Der Eiffelturm

Fach Erdkunde

Klasse 8

Autor Ninchen01

Veröffentlicht am 30.05.2018

Schlagwörter

La Tour Eiffel Turm

Zusammenfassung

Nahezu jeder hat bereits von dem Eiffelturm gehört. Doch das es eigentlich geplant war den Turm anzureißen, warum ein Elefant auf ihn stand und welche Wettbewerbe schon auf ihm stattfanden erzählt das folgende Referat.

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Viele kennen ihn, denn er ist das Wahrzeichen von Paris. Der Eifelturm (auf Französisch “la Tour Eiffel”).

Errichtet wurde der Eiffelturm zur Jahrhundertfeier der französischen Revolution. Es sollte etwas großes und gewaltiges sein. So wurde der mit 300 Metern Höhe, höchste Turm auf Erden gebaut. Dies war ein sehr großes Ereignis, weil so ein Projekt zur damaligen Zeit fast undenkbar war.

Um das Projekt umzusetzen, wurde der Bauunternehmer Gustave Eiffel beauftragt. Doch der Namensträger des Turmes stimmt nicht mit dem Erfinder überein. Konzipiert haben den Turm zwei Ingenieure aus Eiffels Büro (Maurice Koechlin und Emile Nougier), den Bauunternehmer Eiffel stand dem Projekt zunächst skeptisch gegenüber, konnte sicv aber von seinem Architekten überzeugen lassen und sicherte sich darauf folgend das Patent.

Für den Bau des riesigen Turmes hatten Eiffel und sein Team insgesamt zwei Jahre Zeit. Er wurde 1889 fertiggestellt. In diesen zwei Jahren entstand ein 300 Meter hoher Turm mit 1700 Stufen, 7300 Tonnen Gewicht der Stahlkonstruktion und 10.000 Tonnen Gesamtgewicht.

Aufgrund der enormen Höhe, hat der Turm eine starke Winddurchlässigkeit, sodass er selbst den stärksten Stürmen standhalten kann. Bei einer Windgeschwindigkeit von 180 Kilometern pro Stunde bewegt sich die Spitze des Turms lediglich um zwölf Zentimeter, was sehr beachtlich ist.

Der Bau des Turmes war sehr aufwändig, da Eiffel auch großen Wert darauf legte, den vorgegebenen Zeitraum einzuhalten. 18.000 Bauteile mussten einzeln gezeichnet, hergestellt und verarbeitet werden. Dies schaffte er nur mit Hilfe von recht wenigen (80-250) gut bezahlten Mitarbeitern, welche immer genügend Motivation aber auch Disziplin benötigten, wofür Eiffel sorgte.

Bei dem Bau des Eiffelturms starb ein Mensch, was allerdings zur damaligen Zeit eine geringe Quote war, wenn man die Errichtung anderer Sehenswürdigkeiten vergleicht.

Pünktlich zur Weltaustellung wurde der Turm eröffnet, traf allerdings weder erwarten auf große Kritik seitens von Künstlern, die sich mit der Ästetik des Gebäudes nicht identifizieren konnten. Eiffel hingegen hielt der Kritik stand, was sich auch belohnte, enn nach der Eröffnung kamen fast zwei Millionen Besucher, sodass die Baukosten schnell wieder gedeckt wurden.

Während der Weltaustellung durfte Eiffel den Turm komerziell nutzen, danach ging der Besitz an die Stadt. Das Problem war, dass nach zwanzig Jahren die Konzession ablaufen würde und somit geplant war den Turm wieder abzureißen. Doch Eiffel wollte dies nicht akzeptieren und startete bereits einige Funkversuche von dem Turm, um eine Lösung zu finden sich gegen den Abriss zur Wehr zu setzen. Aufgrund der Erfindung der dratlosen Telegrafie wurde somit der Eiffelturm zum größten Sendemasten der Welt umfunktioniert.

