Der Mythos vom Bermudadreieck

Fach Fach

Klasse 10

Autor princesswhoelse

Veröffentlicht am 26.03.2018

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Bermudadreieck

Zusammenfassung

Dieses Referat beschäftigt sich mit den Geschichten über das Bermudadreieck. Manche sagen, diese Vorfälle seien Naturfaktoren zurückzuführen, andere sagen, es wären übernatürliche Kräfte. Aber was ist nun wahr ? Werden die Geschichten nie aufgeklärt werden können, oder steckt hinter dem scheinbar unlöslichen Rätsel nur eine einfache Erklärung ? Im nachfolgenden Text werden nennenswerte Vorfälle und verschiedene Theorien und Erklärungsversuche über das Bermudadreieck erklär

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I Allgemeines zum Bermudadreieck

Im Bermudadreieck passieren oft Schiffs- und Flugzeugsunglücke bei besten Wetterbedingungen und ruhiger See. Es gab selten Überlebende und manchmal fand man Wrackteile oder verlassene Schiffe, jedoch ohne Hinweise auf die Besatzung. Meistens war jedoch alles spurlos verschwunden. Leichen konnte man auch nie finden. Manche Vorfälle konnten nie erklärt werden und auch noch heute versucht man das Geheimnis zu lösen, jedoch bekommt man nichts genaues heraus, da jeder etwas anderes behauptet. Von 1902 bis 1976 gibt es 187 bekannte Vorfälle, von denen nur 19 erklärt werden konnten (vgl. Group 1987: 199).

I.1 Geografische Lage

Das Bermudadreieck erstreckt sich zwischen Südflorida, Puerto Rico und den Bermudainseln, im westlichen Teil des Atlantiks. Es liegt auf dem Sargasso-See, dass sich aber noch weiter bis zum mittelatlantischen Rücken erstreckt. Aufgrund der besonderen klimatischen Bedingungen “[…] hat sich hier ein einmaliges und außergewöhnliches Spektrum an Tier- und Pflanzenarten angesiedelt.” (Schlager, 2009). Ob das etwas mit dem Verschwinden von Schiffen und Flugzeugen zutun hat, blieb unklar. Manche Vorfälle geschahen auch außerhalb der bestimmten Grenzen des Bermudadreiecks.

I.2 Historischer Kontext

“Die Sage vom Bermuda-Dreieck ist fast so alt wie die Entdeckung des amerikanischen Kontinents.” (Group 1987: 9). Die Vorfälle können auch wirklich bis zu Kolumbus Zeiten zurückverfolgt werden. Kolumbus begann seine Reise 1492 und er bemerkte auch Unheimlichkeiten im Gebiet des Sargasso-Sees, wie zum Beispiel das Verrücktspielen seines Kompasses, seltsame Meerestiere und Seetang. Kolumbus dachte, dass in der Nähe Land wäre, da Seetang ein Anzeichen dafür sei, jedoch war seine Besatzung verwirrt als sie nichts fanden (vgl ebd.). Zwischen den 30. und 35. Breitengrad tritt häufig eine ungewöhnliche Windstille auf, dass die Schiffe tagelang nicht weiterkommen ließ. Auf Kolumbus Heimreise etwa zehn Jahre später, kam jedoch nur Kolumbus Schiff, also nur eins von 30 Schiffen, wieder in Spanien an. Kolumbus verlor rund 500 Mann und nur von einigen dieser Schiffe konnte man später Wrackteile finden, “[v]on den anderen verlorenen Schiffen fand man nichts.” (Group 1987: 11). Das Gebiet wurde erst Mitte der sechziger Jahren Bermuda-Dreieck benannt, als ein freien Schriftsteller, Vincent Gaddis, den Begriff in einem Zeitungsartikel für Argosy verwendete.

II Vorfälle

Es gibt über 200 Fälle die nach dem Ersten, 1502, passierten. Die meisten passierten erst ab 1900 und nur bei wenigen gab es eine Erklärung. Es gab nicht nur Vofälle mit Schiffen und Flugzeugen, es blieben auch Taucher verschwunden.

