1492 - die Entdeckung Amerikas

Fach Geschichte

Klasse 7

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 24.10.2018

Schlagwörter

Die Entdeckung Amerikas

Zusammenfassung

Dieses Referat befasst sich mit der Entdeckung Amerikas im Jahre 1492 durch den Seefahrer Christoph Kolumbus. Es wird auf die Geschichte und den Ablauf der Entdeckung eingegangen sowie eine Chronologie der Ereignisse gezeigt.

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Bei der Entdeckung Amerikas handelt es sich um die erste Sichtung des amerikanischen Kontinents durch Entdeckungsfahrten von Seefahrern, welche aus Europa stammten.
Christoph Kolumbus gilt als Entdecker Amerikas, obwohl unter Leif Eriksson bereits um das Jahr 1000 angereiste Seefahrer amerikanischen Boden betreten hatten. Christoph Kolumbus entdeckte am 12. Oktober 1492 die Karibik und erkundete das Gebiet. Schließlich nahm er auf dieser Erkundungsfahrt das amerikanische Festland als Kontinent wahr.

Christoph Kolumbus stieß auf die Landmasse Amerikas, als er Indien durch die Überquerung des Atlantiks erreichen wollte. Bereits um die Jahreswende 1487 / 1488 hatte der portugiesische Seefahrer Bertolomeu Diaz, als erster Europäer überhaupt, die Südspitze Afrikas umsegelt. Der restliche Weg nach Indien blieb jedoch bis ins Jahr 1498 unerforscht.
Christoph Kolumbus und seine Seefahrer, legten im Oktober 1492 auf einer Insel der Bahmas an und waren im Glauben, einen Seeweg nach Indien entdeckt zu haben. Es folgten vier Entdeckungsfahrten, welche der Beginn der spanischen Kolonialisierung Amerikas waren. Christoph Kolumbus hatte ursprünglich vor, den Seeweg nach Indien auf dem Westkurs zu entdecken und zu erforschen. Er stach hierfür am 03. August 1492 in See. Seine Flotte umfasste drei Schiffe.

Er startete im andualusischen Huelva im Süden Spaniens und legte einen Zwischenstopp auf der Insel Gomera ein, welche zu den Kanaren gehört. Am 12. Oktober 1492 erreichte und entdeckte er die Bahamas. Christoph Kolumbus unternahm insgesamt vier dieser Entdeckungsreisen und wies hierbei stets zurück, nicht die Ostküste Indiens erreicht zu haben. Amerika erhielt seinen Namen, nach dem Forscher Amerigo Vespucci, der die neue Welt umfassend untersuchte

Chronik

Die portugiesischen Seefahrer suchten seit Beginn des 15. Jahrhunderts nach einem Seeweg nach Indien, um die Südspitze Afrikas herum. Im Jahre 1488, also vier Jahre vor der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus, hatte Bartolomeu Diaz das südafrikanische Kap der guten Hoffnung umfahren. Die Spanier erhofften sich, durch einen kürzeren Seeweg den Gewürzhandel mit Indien voran treiben zu können, um so ihren Rückstand gegenüber den Portugiesen aufzuholen.
Christoph Kolumbus hatte eine aus drei Schiffen bestehende Flotte. Diese waren die Santa Maria, die Pinta und die Nina. Am 03. August stach er in Richtung Kanarische Inseln in See. Der Abfahrtsort war Palos de la Frontera in Andalusien.

Er wollte einen möglichst kurzen Seeweg nach Indien finden, um den Handel voran zu treiben. Diesem Vorhaben ging jedoch ein Fehler voraus. Christoph Kolumbus berechnete den Erdumfang falsch. Diese falsche Berechnung führte dazu, dass sein Vorhaben theoretisch möglich erschien. Als Christoph Kolumbus mit seinen Schiffen auf den Kanaren angekommen war, ließ er sie reparieren und den Proviant auffüllen. Er segelte anschließend in westlicher Richtung weiter, weil er der Meinung war, so Indien direkt erreichen zu können. Die Fahrt ging schneller voran, als zuvor berechnet, da der Wind für die Seefahrer günstig war.

