Die Entstehung von Orkanen

Fach Fach

Klasse 7

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 30.11.2017

Schlagwörter

Orkan Tornado Wirbelsturm

Zusammenfassung

Dieses Referat erklärt, wie Orkane und Wirbelstürme entstehen können. Neben den Ursachen und der Entstehung wird auch erläutert, welche Folgen und Schäden starke Orkane auf dem Festland hinterlassen können.

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Wirbelstürme sind Wetterphänomene, welche starke Schäden anrichten können. Sie entstehen in tropischen Klimazonen über den Weltmeeren. Durch die starke Sonneneinstrahlung und die hohen Lufttemperaturen, verdunstet ein Teil des Meerwassers. Dieses verdunstete Wasser steigt dampfförmig nach oben und gelangt somit in kältere Luftschichten unserer Atmosphäre. Hier angekommen kondensiert der Wasserdampf und bildet somit wieder eine Flüssigkeit. Bei diesem Prozess wird Energie freigesetzt. Die Erde dreht sich gleichmäßig um die eigene Achse. Des weiteren bewegt sie sich auf einer elliptischen Bahn um die Sonne. Die Eigenrotation in östlicher Richtung sorgt für eine Rotation der Luftmassen der Erde. Die Geschwindigkeit der Rotation ist überall gleich, doch ist die tatsächliche Geschwindigkeit unterschiedlich. Die Rotationsgeschwindigkeit an der Oberfläche der Erde ist am Äquator am höchsten und an den beiden Polen am niedrigsten. Dies liegt daran, dass die Wege unterschliedlich lang sind. Wenn die Lustmassen vom Äquator aus in nördliche Richtung strömen, behalten sie ihre ursprüngliche Geschwindigkeit bei. Die Erdoberfläche hat in Richtung Norden eine immer kleiner werdende Geschwindigkeit. Dies bedeutet, dass sich die Luftmassen schneller bewegen, als die darunter liegende Erdoberfläche. Die Coriosliskraft bewirkt, dass die Luftmassen abgelenkt werden. Betrachtet man die Luftmassenbewegung von Norden aus, so wirkt es, als ob sie nach rechts abgelenkt wird. Bei Luftmassen, welche sich vom Äquator in Richtung Südpol bewegen, ist es genau umgekehrt, das bedeutet, dass sie scheinbar nach links abgelenkt wird.

Wie entsteht ein Orkan?

Die oben angesprochene Corioliskraft sorgt dafür, dass ein Orkan in Rotation gebracht wird. Hierbei ist zu beachten, dass die Aussmasse eines Orkans sehr groß, bis zu 100km groß werden können. Diese Luftmassen mit der, oben beschriebenen, aufsteigenden und kondensierenden Feuchtigkeit rotieren um das Zentrum des Orkans. Dieses Zentrum wird als Auge des Orkans bezeichnet. Direkt im Auge des Orkans bewegt sich die Luft nur sehr wenig. Orkane entstehen über den offenen Weltmeeren. Dort können sie sich zu einem sehr stabilen und starken System entwickeln. Die "Lebensdauer" von Orkanen beträgt mehrere Tage bis mehrere Wochen. Dies macht sie, wenn Sie über das Festland ziehen, so gefährlich. Viele Orkane hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Die Orkane können sehr große Strecken zurücklegen und erreichen dabei Windgeschwindigkeiten von mehr als 300km/h. Sie können Bäume ausreissen, Autos aufwirbeln und Häuser zerstören. Die einzig gute Nachricht ist, dass der Orkan, sobald er auf die Küste und das Festland trifft, Energie verliert. Er wird zunehmends schwächer, da kein Nachschub in Form von Wasserdampf gebildet werden kann. Allerdings ist der Orkan dennoch in der Lage, die oben beschriebenen, verheerenden Schäden anzurichten. Neben den oben genannten Windschäden können ausserdem Schäden durch Sturmfluten, Überschwemmungen sowie Erdrutschen in Folge starker Regenfälle entstehen. Dämme und Deiche halten dem ganzen meistens nur kurz stand. Deshalb sind die Schäden vorprogrammiert. Beispielsweise in den USA richten Orkane Jahr für Jahr schlimme Schäden an. Die Infrastrukturen der Städte und Dörfer werden zerstört, das Stromnetz sowie das Telefonnetz sind auch oft betroffen, da die Masten unter dem Krafteinfluss eines Orkans sehr leicht umknicken. In der Landwirtschaft entsthen durch die Überschwemmungen ebenfalls große Schäden. Diese beziehen sich nicht nur auf den Verlust der aktuellen Ernte, sondern können aufgrund des Salzwassers, auch langfristiger Natur sein. In einigen Gegenden gibt es quasi eine Saison für Orkane. Die Bevölkerung kann so einige Vorkehrungen treffen um sich vor diesen zu schützen. Viele Häuser haben in den Gärten einen Bunker (Tornadoshelter) mit Vorräten, in den sich die Bewohner vor dem Orkan in Sicherheit bringen können.

Der Orkan wird durch seine Wege über das Festland immer schwächer. Je länger der Orkan über das Festland zieht, desto schwächer wird er. Am Ende löst er sich auf und wird vom Orkan, zum Sturm und zum Wind.