Der große Seeräuber Störtebeker

Fach Geschichte

Klasse 8

Autor muckel316

Veröffentlicht am 03.10.2018

Schlagwörter

Klaus Störtebeker

Zusammenfassung

In diesem Referat geht es um den Seeräuber Klaus Störtebecker und seine wenig bekannte Geschichte. Das was man über ihn weiß, wird in den folgenden Zeilen beleuchtet und beschrieben. Das heißt, man erfährt alles über Störtebeker.

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Klaus Störtebeker

Welche Namen hatte er?

Um die Namen des einstigen Seefahrer´s ranken viele Legenden. So wird vermutet, dass er einen der folgenden Namen hatte: Klaus Störtebeker, Klaas Störtebecker, Claas Störtebeker oder eben auch Nikolaus Storzenbecher.

Wann wurde er geboren?

Der Seeräuber Klaus Störtebeker wurde um das Jahr 1360geboren. Gestorben ist er vermutlich am 20 Oktober 1401 in Hamburg.

Wo wurde er geboren?

Es ist nicht genau bekannt, wo Klaus Störtebeker geboren wurde und auch seine familiäre Herkunft ist nicht genau bekannt.

Was hat er gemacht?

Klaus Störtebeker war ein bekannter Seeräuber, der neben den berüchtigten Kapitänen Hennig Wichmann, Gödeke Michels, Magister Wigbold und Klaus Scheld die Likedeeler ( welches im niederdeutschen Gleichteiler heißt ) unter sich hatten und diese auch anführten.

Das Leben des Klaus Störtebeker´s

Viel ist über das Leben des Klaus Störtebeker nicht zu sagen, denn beispielsweise seine Herkunft ist nicht bekannt. So wird vermutet, dass der Seeräuber vermutlich aus der Gegend Rotenburg ( Wümme ) oder aus Verden ( Aller ) stammt. Andere Stimmen meinen jedoch, dass der Seeräuber aus Wismar stamme.

In dem Verfestungsbuch, welches auch Liber proscriptorum genannt wurde und der Stadt Wismar zugehörig ist, ist ein Vorfall aus dem Jahr 1380 verzeichnet, wonach zwei Bürger der Stadt Wismar aus der Stadt gewiesen worden waren, da sie einem dritten beteiligten während einer Schlägerei mehrere Knochenbrüche zugefügt hatte und einer der Betroffenen wurde in dem Buch als “Nicolao Stortebeker” geführt.

Diese Tatsache spricht dafür, dass der benannte Nicolao Stortebeker auch Nikolaus Störtebeker ist und dieser Jahre später als der Seeräuber Klaus Störtebeker in die Geschichtsbücher einging.

Es geht auch das Gerücht herum, das sich der Freibeuterkapitän seinen Namen Störtebeker - welches aus dem Niederdeutschen stammt und soviel wie “Stürz den Becher” heißt - sich aufgrund seiner Trinkfestigkeit verdient hatte, dies war aufgrund dessen zu seinem Spitznamen geworden.

Es heißt beispielsweise, dass er einen Vier-Liter Humpen - ein Humpen ist ein Ellenhoher Becher - Wein oder auch Bier in einem Zug leer gemacht haben soll. Jedoch gibt es auch Gründe dafür, diese Geschichte anzuzweifeln. In Hamburg gibt es einen Störtebeker-Pokal, dieser gehört zur Hamburger Schiffergesellschaft. Auf diesen Pokal wird auch innerhalb der Sage um Klaus Störtebeker verwiesen, jedoch wurde er erstmals im Jahr 1650 angefertigt.

Dem Wismarer Verfestigungsbuch ist zu entnehmen, das der Name “Stortebeker” als Familienname geführt wurde und dieser noch heute als Familienname geführt. Im gesamten Norddeutschen Bereich sind verschiedene “Störtebekers” geführt, alle jedoch mit unterschiedlicher Schreibweise. Es ist auch unbekannt, ob der Nachname “Störtebeker” bereits vorher bestanden hatte oder ob dieser wirklich erst mit dem Seeräuber Klaus Störtebeker entstanden ist oder ob er ihn gar als Familiennamen geerbt hat.

Erstmals ins öffentliche Licht war Störtebeker durch die Vertreibung der Vitalienbrüder von Gotland als der Kapitän der Likedeeler. In Gotland hatten die Vitalienbrüder - die selbstständig als Freibeuter waren - Schutz hinter den Mauern von Gotland gesucht. Sie hatten ursprünglich den König Albrecht unterstützt, der sich im Kampf gegen die dänische Königin Margarethe I befunden hatte. Dazu wurde durch die beiden auch noch im Nord- und Ostseebereich Seeräuberei betrieben.

Es erfolgten Übergriffe auf die Schiffe der Dänen und auch der Lübecker, die auf der dänischen Seite standen. Jedoch folgten bald auch noch weitere Übergriffe auf weitere Schiffe der Hanse. Genau für diese Aktionen hatten die Vitalienbrüder ihre Kaperbriefe erhalten und konnten mit diesen Kaperbriefen anschließend auch ihre erbeuteten Waren frei auf dem Wismarer Markt verkaufen.

Ab dem Jahr 1396 - fünf Jahre vor seinem Tod - hatte Störtebeker Unterstützung in Marienhafte - Ostfriesland - erfahren. Eben dort heiratete er auch die Tochter von Keno ten Broke - einem friesischen Häuptling. Zur selben Zeit erfuhr er auch durch die Sankt Marien Kirche Unterschlupf. Aus diesem Grund wurde dessen Kirchturm auch der “Störtebekerturm” genannt.

Allerdings standen sie auch unter Diplomatischen Druck seitens der Hansestädte. Genau dies führte zum Verlust der Operationsbasis.

Ein mit den Vitalienbrüdern geschlossener Vertrag wurde seitens Herzog Albrecht I von Bayern, Graf von Holland und Hennegau am 15 August 1400 beurkundet. Aus diesem Vertrag geht hervor, das er 114 Vitalienbrüder unter seinen Schutz stellte und diese auch aufnahm. Insgesamt wurden auch acht Hauptleute mit ihrem Namen benannt, einer von ihnen war Johan Stortebeker. Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass es einen weiteren Anführer mit dem Störtebeker gab, denn es war unmöglich, dass es zwei Anführer mit dem selben Nachnamen gab und aus diesem Grund ist es zu vermuten, dass sich Johan Störtebeker im Hintergrund hielt.

Es wird auch angenommen, dass Klaus Störtebeker nicht wie sein Kompanion Gödeke Michels nach Norwegen geflohen war. Es wurde vermutet, das er sich weiterhin in der Nähe der Nordsee aufhielt.

Während des Versuches den Seehandel mit Holland und England durchzuführen und um sich vor Piratenangriffen zu schützen, wurde die Hanse und auch die Hansestadt Hamburg aufgerüstet und dabei unterstützt bei der Verfolgung und auch Bekämpfung von Klaus Störtebeker und Gödeke Michels.

Jedoch heißt es, dass Klaus Störtebeker den Hansekoggen überlegen gewesen sein soll und ihn auf hoher See immer und immer wieder entkommen sein sollen.

Im April 1401 - um genauer zu sein am 22 April - wurde der Seeräuber Klaus Störtebeker durch einen Verband hamburgischer Friedensschiffe, die unter der Führung von Nikolaus Schocke und Hermann Lange - zweier Hamburger Ratsherren und auch Englandfahrer - standen, vor Helgoland gestellt und nach einem Mühevollen Kampf gefangen genommen. Nach diesem Kampf, wurde er durch sie auf der “Bunten Kuh” zurück nach Hamburg gebracht.