Ausbreitung der Wüstenspringmaus

Fach Fach

Klasse 7

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 14.08.2018

Schlagwörter

Wüstenspringmaus

Zusammenfassung

Dieses Referat befasst sich mit der territorialen Ausbreitung der vier verschiedenen Arten der Wüstenspringmaus. Darüber hinaus wird auf deren Körperbau, Lebensweise sowie die Fortpflanzung eingegangen.

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Bei der Wüstenspringmaus handelt es sich um eine Springmausgattung. Sie ist am meisten in Nordafrika und Westasien verbreitet. Die Wüstenspringmaus kommt in Geröllwüsten und Sandwüsten sowie Salzwüsten und Weideland vor.

Körperbau der Wüstenspringmaus

Es gibt kleine und mittelgroße Arten von Wüstenspringmäusen. Diese haben eine Kopf – Rumpf – Länge von 9 bis 16 Zentimeter. Eine Wüstenspringmaus hat an ihren Hinterfüßen jeweils drei Zehen, welche ihr einen sicheren Stand ermöglichen. Der Schwanz einer Wüstenspringmaus ist sehr lang und besitzt eine Quaste an der Schwanzspitze. Die Ohren der Wüstenspringmaus sind relativ kurz. Das Gebiß der Wüstenspringmaus besteht aus Backenzähnen und Schneidezähnen. Sie hat sowohl oben als auch unten jeweils acht Zähne, d.h. ihr Gebiß besteht aus insgesamt 16 Zähnen. Die oberen Schneidezähne der Wüstenspringmaus sind weiß und besitzen eine Rille. Die anderen oberen Zähne der Wüstenrennmaus sind eher gelblich gefärbt, während die Zähne auf der Unterseite eher weißlich gefärbt sind.

Lebensweise

Die Wüstenspringmaus ist, genau so wie alle anderen Springmäuse auch, ein nachtaktives Tier. Am Tage hält sie sich in ihrem Bau auf und schläft die meiste Zeit. Wüstenspringmäuse leben in Höhlen, welche ein sehr weites und verzweigtes Gangsystem besitzen. Eine solche Höhle, kann bis zu zwei Meter tief unter der Erde liegen. Dies hat den Vorteil, dass die Wüstenspringmaus in ihrem Bau vor Fressfeinden geschützt ist. Der Bau einer Wüstenspringmaus weist verschiedene Kammern auf, welche verschiedene Funktionen haben. In der Schlafkammer schläft die Wüstenrennmaus viele Stunden am Tag. Sie hat diese deshalb gut ausgepolstert, damit die Schlafkammer bequem und warm ist. Als Polsterung verwendet die Wüstenspringmaus entweder Kamelhaare oder Pflanzenteile. Die Schlafkammer nutzt die Wüstenspringmaus nicht nur zum Schlafen, sondern auch als Nestkammer zur Aufzucht ihrer Jungtiere. Von dieser Kammer aus, führen meistens zwei Fluchtgänge direkt aus der Höhle hinaus ins Freie. Außerdem gibt es im Bau der Wüstenspringmaus noch Vorratskammern, in denen sie ausreichend Futter sammelt.

Die Wüstenspringmaus hat sehr starke Hinterläufe. Mit diesen kann sie sehr hoch und weit springen, im . Bei der Nahrungssuche legt die Wüstenspringmaus große Distanzen von bis zu 14 Kilometern zurück. Die Wüstenspringmaus frisst am liebsten Wurzeln. Sie ernährt sich aber auch von anderen Teilen der Pflanze und vom Samen. Eine Besonderheit der Wüstenspringmaus ist, dass sie nichts trinkt. Sie bezieht ihren kompletten Wasserbedarf aus dem Wasser, welches in ihrem Futter enthalten ist.

