Lesetagebuch von Freunde kann man nicht Zaubern (Tilman Röhrig)

Fach Fach

Klasse 4

Autor Joker2017

Veröffentlicht am 12.05.2018

Schlagwörter

Tillmann Röhrig Freunde kann man nicht Zaubern Klaus Herr Simsalo

Zusammenfassung

Dieses Referat ist eine Zusammenfassung der Handlung des Kinderbuches Freunde kann man nicht Zaubern von Tillmann Röhrig. Es stammt aus einem Lesetagebuch und behandelt die Hauptfigur des Buches, den jungen Klaus.

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Das Buch Freunde kann man nicht Zaubern vom Autor Tillmann Röhrig ist ein Kinderbuch und richtet sich an Kinder im Grundschulalter.

Die Hauptperson in diesem Buch ist der zehnjährige Klaus. Klaus ist Einzelkind, er kommt aus einer reichen Familie. Klaus ist nett und schüchtern. Durch seine Schüchternheit wurde er zum Einzelgänger. Klaus hat keine Freunde. Er wünschte, das wäre anders. Doch er weiss nicht, wie er Freunde gewinnen kann. So verbringt Klaus viel Zeit alleine. Er widmet sich dann seinem Hobby, dem Jojo – spielen oder verbringt Zeit in der Natur. Er hat dort einen unberührten Rückzugsort, von dem die anderen Kinder der Siedlung nichts wissen.

In der Schule ist Klaus aufgrund seiner Schüchternheit ein Aussenseiter. Klaus ist nicht besonders stark, er wird daher häufig gehänselt, vor allem vom zwei Jahre älteren Christian und dessen Freunden. Die sind größer, die sind stärker und fühlen sich Klaus deutlich überlegen. Klaus erzählt niemandem von seinen Problemen, auch nicht seinen Eltern. Daher kann ihm zunächst niemand helfen. Klaus bleibt lange Zeit in dem Buch ein Einzelgänger. Er flüchtet sich in Tagträumen und träumt dann meistens von Herrn Simsalo, einem älteren Mann aus der Nachbarschaft. Klaus mag ihn sehr und er mag Klaus auch. Herr Simsalo wird daher zu seinem ganz persönlichen Helden und Helfer.
Dies wird dem Leser daran deutlich, dass Herr Simsalo in den Tagträumen von Klaus immer die Hauptrolle spielt und immer ein Held ist, wie zum Beispiel als ein verwundeter Veteran, der andere Menschen gerettet hat.

