Verbreitung des weißen Tigers

Fach Fach

Klasse 7

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 14.08.2018

Schlagwörter

Weißer Tiger Königstiger

Zusammenfassung

Dieses Referat befasst sich mit der territorialen Ausbreitung des weißen Tigers, welcher eine Farbvariante des Königstigers ist. Außerdem werden dessen Körperbau, Lebensweise sowie seine Ernährung erklärt.

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Beim „weißen Tiger“ handelt es sich um eine Farbvariante des Königstigers, welcher auch Bengaltiger oder indischer Tiger genannt wird. Bei anderen Tigerarten existieren keine weißen Exemplare, daher wird an dieser Stelle nur auf den Königstiger eingegangen. Dieser ist auf dem indischen Subkontinent beheimatet. Sein Bestand ist abnehmend, daher wird er als „gefährdet“ eingestuft. Es gibt insgesamt nur noch weniger als 2500 Königstiger.

Aussehen des weißen Tigers

Das männliche Tier wird ungefähr 270 cm bis 310 cm lang. Hierbei wird von der Spitze seiner Schnauze bis zur Schwanzspitze gemessen. In Ausnahmefällen werden die Tiere auch größer. Das Weibchen ist deutlich kleiner, als das Männchen. Es wird ungefähr 240 cm bis 270 cm lang. Ein ausgewachsenes Männchen wiegt zwischen 180 kg und 300 kg. Das Weibchen ist leichter und wiegt zwischen 100 kg und 180 kg. Die Schulterhöhe des Königstigers liegt bei etwa einem Meter.

Fell

Das Tigerfell ist an den verschiedenen Körperstellen, unterschiedlich lang. Am Rücken ist das Sommerfell zwischen 8 bis 15 mm lang und am Bauch zwischen 20 und 30 mm. Im Nacken hat es eine Länge von 20 mm bis 65 mm. Der Backenbart des Tigers kann bis zu 90 mm lang werden. Das Winterfell ist dicker und länger, um den Tiger vor der Kälte zu schützen. Am Rücken ist das Winterfell zwischen 17 mm und 25 mm lang. Die Nackenhaare sowie die Backenbarthaare sind dann um 5 mm bis 10 mm länger.

Farbgebung des Fells

In der Standardvariante ist das Fell des Königstigers rot – gold. Sein Bauch und die Innenseiten der Beine sind weiß. Er besitzt vom Kopf an, über den ganzen Körper, bis zur Schwanzspitze, breite schwarze Querstreifen.

Beim weißen Tiger ist alles, was bei der Standardvariante rot – gold gefärbt ist, weiß. Das Streifenmuster ist das gleiche. Beim weißen Tiger handelt es sich um Halbalbinos. Die Augen des weißen Tigers sind blau anstatt rot. In der Natur kommen weiße Tiger nur sehr selten vor.

Geschichte des weißen Tigers

Im Jahre 1951 gelang es dem Maharaja von Rewa, Martand Singh bei einer Jagd einen weißen Tiger zu fangen. Es handelte sich um ein Jungtier, welches er „Mohan“ taufte und fortan, als „Haustier“ in einem goldenen Käfig hielt. Er gab dem Tiger trotz der Gefangenschaft, die Möglichkeit sich fortzupflanzen. Die Jungtiere, welche ebenfalls weiß waren, waren äußerst begehrt. Der Maharaja verkaufte diese an Zirkusse und Zoos sowie weitere Einrichtungen. Alle heute in Gefangenschaft lebenden weißen Tiger, sind Nachfahren von „Mohan“.

Natürlicher Lebensraum

Ursprünglich war der Königstiger von Pakistan bis Myanmar über den ganzen indischen Subkontinent verbreitet. Dies war noch bis vor einigen Jahrhunderten so. Die meisten dieser Tiger lebten in Indien. Darüber hinaus gibt es kleinere Bestände in Bangladesh, Nepal sowie in Bhutan. Der Königstiger lebt tief im Dschungel, da er die dichte Vegetation sowie die Nähe zu Wasser bevorzugt.