Winterschlaf

Im Gegensatz zu vielen anderen Nagetieren, hält die Wüstenspringmaus in der Regel keinen Winterschlaf. Sie ist relativ kälteunempfindlich und auch noch in sehr kalten Winternächten aktiv. In manchen Regionen gibt es jedoch auch Wüstenspringmäuse, welche eine Art Winterschlaf halten. Dies ist beispielsweise im Irak und in Marokko der Fall. Während der Winterschlaf bei der Wüstenspringmaus nicht sehr verbreitet ist, ist es die Schlafstarre umso mehr. Der Torpor tritt auf, wenn die Wüstenspringmaus Probleme aufgrund von Nahrungsknappheit oder extremer Kälte und Nässe bekommen könnte. Sie versetzt sich dann selbst in die Schlafstarre und hält diese solange, bis die äußeren Bedingungen wieder besser werden. Die Wüstenspringmaus senkt zunächst sämtliche Körperfunktionen auf ein Minimum herab. Auf diese Art, kann Sie wertvolle Energie sparen und die Mangelzeiten besser durchstehen. Die Wüstenspringmaus ist eher ein Einzelgänger, während die weiteren Arten in Kleingruppen zusammen leben.

Fortpflanzung und Lebenserwartung

Wenn Wüstenspringmäuse in Gefangenschaft gehalten werden und sich in menschlicher Obhut befinden, haben sie häufiger Jungtiere, als in freier Wildbahn. In menschlicher Obhut bekommen die Wüstenspringmäuse bis zu vier Mal pro Jahr Jungtiere. Ein Wurf besteht in der Regel aus drei bis vier Baby - Wüstenspringmäusen. In seltenen Fällen gibt es von der Wurfgröße Abweichungen. Diese haben den Umfang von zwei bis zehn Jungtieren. Die Schwangerschaft bzw. Tragzeit einer Wüstenspringmaus beträgt zwischen 25 und 40 Tagen und unterliegt somit einer recht großen Schwankung. Die durchschnittliche Lebenserwartung von einer Wüstenspringmaus beträgt etwas mehr als sechs Jahre.

Es existieren vier verschiedene Arten von Wüstenspringmäusen. Die kleine Wüstenspringmaus und die große Wüstenspringmaus gehören hierbei zu den Bekanntesten. Die kleine Wüstenspringmaus lebt in Marokko und im Senegal und ist bis in den Südwesten des Iran und Somalia verbreitet. Die große Wüstenspringmaus lebt ebenfalls in Marokko und zudem auch im südlichen Israel. Des Weiteren gibt es noch die Blanford Springmaus, welche im Iran, in Afghanistan sowie im Südwesten von Pakistan beheimatet ist. Die vierte Art der Wüstenspringmaus ist die turkmenische Springmaus. Diese lebt an der südöstlichen Küste vom kaspischen Meer in Turkmenistan. Außerdem kommt sie in Usbeskistan und der kysylkum Wüste vor.

Die Wüstenspringmaus und der Mensch

Die Wüstenspringmaus ist nicht gefährlich für den Menschen an sich. Sie ist eigentlich scheu und meidet dessen Nähe. Allerdings frisst die große Wüstenspringmaus gerne Getreide und ist daher bei Landwirten unbeliebt und gilt als Getreideschädling. Sie wird in Nordafrika aufgrund dessen sogar in einigen Gegenden bekämpft. Dies hat zur Folge, dass die Population von manchen Arten der Wüstenspringmäuse abnimmt. Dennoch ist keine der vier Arten aktuell als „gefährdet“ eingestuft.

Es gibt Stämme von Beduinen, für die die Wüstenspringmaus als Delikatesse gilt und gegessen wird.
Ansonsten ist das Zusammenleben von Mensch und Wüstenrennmaus „friedlich“.

In seltenen Fällen werden Wüstenspringmause von Menschen als Haustiere gehalten. Meistens handelt es sich dann um die kleine Wüstenspringmaus oder die große Wüstenspringmaus. Die anderen beiden Arten werden in der Regel nicht als Haustier gehalten. Die Nachzucht klappt bei der kleinen Wüstenspringmaus meistens, bei der großen Wüstenspringmaus jedoch nur sehr selten.