Anfang der 1920er Jahre wurden von dem Turm erste Radiosendungen ausgestrahlt und Anfang der 1930er erste Fernsehversuche begonnen. Die Fernsehantenne verlängerte den Turm sogar auf beachtliche 320 Meter.

Heutzutage besuchen jährlich rund sechs Millionen Menschen den Eiffelturm in Paris. Den Aufstieg kann man sowohl zu Fuß wagen, allerdings wurde mittlerweile auch ein Aufzug gebaut, er nach oben führt.

Die erste Plattform liegt in der Höhe von siebenundfünfzig Metern und die zweite bei hundertfünfzehn Metern. Wer möchte kann mit einem seperaten Ticket auch auf die dritte und somit auch sehr hohe Plattform in zweihundertsechsundsiebzig Metern gehen.

Auf dem Turm gibt es Restaurants mit einem wundervollen Ausblick auf Paris und auch einen Briefmarkenladen, wo man den besonderen Poststempel erhalten kann.

Bei gutem Wetter hat man auf dem Turm eine Aussicht bis zu siebzig Kilometern.

Auch bei der Beleuchtung des Turmes bleibt es spektakulär. Von 1926 bis 1936 wurde der Eiffelturm mit bunten Lichtern versehen und trug zum Teil auch eine Werbung des damaligen Sponsors Citroën. Bei der Weltaustellung 1937 wurde das Lichterspektakel jeden Abend noch durch ein Feuerwerk unterstützt.

In der Countdownnacht zur Jahrtausendwende wurde der Turm mit 20.000 Lichtern ausgestattet, welche in der Silvesternacht funkelten. Weil dies den Menschen so gut gefiel, wurde ein Vertrag abgeschlossen, sodass der Turm jede Stunde von Einbruch der Dunkelheit bis ein Uhr nachts jede Stunde zehn Minuten funkelt.

Des Weiteren ist noch zu erwähnen, dass der Eiffelturm viele sportliche Ereignisse und Rekorde mit sich bringt und brachte.

Graf Lambert versuchte bereits im Jahre 1909 den Turm mit seinem Flugzeug zu überfliegen, was ihm auch gelungen ist.

Außerdem gab es bereits im Jahr 1905 einem Wettbewerb, wem es am schnellsten gelingt den Eiffelturm bis zur zweiten Plattform aufzusteigen. Der damalige Gewinner legte diese Strecke in beachtlichen drei Minuten und zwölf Sekunden zurück und erhielt für seine Leistung ein Peugeot Fahrrad.

Zum fünfundsiebzigsten Geburtstag des Turmes kletterte der Bergsteiger Guido Magnone mit einer Genehmigung sogar den Eiffelturm an seiner Außenseite hoch. Auch dieses Ereignis wurde weltweit verfolgt.

Der Triathlet Yves Lossouarn schaffte sogar einen sehr schnellen Aufstieg bis zur Spitze des Turmes. In acht Minuten und einundfünfzig Sekunden legte er sie Strecke zurück. Es handelte sich un einen Wettbewerb des Fernsehsenders arte, in dem er sich gegen weitere 75 Teilnehmer durchsetzte.

Auch Base-Jumper sprangen bereits vom Eiffelturm, besonders hervorzuheben ist hier Ueli Gegenschatz, der den Absprung von der höchsten Plattform wagte.

Erwähnenswert ist außerdem, dass sogar schon ein Elefant den Eiffelturm bestiegen hat, nachdem er aus einem Zirkus ausgebüchst war. Er schaffte es bis zur ersten Plattform des Turmes.

Schlussendlich ist daher festzuhalten, dass der Eifelturm eine schöne Sehenswürdigkeit ist die sich bis heute als ein Touristenmagnet herausgestellt hat. Trotz anfänglicher Skepsis seitens der oben bereits erwähnten Künstler wurde das Werk von Gustave Eiffel akzeptiert und bewundert und ist auch in der Gegenwart noch ein sehr beeindruckendes Bauwerk.