Textegebundene Erörterungen erfolgreich wiedergeben

Fach Fach

Klasse 10

Autor muckel316

Veröffentlicht am 31.07.2018

Schlagwörter

Textgebundene Erörterung

Zusammenfassung

Wenn man mit seiner Textgebundenen Erörterung Erfolg haben will, dann sollte man sich Zeit lassen und alles ruhig durchgehen und sich an jedem Textende ( zum Beispiel am Ende der Einleitung) immer gewisse Fragen beantworten.

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Die Textgebundene Erörterung

Der Unterschied zu einer Problemerörterung ist, dass bei einer textgebundenen Erörterung die Argumentation des Schreibers mit einbezogen werden muss.
Der klare Vorteil bei dem Schritt, seine eigene Argumentation mit einzubringen ist, das man anhand der eigenen Argumentation die Thematik vertiefen kann.

Das heißt im genauen, dass man sich bei der Textvorlage die Gedanken und ganz besonders die Position des Schreibers wiedergegeben werden muss und anschließend werden eingebundene Thesen und auch die Argumente des Autors untersucht und die persönliche Stellungnahme wird abgeleitet.

Was ist eine textgebundende Erörterung?

Eine textgebundene Erörterung befasst sich mit Texten, die nicht der Informationsvermittlung dient, sondern mit der eigenen Ansicht des Autors, der durch seine Argumentation in einen Meinungsstreit eingreifen will.

In einer textgebundenen Erörterung ist die Auffassung des Autors als Gegenstand einer kritischen Bewertung anzusehen. Aus diesem Grund wird die Position mit der eigenen Ansicht verglichen und daraus ergibt sich die Bewertung der Auffassung, die im Text vertreten ist.

Die Vorbereitung

Vorab sollte man sich den Text einigemale durchlesen, bevor man mit dem eigentlichen Text anfängt. Allerdings sollte man auch noch andere Vorkehrungen treffen, bevor man mit dem Schreiben anfängt.

So sollte man sich wichtige Textstellen markieren und neben diesem Schritt sollte man sich auch etwas in Sekundärliteratur einlesen, um den Text vielleicht besser zu verstehen.

Anschließend sollte man sich selbst die Frage beantworten können, ob man den Text wirklich gut genug gelesen hat und somit auch die Hauptthesen und Argumentation des Autors verstehen und in eigenen Worten wiedergeben. Außerdem sollte man die Argumente vom schwächsten bis hin zum stärksten sortieren.

Der Aufbau einer textgebundenen Erörterung!

Beginnen sollte man die textgebundende Erörterung mit einer Einleitung.

Das heißt, das man verschiedenste Fragen beantworten sollte. Zum einen, wer ist der Autor und wie ist der Titel. Wann und wo wurde es veröffentlicht. Außerdem ist die Frage der Textsorte zu klären. Aber nicht nur diese Fragen sind zu klären, sondern auch die Frage, um welches Thema es sich handelt und wie die Haltung des Autors gegenüber des Themas ist.

Wenn man sich am Ende der Einleitung folgende Fragen mit Ja beantworten kann, weiß man das sie alles beeinhaltet was eine gute Einleitung benötigt. In den kommenden Zeilen stehen alle zu beantwortenden Fragen.

Habe ich wirklich alle relevanten Informationen in den Text eingebunden und beschreibe ich das Thema genau? Ist die Überleitung in den Hauptteil richtig und gut formuliert und wecke ich mit meiner Einleitung das Interesse der Leser?

Der Einleitung sollte dann ein Hauptteil folgen, in diesem Teil der Erörterung sollte man jedoch nicht zu ausschweifend Schreiben. Es ist sich hier auf das wesentliche zu konzentrieren und man sollte temporale Verknüpfungen vermeiden. Denn dadurch besteht die Gefahr der paraphrasieren besteht, das heißt, dass man oft zuschreiben wagt, “Und dann spricht er…” und ähnliche paraphrasierungen.

Außerdem sind folgende Fragen zu klären, wie argumentiert der Autor? Um diese Frage zu klären, sollte man eine Textanalyse anstreben. Desweiteren ist eine Analyse der Argumentationsstruktur gefragt, dass heißt im Klartext, das man auf die vom Autor aufgestellten Thesen eingehen sollte und auch die Frage beantworten, auf welche Argumente und Beispielen diese These gestützt ist.
Dann gibt es da noch die Frage, an wen sich der Autor richtet. Kurz gesagt, wer ist hier der Adressat?

Wenn man hier die indirekte Rede anwendet, ist immer auf die Verwendung des Konjuktives zu achten. Außerdem sollte man beim Zitieren keine ganzen Sätze oder Passagen verwenden, sondern immer nur Schlüsselbegriffe. Zudem muss das zitierte immer der eigenen Satzgrammatik angepasst werden und durch Zeilenangaben durch Klammern, die hinter dem Satz stehen belegt werden.

Wenn der Schreiber am Ende des Hauptteils die Frage beantworten kann, ob man den Text richtig strukturiert hat und ob man alle Verweise und Belege richtig angegeben sind, ist nur die Frage zu beantworten, ob man den Text leicht und verständlich geschrieben hat.

Im Schlussteil fällt der Unterschied zwischen den Analysen und anderen Textarten auf. Denn das Ende einer textgebundenen Erörterung fällt meist länger aus als in den anderen Fällen. Das liegt zumeist daran, dass das Ende in verschiedene Teile unterteilt ist und man geht auch am Ende des Textes nochmals auf den Autor und dessen Eigenschaften ein.

Über all diese Eigenschaften eines Schlussteils, sollte man auch nochmal schauen, ob man seinen Text dem Gesamtkontext seiner Zeit anpassen. Am Ende kann man auch noch eine Prognose stellen und vielleicht sogar - zum Beispiel bei politischen Themen - einen Lösungsvorschlag erörtern und mit in sein Schlussteil einbauen.

Damit gibt der Schlussteil nochmal die Möglichkeit den Text abzurunden und seine eigenen Fachkenntnisse vielleicht noch mit einzubringen. Damit ist deutlich, dass der Schlussteil neben dem Hauptteil eine wichtige Funktion hat.

Und auch hier gibt es abschließend die ein oder andere Frage zu beantworten, um zu gucken ob man alles in den Text eingefasst hast.

Folgende Fragen wären da zu beantworten, habe ich ein Lösungsvorschlag unterbreitet, der zur Lösung des Problemes bereit steht? Habe ich einen Ausblick auf die Zukunft geben können? Habe ich meinen Text mit eigenen Argumenten angeführt und auch Beispiele mit eingebaut? Habe ich noch eine Kurzfassung von meinem Text, sodass ich alles in kurzen Sätzen wiedergeben kann?

Wenn alle diese Fragen mit einem klaren Ja zu beantworten sind, ist alles richtig gelaufen in der Erörterung und man kann sie erfolgreich präsentieren.

Fazit

Wenn man alle Schlussfragen mit einem deutlichen Ja beantworten kann und der Text alles beinhaltet, was wichtig ist, dann kann man sagen, das man definitiv Erfolg haben wird mit seiner Textgebundenen Erörterung.

Quellenangaben
<p><a rel="nofollow" href="https://www.schreiben.net/artikel/textgebundene-eroerterung-in-4-schritten-719/">https://www.schreiben.net/artikel/textgebundene-eroerterung-in-4-schritten-719/</a></p>