein Schild ersichtlich ist, auf dem “SEBASTIANVS - CHRISTANVS” steht.

Der auf dem Bild dargestellte Sebastian schaut zum oberen Teil des Bildes. Dort ist Christus dargestellt, der von Engeln begleitet wurde. Ebenso ist ein Centurio auf dem Bild ersichtlich, der rechts neben dem Pfahl eine Menschenmenge vertreibt. Diese hatte sich unter ihm versammelt. Ein weiterer Engel ist über dem Centurio dargestellt, dieser überbringt Sebastian die Zeichen des Märtyers, diese sehen wie folgt aus: eine Krone und ein Palmzweig. Das aus Mosaik bestehende Bild ist um die 9,30 Meter groß und wurde im Jahr 1736 fertigstellt. Dieses Mosaik ersetzt ein Ölgemälde, welches zuvor an dieser Stelle zufinden war. Es war von Domenichino. Er hatte ist in den Jahren 1625 bis 1632 erschaffen und es diente als Vorbild für das jetzige Mosaik. Das alte Gemälde ist heute in der Santa Maria degli Angeli e dei Martiri zufinden.

Die Taufkapelle:

In der östlichsten Kapelle, die im südlichen Seitenschiff zufinden ist, befindet sich die Taufkapelle. In dessen Zentrum befindet sich der Taufbrunnen, dieser wurde aus einem antiken Porphyrsarkophag welcher aus dem Mausoleum von Hadrian gemacht wurde. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde darin Kaiser Otto II beerdigt. Als man im Jahr 1600 das Atrium von Alt-St. Peter abbrechen musste, da man an dem Bau der Basilika war, wurde der Leichnam von dem Kaiser in einen simplen Steinsarg umgebettet und dieser wurde anschließend in die vatikanischen Grotten verlegt.

Wenn man sich mit dem Taufbecken genauer beschäftigt, so sieht man das die heutige Gestaltung auf Carlo Fontana zurückzuführen ist.