Wilhelm Tell (Schiller)

Fach Deutsch

Klasse 10

Autor Larissa345

Veröffentlicht am 12.05.2018

Schlagwörter

Wilhelm Tell Charakter Rollenbiografie

Zusammenfassung

Das Referat handelt von dem Drama Wilhelm Tell. Zuerst gibt es eine Übersicht zur Struktur des Dramas. Danach verschiedene Sentenzen aus dem Drama zu Tell. Anschließend noch einige Charaktereigenschaften und eine Rollenbiografie zu dem Protagonisten.

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Struktur eines Dramas

1) Exposition

Vorstellung wichtiger Personen ( Wilhelm Tell , Baumgarten , Stauffacher , Gertrud , Walter Fürst , Melchthal). Das Böse in Gestalt der Vögte bricht in die Welt der Waldstädter ein. Wiederstand kündigt sich an.

2) steigende Handlung

Organisation des politischen Wiederstandes (Rütli). Hoffnung auf Befreiung von der Herrschaft der Vögte

3) Peripetie

Der Held des Dramas wird zu einer unmenschlichen Entscheidung gezwungen. Er plant , sich zu wehren. Hoffnungslosigkeit durch seine Gefangennahme. Es muss aber etwas geschehen , weil der Zustand unerträglich ist.

4) fallende Handlung

Tell tötet Geßler. Starke Zuversicht im Hinblick auf das Befreiungswerk der Waldstädter.

5) Moment der letzten Spannung glücklicher Ausgang

Die Eidgenossen sind siegreich. Auslösend für die kollektive Befreiung (Volk) war Tells individuelle Tat. Befriedigende Lösung des Konflikts.

Sentenzen

“Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt.” (V.139)

Erklärung :

  • Man soll nicht egoistisch sein , sondern sich zuerst für die anderen einsetzen.

    Tells Charakter :
  • Tell ist hilfsbereit und nimmt sich selbst nicht so wichtig.

“ Der Starke ist am mächtigsten allein.” (V.437)

Erklärung :

  • Man soll seine Probleme alleine klären und niemanden hineinziehen

Tells Charakter :

  • Tell ist ein Einzelgänger und selbstsicher.

“Früh übt sich , was ein Meister werden will.” (V.1481)

Erklärung :

  • Man muss früh anfangen zu üben , um gut zu werden.

Tells Charakter :

  • Tell ist klug , durchsetzungsfähig und verantwortungsbewusst.

“Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.” (V. 1514)

Erklärung :

  • handwerkliche Probleme alleine lösen

Tells Charakter :

  • Tell ist flexibel , selbstständig und geschickt.

Wer gar zu viel bedenkt (=nachdenkt) ,
wird wenig leisten.” (V.1532)

Erklärung :

  • Wer zuviel nachdenkt , schafft nichts.

Tells Charakter :

  • Tell ist verantwortungsbewusst.
    Er ist ein Tatenmensch

Dem schwachen ist sein Stachel auch gegeben.” (V.2675)

Erklärung :

  • Auch ein schwacher kann sich wehren. Man sollte niemanden unterschätzen.

Tells Charakter :

  • Tell ist misstrauisch , forsch und tollerant.

Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben , wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.” (V. 2682f .)

Erklärung:

  • Dem friedlichsten Menschen kann der Friede genommen werden.

Tells Charakter :

  • Er ist klug , misstrauisch und friedliebend.

Wilhelm Tells Charakter

Alles in einem ist Tell anfags hilfsbereit (vgl.1,1) , gutgläubig (vgl. 1,1+3) , mutig (vgl. 1,3) , ein Einzelgänger (vgl. 1,3) und ein Familienmensch (vgl.1,3). Zu Beginn verhält sich Wilhelm Tell politisch naiv. Bis zum Auslöser seiner politischen Entwicklung (vgl. 3,3). Er entwickelt sich in eine politisch bewusste Richtung. Zum Ende ist Tell ein tragendes Mitglied der Gesellschaft.

Rollenbiografie

Mein Name ist Wilhelm Tell und ich lebe in Uri , in der Schweiz. Ich bin oft unterwegs und jage . Ich trage meine Armbrust daher immer bei mir. Ich bin ein Einzelgänger und kläre meine Angelegenheiten selbst. Aber ich bin auch ein Familienmensch. Meine Frau Hedwig Tell sorgt sich stets sehr um mich , sodass wir oft über mein Handeln diskutieren. Sie sagt über mich , dass ich leichtsinnig und unüberlegt handle. Meine zwei Söhne Walter und Wilhelm wurden nach meinem Stiefvater und mir benannt. Ich liebe meine Familie sehr und sie steht bei mir auch an erster Stelle. Ich bin selbstbewusst , hilfsbereit und immer für andere da , wenn sie in Not sind. Dadurch bringe ich mich auch oftmals in schwierige Situationen.
Politik interessierte mich nicht , bis zum Apfelschuss von dem Kopf meines Sohnes. Mein Feind , der Landvogt Geßler , zwang mich dies zu tun. Er drohte mich und meinen Sohn zu erschießen , wenn ich es nicht täte. Dadurch änderte sich mein politisches Denken und Handeln. Ich denke jetzt genau über meine Taten nach. Alles änderte sich. Ich tötete den Geßler , weil ich keinen Ausweg sah. Mein Land kann nun wieder in Frieden leben und man feiert mich als ihren Helden. Die demütigungen und unterdrückungen des Landvogtes haben ein Ende. Wir sind frei. Ich bin stolz und glücklich leben zu können.