II.1 November 1909 Spray mit Joshua Slocum

Joshua Slocum galt als einer der besten Seefahrer. Er war der Erste, der eine Weltreise ganz alleine unternahm, überlebte Stürme und konnte selbst dann weiterfahren, wenn seine Karten zerstört waren. 1909 wollte er mit der Spray, wie fast jeden Winter, zu den Westindischen Inseln. Am 14. November sah man ihn das letzte Mal, als er in Miami (Florida) war, um Lebensmittel zu kaufen. Es gibt viele Theorien, die sein Verschwinden erklären sollten, wie zum Beispiel das sein Schiff Feuer fing, aufgrund seiner Petroleumlampe, dass er nicht gegen einen Sturm ankam oder von einem größeren Schiff überfahren wurde. Andere sagten er wäre gestorben, jedoch sagte sein Sohn das er in bester Gesundheit war, während andere glaubten er wäre krank geworden mit seinen 65 Jahren. Slocum selbst erzählte einmal “[…] daß er langsamer wurde und zeitweise zu Ohnmachtsanfällen neigte.” (Group 1987: 47). Es wird auch behauptet, dass er auf einen Insel sein Leben in Frieden beenden wollte. Was auch immer die Erklärung für sein Verschwinden ist, die Spray oder Slocum wurden nie gefunden.

II.2 April 1925 Japanischer Frachter Raifuku Maru

“It’s like a dagger! Come quick. […] Please come, we cannot escape.” (Kusche 1995: 74) (Es ist wie ein Dolch ! Kommt schnell. Bitte kommt, wir können nicht entkommen.) waren die letzten Worte eines Besatzungsmitgliedes der Raifuku Maru, dass von Boston nach Hamburg fahren wollte. Andere Schiffe wunderten sich über diese Nachricht, da an diesem Tag das Meer so ruhig gewesen war. Die Raifuku Maru sendete einen SOS Anruf, da alle Rettungsboote kaputt waren und nach den letzten Worten, hörte man nichts mehr von dem Schiff. Weiter nördlich des Bermuda-Dreiecks ging es dann unter bevor die Rettung kommen konnte.

II.3 Dezember 1945 Flight 19

Der wohl bekannteste Vorfall des Bermuda-Dreiecks ist der Flug Nr. 19, einer mit fünf weiteren Übungsflügen, der die Flugstation der Marine jeden Tag durchführen lies. Die Piloten und Besatzungsmitglieder waren alle erfahren und “[…] alle waren bereits auf dieser Strecke geflogen.” (Group 1987: 60). Es gab genügend Treibstoff und Dinge für einen Notfall. Es war ein klarer Tag und der Rutineflug sollte zwei Stunden dauern. Kurz bevor das Flugzeug eigentlich wieder landen sollte, meldete der Flugkapitän einen Notfall. Er sagte das sie vom Kurs abgekommen seien, kein Land sichten würden und nicht ihre Position wüssten (vgl. Group 1987: 61). Außerdem behauptete er, dass selbst der Ozean nicht so aussehe wie er eigentlich sollte (vgl. ebd.). Danach brach die Funkverbindung ab und es wurden sofort Rettungsflugzeuge losgeschickt um Flug Nr. 19 zu finden, unter anderem auch ein Flugboot das selbst nach einer kurzen Zeit verschwand. Am Abend erreichte dann “[…] eine verwunderliche Meldung [den Kontrollturm]. Eine kaum hörbare Stimme sagte immer wieder die Rufnummer des Fluges Nr. 19 durch […]” (Group 1987: 62). Diese Meldung blieb jedoch ein Rätsel, da man keinen direkten Kontakt aufnehmen konnte. Über ein paar Tage hinweg kamen immer mehr Berichte herein, man hätte eine Explosion beobachtet oder man würde zwei Männer auf Flößen sehen (vgl. ebd.), jedoch fand man keine Wrackteile und es stellten sich die meisten Meldungen als Täuschungen heraus. “Durchschnittlich 167 Flugzeuge pro Tag […]” (Group 1987: 64) durchsuchten täglich 980000 Quadratkilometer, um den Ort herum, der als letztes beschrieben wurde. Insgesamt verschwanden sechs Flugzeuge, die niemals gefunden worden waren und der Fall konnte nie aufgeklärt werden.

