Der Karneval

Fach Geschichte

Klasse 7

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 26.12.2017

Schlagwörter

Karneval Fasching Brauchtum

Zusammenfassung

Dieses Referat erklärt den Begriff und die Bräuche der Karnevalszeit. Es werden die verschiedenen Arten zu Feiern erläutert und auch der Vergleich zu unterschiedlichen Ländern der Welt gezogen. Des weiteren wird die Herkunft des Begriffs erklärt.

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Der Karneval wird häufig als die fünfte Jahreszeit bezeichnet. Es handelt sich beim Karneval um die Zeit, vor der Fastenzeit. Viele Menschen Feiern diese Zeit mit verschiedenen Bräuchen. Das Datum des Karnevals ist abhängig vom Datum des christlichen Osterfestes und somit auch vom Frühlingsvollmond. Die Karnevalszeit beginnt jährlich am elften im Elften um 11:11 Uhr, also am 11. November. Der Strassenkarneval findet nach oben genannter Abhängigkeit manchmal bereits Ende Januar, manchmal aber auch erst Anfang März statt.

Die wichtigsten Karnevalshochburgen in Deutschland sind Köln, Düsseldorf und Mainz. Hier finden die größten Karnevalsveranstaltungen und längsten Karnevalsumzüge statt. In der Mitte und im Süden von Deutschland wird der Karneval als Fasching bezeichnet. Gleiches gilt für Österreich. In der Schweiz heisst der Karneval Fasnacht. Karneval wird nicht nur in Europa, sondern auch in vielen anderen Ländern und Kontinenten auf der Welt gefeiert. Die Karnevalsbräuche und die Art des Feierns unterscheiden sich zum Teil jedoch sehr stark. In der Karibik und im Süden Amerikas wird Karneval sehr bunt und farbenprächtig mit viel Tanz gefeiert. Ein berühmtes Beispiel hierfür ist der Karneval von Rio de Janeiro in Brasilien.

In Deutschland wird im Zeitraum vom 11. November bis zum Beginn des Strassenkarnevals gefeiert. In dieser Zeit halten die Karnevalsvereine ihre Sitzungen und errichten die Wagen für die Karnevalsumzüge. Die Musiker und Tänzer üben ihre Stücke und Choreographien.

Der Strassenkarneval beginnt traditionell mit der Weiberfastnacht am Donnerstag. An den folgenden Tagen, dem Karnevalssamstag und Karnevalssonntag finden die Karnevalsumzüge, die sogenannten Schull- und Veedelszöch in den Dörfern und Gemeinden statt. In ihnen wird musiziert, getanzt und es werden Süssigkeiten, Blumen und kleine Spielsachen in die Zuschauermenge geworfen. Der folgende Montag wird als Rosenmontag bezeichnet. Dieser ist der Höhepunkt des Strassenkarnevals. Am Rosenmontag finden in den Städten die größten und längsten Karnevalsumzüge statt. Am Veilchendienstag finden dann wieder kleinere Karnevalsumzüge in den Dörfern statt. Der Karneval endet am darauffolgenden Mittwoch, dem Aschermittwoch mit der Nubbelverbrennung. Der Nubbel ist eine grosse Strohpuppe. Mit dessen Verbrennung werden dem Brauch nach auch die während der Karnevalszeit begangenen Sünden verbrannt.

Nach dem Karneval beginnt die bis Ostern andauernde Fastenzeit der Christen. Sie dient der Vorbereitung auf Ostern. Die Fastenzeit ist eine Zeit des Verzichts, daher wird im Karneval vorher viel gefeiert und gegessen. Die Fastenzeit dient auch der Selbstfindung und der Erkenntnis, der eigenen Vergänglichkeit.

Im Karneval besteht die Ausgelassenheit auch darin, sich Verkleiden zu können. Viele Menschen nehmen in bunten und schrillen Kostümen am Karneval teil. Manche Verkleiden sich auch als Pirat, Cowboy, König, Königin, Prinzessin, Tiere usw. Nicht nur die Teilnehmer der Karnevalszumzüge sind kostümiert, sondern auch ein Teil der Zuschauer. Sie stehen am Strassenrand, sehen dem Umzug zu und sammeln die sogenannten Kamelle, also die Süssigkeiten und das andere Wurfmaterial, welches von den Karnevalswagen und Fussgruppen verteilt und geworfen wird. Viele Menschen, rufen Alaaf und Helau sowie die anderen Karnevalsrufe. Dies sind Grußarten, mit dem Wort Kamelle werden Süssigkeiten gefordert.

Karneval ist in Deutschland sehr beliebt. Jedes Jahr nehmen Millionen von Menschen in irgendeiner Form am Karneval teil. Doch neben dem fröhlichen und bunten Treiben gibt es jedes Jahr auch viele negative Zwischenfälle. Diese gehen von Beleidigungen über Sachbeschädigungen bis hin zu Körperverletzungen. Die niedrige Hemmschwelle ist zum einen auf den Alkoholkonsum zurückzuführen, den viele Menschen beim Karneval haben. Jedoch nutzen viele auch die vermeintliche Anonymität durch die Kostümierung und der grossen Menschenmenge aus. Aus diesen Gründen sind die Sicherheitsvorkehrungen und Vorschriften in den vergangenen Jahren stark verschärft worden. Dies hatte zur Folge, dass die Kosten für die Durchführung eines Karnevalsumzuges stark anstiegen. Aus diesem Grund können sich einige kleine Dörfer und Gemeinden keine eigenen Karnevalsumzüge mehr leisten.