Nach weiteren 10 Tagen entdeckten die Seefahrer Vogelschwärme und mutmaßten, dass Land in der Nähe sein müsse. Dies erwies sich jedoch als falsch und zudem schlug das Wetter um, sodass innerhalb der Besatzung die ersten Wünsche nach einem Abbruch der Reise und einer schnellen Heimkehr, laut wurden. Kurze Zeit später, stand eine Meuterei unmittelbar bevor, als Christoph Kolumbus einen spontanen Kurswechsel unternahm. Diese Entscheidung erwies sich als richtig, jedoch hatte Christoph Kolumbus zahlreiche Probleme, mit der unzufriedenen Besatzung an Bord, da diese noch nie eine so lange Seereise unternommen hatten, bei der kein Land zu sehen war. Christoph Kolumbus wurde schnell bewusst, wie kritisch die Situation an Bord war. Er versuchte daher intensiv, die Seefahrer von den positiven Aspekten zu überzeugen, welche sie an Land (in Indien), erwarten würden. Christoph Kolumbus und seine engsten Vertrauten handelten daraufhin eine Frist von weiteren drei Tagen zur Suche nach Indien aus.

Am Morgen des 11. Oktober 1492 kam schwere See auf, die Seefahrer entdeckten Treibgut, aufgrund dessen sie mutmaßten, dass Land nicht mehr weit entfernt sein kann. Die Unzufriedenheit und die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr in die Heimat wich bei den Seefahrern aufgrund dieser Ereignisse schnell. Sie waren nun gespannt und voller Vorfreude, da sie dachten, dass sie Indien sehr nahe seien. Christoph Kolumbus hielt eine Rede, in dem er den Zusammenhalt der Seefahrer einforderte und sie aufforderte, ihre Wachen und insbesondere die Nachtwachsen ernst zu nehmen. Er setzte darüber hinaus eine Prämie für denjenigen aus, der das Land als erster entdecken würde.

Am 12. Oktober 1492 sichtete der Seefahrer Rodrigo de Triana, um zwei Uhr, vom Bug des Schiffes Pinta aus das Land. Daraufhin wurde ein Kanonenschuss abgegeben, welcher die gesamte Seemannschaft der Pinta und der anderen beiden Schiffe wecken  und ihnen gleichzeitig die frohe Botschaft übermitteln sollte. Das von Rodrigo de Triana gesichtete Land gehörte zu den Bahamas. Christoph Kolumbus taufte die entdeckte Insel San Salvador, was übersetzt heiliger Erlöser bedeutet.

Die Inselbewohner beobachteten das Anlegen der Seefahrer zunächst eher kritisch und zurückhaltend. Christoph Kolumbus hatte sich jedoch auf die Situation vorbereitet und zahlreiche Gastgeschenke, wie beispielsweise Glöckchen, bunte Mützen und Perlen aus Glas mitgebracht. Die Inselbewohner freuten sich hierüber sehr und schenkten den Seefahrern im Gegenzug Baumwolle, Gold sowie zahme Papageien.

Christoph Kolumbus nahm sechs Inselbewohner mit, um sie dem spanischen König vorzuführen. Er wollte, dass diese Menschen spanisch lernten, damit sie sich besser verständigen können. In seinem Bordbuch hielt er viele Gedanken zu den Inselbewohnern fest. Er schätzte sie als gute Sklaven ein, da sie leicht von der Religion des Christentums zu begeistern waren und zudem lernfähig waren und schnell nachsprechen können.

Am 14. Oktober stach Christoph Kolumbus wieder in See. Es wurden im weiteren Verlauf der Fahrt, zusätzliche Inseln entdeckt und benannt. Ein erhoffter Goldschatz wurde hierbei jedoch nicht gefunden.