II.4 Dezember 1948 Passagiermaschine vom Typ Douglas DC-3

Es war ein ganz normales Passagierflugzeug, welches von Puerto Rico nach Miami fliegen wollte. “The weather was excellent, the pilots were experienced, and there had been no sign of mechanical problems.” (Kusche 1995: 142) (Das Wetter war exzellent, die Piloten waren erfahren und es hat keine Anzeichen für mechanische Probleme gegeben.). Es waren 27 Passagiere, die nach einem kurzen Weihnachtsurlaub wieder nach Hause flogen. Kurz vor der Landung sagte der Pilot das alles in Ordnung wäre und er gerade die Landeanweisungen durchgeben würde (vgl. ebd.). Ohne eine Warnung oder einem Anzeichen, verschwand daraufhin das Flugzeug. Es wurden Rettungsschiffe und -flugzeuge losgeschickt, die das ganze Gebiet durchsuchten. Es wurde nicht ein Beweisstück gefunden, nicht einmal eine Rettungsweste oder eine Ölspur.

II.5 Mai 1968 Scorpion

Im März 1968 erreichte das U-Boot mit 99 Mann Italien, wo es für 2 Monate bei verschiedenen Übungen eingesetzt wurde, bis es dann Anfang Mai die Heimreise antrat. Es kam jedoch nicht pünktlich an. Etwa eine Woche später fand man das Wrack eines U-Bootes. Nachforschungen ergaben, dass es sich nicht um die Scorpion handelte. Später kam herraus, dass die letzte Nachricht der Scorpion “‘Das ganze U-Boot bricht auseinander.’ [war], worauf zu hören ist, wie der Bootskörper von den tonnenschweren Wassermassen zerdrückt wird.” (Group 1987: 90). Ende Oktober beendete man jegliche Suchaktionen. Auf einer späteren Mission, rund 740 Kilometer weiter, fand man “[…] den völlig zermalmten Rumpf eines Atom-U-Bootes […].” (Group 1987: 91). Es stellte sich heraus das es die Scorpion gewesen war. Angaben wie das U-Boot dort hin gekommen oder was mit der Besatzung war, gibt es nicht.

II.6 März 1972 Verschwundener Taucher

David J. LaFrance segelte mit Freunden in der Nähe Fort Lauderdales. Ein Freunde un er beschlossen die Unterseite des Bootes zu überprüfen, also legten sie die Taucherausrüstung an und gingen ins Wasser. “Als sie festgestellt hatten, daß der Schiffsrumpf nicht beschädigt war […]” (Group 1987: 86), wollten sie wieder auftauchen. Der andere Taucher war zuerst an der Wasseroberfläche. Als LaFrance nach einigen Minuten nicht wieder auftauchte, suchte ihn sein Freund nochmal, fand jedoch keine Spur von ihm. Er war offenbar gesund gewewsen, hatte eine gute Kondition und war nicht betrunken oder geschwächt. Auch eine “[…] Suchaktion der Küstenwacht brachte kein Ergebnis.” (Group 1987: 87).

III Theorien und Erklärungsversuche

Über Naturkatastrophen bis hin zu übernatürlichen Kräften findet man alles. Es gibt Theorien die nachvollziehbar sind und so gut wie alles erklären, doch manche Aspekte von Vorfällen kann man selbst mit den logischsten Theorien nicht erklären. Auf der anderen Seite gibt es auch Erklärungsversuche die man nicht so schnell glaubt, aber wenn man darüber nachdenkt sie eigentlich jede offene Frage beantworten.