Ernährung

Der Königstiger ist Fleischfresser. Ein ausgewachsenes Exemplar benötigt ungefähr 8 kg Fleisch pro Tag. Er ernährt sich in erster Linie von großen Säugetieren, wie beispielsweise Antilopen, Gaure, Hirsche und Wildschweinen. Wenn sich die Gelegenheit bietet, frisst er manchmal auch kleinere Tiere, wie Affen, Hasen und Kaninchen sowie verschiedene Wasservögel. Der Königstiger jagt, indem er sich an seine Beute heranschleicht und diese dann anspringt und mit seinen Vorderpfoten zu Boden drückt. Er kann hierbei bis zu 6 Meter weit springen. Um sein Beutetier zu töten, beißt er diesem entweder in die Kehle oder in den Nacken, um ihm das Genick zu brechen.

Der Mensch gehört nicht zum natürlichen Speiseplan des Tigers. Dennoch hat es bereits Fälle gegeben, in denen Tiger Menschen aus Hunger angegriffen haben. In seltenen Fällen haben sich Exemplare zu „Menschenfressern“ entwickelt. Auch wenn der Königstiger aus gesundheitlichen Gründen, seine normale Nahrung nicht mehr jagen kann, weil er krank oder alt und hierdurch zu langsam ist, greift er, unter Umständen, auf den Menschen als Ersatznahrung zurück.

Fortpflanzung und Lebensdauer

Ein Königstiger kann in freier Wildbahn bis zu 17 Jahre alt werden. Weiße Tiger leben in einigen Fällen kürzer. In der Gefangenschaft und Obhut durch den Menschen können sie auch mehr als 20 Jahre alt werden.

Gefahr für den Menschen

Der Königstiger meidet den Menschen von Natur aus. Durch den Rückgang des Dschungels verliert er jedoch immer mehr natürlichen Lebensraum. Mit der Zeit kommt der Tiger dem Menschen immer näher, wenn dieser mehr Land für sich beansprucht und nutzt. Die Rodung der Wälder und somit stetige Verkleinerung des natürlichen Lebensraums des Tigers ist eine große Gefahr für deren Bestände. Durch die Rodung werden auch die Beutetiere des Tigers getötet oder vertrieben, sodass dieser immer weniger Nahrung finden kann.

Der Königstiger wird für den Menschen in der Regel nur gefährlich, wenn er sich bedroht fühlt und daher verteidigen muss. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein Weibchen seine Jungtiere schützen muss und der Mensch diesen zu nahe kommt. „Geplante“ und gezielte Tigerangriffe auf den Menschen gibt es jedoch nicht. Tiger dringen auch nicht in von Menschen besiedelte Gebiete ein, um dort zu jagen. Sie töten Menschen nur, wenn diese in ihr Revier eindringen und sie bedrohen. Dieses Schicksal kann beispielsweise Waldarbeitern, Holzfällern, Bauarbeitern oder auch Honigsammeln und anderen Sammlern drohen, die den Tiger erst dann wahrnehmen, wenn es bereits zu spät ist. Die meistens gebückte Haltung von den eben genannten Personengruppen, kann auch dafür sorgen, dass der Tiger den Menschen als Beutetier wahrnimmt und somit der Anreiz zur Jagd gegeben ist.

Da Tiger immer von hinten Angreifen, können sich Menschen schützen, indem sie eine Maske, welche ein menschliches Gesicht zeigt, am Hinterkopf tragen. Somit würde der Tiger um seinen Angriff vorzubereiten, auf die andere Seite gehen und somit vor dem Menschen auftauchen. Dieser hätte somit die Gelegenheit, den Tiger rechtzeitig zu entdecken. Diese Maßnahme hat sich inzwischen etabliert.