Die anderen Kinder mögen Klaus nicht. Das liegt zum einen daran, dass sie ihn aufgrund seines Verhaltens seltsam finden aber auch daran, dass sie neidisch auf ihn sind. Klaus hat Geld, seine Familie ist reich. Die neidischen Kinder in der Schule und aus der Siedlung bezeichnen ihn sehr oft als „reiches Muttersöhnchen“, der nichts kann, vor allem Christian wiederholt dies immer wieder. Die größeren spielen immer Fliegerbomber einer alten Grube in der Siedlung. Klaus wünscht sich insgeheim schon lange, dass er dort mal mitspielen darf. Dort dies gibt er zunächst nicht zu. Eines Tages nimmt er all seinen Mut zusammen und geht zur Grube, wo Christian und seine Freunde gerade Fliegerbomber spielen. Christian ist der Anführer, er hat das Sagen und die anderen Jungen und Mädchen machen genau das, was er verlangt oder gut findet. Das Spiel Fliegerbomber funktioniert folgendermaßen: die Städte werden durch große Pappkartons symbolisiert, welche unten in der Grube stehen. Die Spieler sind die Bomber. Sie springen von oben einen Abhang herab. Treffen sie einen Karton, so ist diese Stadt zerstört und die Mission war erfolgreich. Verfehlen sie jedoch ihr Ziel, ist die Mission gescheitert. Klaus mag das Spiel. Er fragt nach, ob er mitspielen darf. Christian macht sich über ihn lustig, die anderen Kinder tun es Christian gleich. Jedoch wird deutlich, dass dies eher aus „Gruppenzwang“ der Fall ist, als aus Eigeninitiative. Christian will nicht, dass Klaus mitspielt aber er schlägt ihn einem Deal vor. Klaus hat einen einzigen Versuch um eine Stadt zu zerstören. Gelingt es ihm, darf er weiter mitspielen. Gelingt ihm dies nicht, so darf Christian ihm mit voller Wucht in den Hintern treten. Christian betont, dass er dies immer schon mal machen wollte. Es ist grundsätzlich auffällig, dass Christians Angriffe aus Klaus bis zu diesem Zeitpunkt stets verbaler Natur waren. Klaus überlegt kurz, doch er lässt sich auf den Deal ein. Dies ist eine der Schlüsselszenen des Buches. Klaus verfehlt das Ziel, verliert also die Wette. Er ist enttäuscht und wütend, vor allem von und auf sich selbst. Im ersten Moment will er fliehen und versucht dies auch. Die anderen Kinder halten ihn jedoch auf, weil Wettschulden „Ehrenschulden“ seien. Christian vollstreckt den Tritt und hat sichtlich Spass dabei. Klaus hat zwar große Schmerzen, wird aber nicht ernsthafter verletzt. Er flüchtet sich in die Natur zu seinem Geheimversteck. Als er am Fuße des Baumes liegt, wird ihm klar, dass es so in Zukunft nicht mehr weitergehen kann.

Dem Leser wird im Verlauf des Buches immer deutlicher, dass Klaus sehr unter seiner Einsamkeit leidet. Auch wenn dieser es nicht zugeben will. An manchen Stellen betont er sogar, dass er lieber alleine ist, wie zum Beispiel mit „Jojo kann man nur alleine spielen“. Hilfe erhält Klaus von Herrn Simsalo. Dieser war früher ein Zauberer und kann gut mit Menschen und insbesondere Kindern umgehend. Zudem hat er ein großes Haus mit einem sehr großen Garten und einer Gartenlaube. Herr Simsalo beschließt eine Aufführung zu organisieren, auf der alle Kinder aus der Nachbarschaft auftreten und vorführen dürfen, was sie besonders gut können. Der Vorschlag findet bei den Kindern aus der Siedlung gefallen und viele beginnen zu trainieren. Einige Mädchen möchten etwas vorturnen, zwei Freundinnen spielen Federball, es gibt Witzeerzähler und weitere akrobatische Einlagen. Alle Kinder üben eifrig für den großen Tag. Auch Klaus soll auf dieser Aufführung auftreten und Kunststücke mit dem Jojo vorführen. Er ist diesbezüglich hin- und hergerissen. Einerseits gefällt ihm die Idee der Aufführung und er freut sich auf seinen Auftritt, andererseits hat er Angst, dass etwas schiefgehen könnte und die anderen Kinder ihn dafür auslachen. Insbesondere vor Christian und dessen Freunden fürchtet er sich. Herr Simsalo bemerkt dies sehr schnell und ermutigt Klaus dazu, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Klaus folgt diesem Rat und die ganze Aufführung wird ein voller Erfolg. Die Kinder aus der Siedlung haben viel Spass dabei und lernen sich so besser kennen. Sie bemerken, dass Klaus obwohl er reich ist, kein arrogantes Muttersöhnchen ist, sondern ein ganz normaler und netter Junge aus der Siedlung. Das Buch endet mit dieser Veranstaltung und der Erkenntnis, dass es Klaus, dank Herrn Simsalos Hilfe gelungen ist, Freunde zu finden, auch wenn Herr Simsalo ihm diese nicht, wie zurvor gewünscht „einfach herbeizaubern“ konnte. Selbst Christian erkennt, dass Klaus „in Ordnung ist“ und lässt diesen fortan in Ruhe.