Der Einfluss des alten Ägyptens

Fach Geschichte

Klasse 11

Autor Peter155

Veröffentlicht am 22.10.2018

Schlagwörter

Das alte Ägypten Vorzeit und Antike

Zusammenfassung

Das Referat behandelt die Geschichte Ägyptens und vor allem ihren immensen Einfluss auf die griechische und somit auch auf die heutige Welt. Um die Geschichte dieses monumentalen Reiches zu verstehen muss man alle Gesellschaftsschichten betrachten und in ihr Inneres vordringen das in grauer Urzeit liegt.

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Das alte Ägypten hatte seine Ursprünge im 4. Jahrtausend v.Chr, es ist neben Mesopotamien wohl eine der ältesten Hochkulturen der Welt. Dabei begann alles mit einer Gewalttat. Der mythologische Pharao Menes einigte die beiden Reiche von Ober und Unter-Ägypten.Mit brutalster Härte soll er gegen all die vorgegangen sein die gegen die Vereinigung dieser zwei Landesteile gewesen waren.Es wird erzählt, dass er die besiegten Ägypterstämme entmannen lies um so seine göttliche Allmacht zu beweisen. Er gilt heute als der Begründer der ersten Dynastie, dabei wird die Geschichte des alten Ägyptens bis um 389 n.Chr also dem Ende der griechisch-römischen Welt,in 31 Dynastien unterteilt. Zu bemerken ist, dass Dynastien nicht etwa eine Familienlinie darstelten sonder viel mehr Epochen in der Geschichte dieser ersten Zivilisation waren. Menes war es auch, der die Grundlage für Ägyptens kultische Ordnung begründete.Der Pharao galt seit ihm als lebender Gott Ägyptens neben der göttlichen Dreieinigkeit aus Horus,Ra und Osiris.Interessant ist die Parallele zu christlichen Motiven.Auch Osiris durchlebt einen Opfertod und eine Auferstehung.Die Geschichte Ägyptens wird in drei Phasen unterteilt.Das Alte Reich (3. bis 6. Dynastie),Mittleres Reich (11. und 12.Dynastie) und das Neue Reich (18. bis 20. Dynastie).Über die Zeit der 1. und 2. Dynastie ist nur wenig bekannt, da nur wenige Abschriften und Annalen aus dieser Zeit existieren.Die Zwischendynastien sind von ihrer Bedeutung nicht wesentlich. Nach der Herrschaft Kleopatras also um das Jahr 60 v.Chr kam Ägypten unter den politischen Einfluss von Griechen und vor allem Römern. Die Blütezeit des alten Ägypten war damit zu Ende. Dabei hatte die ägyptische Kultur einst einen immensen Einfluss auf die griechische Medizin, Philosophie und die gesamte geistige Entwicklung des Landes (der Polis) und damit auch auf die Europas. Herakleion die heute versunkene Stadt an der Küste des Mittelmeeres ist ein Beispiel für diesen Einfluss. Die Schrift also die Hyroglyphen waren eine bahnbrechende Erfindung dieses Handelszentrums, die es ermöglichte Informationen für Nachkommen exakt zu speichern.                                                                                So konnte die Wissenschaft weiterentwickelt werden und ein sehr hohes zivilisatorisches Niveau war die Folge. Auch hatte diese antike Metropole einen enormen Einfluss auf das Denken der Griechen, Legenden wie die von Atlantis hatten ihren Ursprung aller Wahrscheinlichkeit nach hier.Das politische System ab der 3.Dynastie war eine absolute Monarchie. Der Pharao entschied über alles in der Gesellschaft, wurde aber auch für alles verantwortlich gemacht.Wenn die Ernte schlecht war oder Seuchen das Land verwüsteten wurde es als Versagen des Pharao interpretiert der trotz seines Gottheitsanspruches vor Attentaten nicht gefeit war. Der Pharao galt als Sohn des Sonnengottes Ra und Mittler zwischen Menschen und Göttern der aber auch ein Zeremonialobjekt war, also an kultischen Handlungen teilnehmen musste.
Das Reich war in sogenannte Gaue unterteilt, von denen es 42 gab. Jede Gau wurde von einem Gaufürsten regiert der das gesamte Leben in dieser verwaltete. Der wohl berühmteste der Pharaonen ist Thutanchamun dessen Grab von dem britischen Ägyptologen Howard Carter in den 1920er Jahren entdeckt wurde. Der goldene Sarkophag des Königs der nach neuesten Forschungen in der 18. Dynastie (Neues Reich) also zwischen 1332 bis 1323 v.Chr regierte stellt eines der wichtigsten Funde der Ägyptologie dar und ist vom unschätzbaren kulturellen Wert.Aber auch Ramses III und Amenophis III gelten wegen ihrer Regentschaft als die wichtigsten Großkönige. Ihnen sind die größten Pyramiden im Tal der Könige errichtet worden, einer Nekropole in Theben unweit der alten Hauptstadt des Großreiches Luxor.

Die Pyramiden, die wohl bekanntesten Bauwerke der Welt, waren riesige Totentempel des Pharaos, der, nach der Vorstellung der Ägypter, die sich vor allem aus der Quelle des Toten Buches speiste, nach seinem Tod mit Körper und Seele auf einer goldenen Barke zwischen der Sonne und der Unterwelt fuhr und von Osiris begleitet wurde. Wegen diesem Glauben musste der Körper des Pharaos mumifiziert werden.Diese Vorstellung von einem Leben nach dem Tod auch des Körpers war mit den Leitlehren im Judentum identisch.Wobei dies in der ägyptischen Religion nur der königlichen Familie vorbehalten war.Die berühmtesten dieser Bauwerke sind die Cheops-Pyramide benannt nach ihrem Architekten und die Pyramide von Gizeh die ebenfalls im Tal der Könige gelegen ist.

Ägypten hatte aber nicht nur den Drang nach monumentalen Bauwerken,sondern verfolgte auch eine aggressive Expansionspolitik.Das Reich hatte zu seiner Blütezeit in den 11. und 12. Dynastien eine Ausdehnung, die von den Südgrenzen Nubiens (heutiges Äthiopien) bis zu den Grenzen Mesopotamiens (heutiger Irak) reichte. Ein Fläche die größer war als das römische Reich zur der Zeit seiner größten Ausdehnung.

Alles in Ägypten war der Religion unterworfen, so auch das Militär, dessen Siege und Niederlagen auch immer als göttliche Fügung verstanden wurden. Die Kriegspolitik wurde von den drei Akteuren bestimmt die die größte Macht im Reich hatten.Der Pharao, die Gaufürsten und die Priesterschaft, von ihnen ging die Politik aus, wobei der Pharao entscheiden für Siege auf dem Schlachtfeld war. Denn die Moral der Krieger hing von der Führung ab und diese ist nur dann effektiv wenn es eine klare Machtvertikale gibt. Doch die Militärische Vormachtstellung im Mittelmeerraum des 2. Jahrtausend v.Chr verdankt Ägypten vor allem seiner Geographischen Lage. Ähnlich wie Rom ist auch Ägypten von zwei Meeren umgeben und ist aus Asien nur durch die Sinaihalbinsel angreifbar.In Afrika gab es zu der Zeit kein bedeutendes Großreich, außer Nubien welches aber auch im neuen Reich (1550-1080 v.Chr) in die Knie gezwungen wurde.
Das alte Ägypten könnte man auch als die erste Weltmacht bezeichnen die alle Nachfolgenden beeinflusst hatte.