III.1 Die Kompasstheorie

“Ein Kompass orientiert sich ja bekannter Weise am nördlichen bzw. südlichen magnetischen Pol” (Unbekannt (1): 3.1), aber er wird auch von den geographischen Polen angezogen, wenn man in der Nähe von diesen ist. Das Bermuda-Dreieck liegt genau in der Mitte des Süd- und Nordpols, das heißt, dass ein Kompass gleich stark von beiden Polen angezogen wird und dadurch verrückt spielt. Das erklärt auch die eine Unheimlichkeit die Kolumbus auf seiner Reise bemerkte (s. II.2), “[…] aber nicht […] das Verschwinden [seiner Schiffe]” (ebd.).

III.2 Nebel / Weißes Wasser / Methanausbruch

“Überlebende sollen berichtet haben, dass ein spontan hellgrün leuchtener Nebel […]” (Unbekannt 2016) und brodelndes Wasser aufkam, das alle technischen Geräte versagen, und Triebwerke ausfallen ließ. Als der Nebel dann aber weg war, funktionierte alles wieder. Das brodelnde Wasser kann mit der Weißen Wasser- und der Methanausbruch-Theorie erklärt werden:

Der Meeresgrund im Bermuda-Dreieck hat viele tiefe Erdspalten, “[…] bei denen man eine vulkanische Tätigkeit vermutet” (Unbekannt (2)) und einen ungewöhnlich hohen Schwefelgehalt, wodurch weißes Wasser aufsteigen könnte. Das würde auch erklären warum bei manchen Fällen vor dem Verschwinden beschrieben wurde, dass das Meer nicht so aussehe wie es eigentlich sollte. Außerdem wurden auch Methangas-Vorkommen festgestellt. “[Geowissenschaftler] sind der Meinung, dass sich in der Tiefsee Methanhydrate gebildet haben” (Unbekannt 2016). Bei Temperaturveränderungen werden diese zu Wasser und Gas und bei Aufsteigen des Gasen, verändert sich die Dichte des Wassers. Das Verschwinden der Schiffe könnte damit erklärt werden, dass das Wasser durch die Verringerung der Dichte, die Schiffe nicht mehr tragen konnte. Eine zweite Möglichkeit ist, dass “[d]ie Erdspalten […] das Auffinden und Bergen [der] verunglückten Maschinen [erschwerten] […]” (Unbekannt (2)).

III.3 Atlantis / Entführung durch Außerirdische

Im Gebiet des Bermuda-Dreiecks sind unter Wasser zwei Pyramiden aus Glas oder Kristall gefunden worden, die vermutlich noch aus den Zeiten von Atlantis stammen. Auf der Spitze befinden sich Löcher, in dem noch Wasser hereinströmt und dadurch könnte der massive Anstieg von Wellen oder der Nebel erklärt werden.
Eine eher unglaubwürdige Theorie ist, dass Außerirdische in diesem Gebiet Menschen einsammeln, zusammen mit den Flugzeugen und Schiffen, um diese zu studieren. Überlebende berichteten auch das sie UFOs gesehen hätten. Ob es dann aber nun wirklich Außerirdische gibt, ist und bleibt umstritten.

IV Fazit

Nach meinen Nachforschungen über das Bermuda-Dreieck, glaube ich das man nie eine Erklärung für die Geschehen findet, die jedem Recht ist. Jeder hat sozusagen seine eigene Theorie darüber was mit den Flugzeugen, Schiffen und Tauchern passiert ist. Es gibt Theorien die viele Anhänger haben, aber auch manche die nicht jeden korrekt erscheinen mag und manche können auch nicht alles erklären. Meiner Meinung nach finde ich, das die Methanausbruch-Theorie alles erklärt und alle offene Fragen beantwortet, aber vielleicht gibt es ja ein paar kleine Details die nicht übereinstimmen, wodurch diese Theorie nicht zur entgültigen Lösung genannt wird.

Man sieht ja das man heute noch nach einer Lösung sucht, obwohl meiner Meinung nach eigentlich alle Antworten vor einem liegen. Ich bin kein Forscher, weshalb ich keine voreiligen Schlüsse ziehen kann, aber ich denke das man immer wieder etwas neues über das Bermuda-Dreieck herausfindet. Vielleicht wird es für immer ein Rätsel bleiben, aber vielleicht kann es auch früher oder später entgültig gelöst werden.