Ist Faschismus noch immer aktuell? - Die Welle

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Klasse 10

Autor muckel316

Veröffentlicht am 27.08.2018

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Die Welle

Zusammenfassung

In diesem Referat geht es um das Buch und den Film "Die Welle" und dessen Hintergründe. Was wollte man mit diesem Projekt bewirken? Wie äußerte es sich auf das Leben der Schüler aus und was eigentlich der Hintergrund der Welle?

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Die Welle

In den kommenden Zeilen sind alle Informationen zu dem Buch “Die Welle” zufinden. Aber nicht nur das Buch selber wird thematisiert sondern auch der Autor.

Wer ist Morton Rhue?

Morton Rhue, dessen richtiger Name Todd Strasser ist, ist ein US-Amerikanischer Autor der am 05 Mai 1950 in New York City geboren wurde.

Eines seiner bekanntesten Werke ist “Die Welle”. Er ist verheiratet und zwei Kinder. Gemeinsam lebten sie insgesamt 15 Jahre in New York City, entschieden sich dann aber nach Larchmont ( liegt bei New York ) zu ziehen.

Das Buch “Die Welle”

“Die Welle” ist das wohl bekannteste Buch des US-Amerikanischen Schriftstellers Morton Rhue. Es ist im Jahr 1981 erschienen und wurde im Jahr 1984 durch Hans Georg Noack ins deutsche Übersetzt. Der Originaltitel des Buches lautet ganz simpel “Wave”, Hans Georg Noack machte anschließend “Die Welle” daraus.

Worum geht es in dem Buch?

Das Buch “Die Welle” wirkt eher als ein Bericht über einen Unterrichtsversuch. Dieser hatte einst auch an einer Kleinstadt in den Vereinigten Staaten von Amerika stattgefunden.

Man kann entnehmen, das ein Geschichtslehrer der Klasse einen Film zum Thema “Holocaust” zeigte. Diese Filmvorführung fand im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema “Zweiter Weltkrieg” statt. Man konnte sehen, das dieser auf Tatsachen beruhende Film bei seinen Schülern eher auf Betroffenheit und Unverständnis stieß, wie es zum damaligen Zeitpunkt zu ging.

Sie verstanden nicht, wie sich so etwas ausbreiten konnte ohne das man es angeblich mitbekommen hatte.

Inwiefern hat das Thema “Faschismus” mit dem Buch zutun?

Man dachte, dass das Thema “Faschismus” nach dem zweiten Weltkrieg erledigt war, denn die Schüler glaubten nicht, dass sie selbst so einer Manipulation zum Opfer fallen würden. Der Geschichtslehrer wollte seinen Schülern anhand eines Experimentes darlegen, wie leicht sich unsere Menschheit noch immer beeinflussen ließ.
Dafür machte der Lehrer auch viele Historische Nachforschungen, da dass Thema Faschimus insbesondere zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges auftauchte.

Wie kam es dazu, dass die Menschen so beeinflussbar waren?

Der Geschichtslehrer durchforstete Stunden rund Bücher um nach einer Antwort auf das “Warum?” zu finden. Warum waren die Menschen zu Zeiten des zweiten Weltkrieges so beeinflussbar und wie kam es dazu. Doch er fand keine passende Antwort, die seinen Schülern in der nächsten Unterrichtsstunde das fehlende Sachverständnis dafür näher brachte.

Das einzige was ihm einfiel, die Schüler mussten es Live miterleben wie so etwas ablief. Sie mussten um das Verständnis für eine solche Situation zu bekommen eine Diktatur selbst miterleben. Und eben das Projekt “Die Welle” sollte den Schülern genau das entgegenbringen was die Menschen im dritten Reich erlebt hatten.

Da ihm kein anderer Weg einfiel und er einzig diese Idee als Sinnvoll betrachtete, entstand “Die Welle”.

Der Lehrer unterbreitete seinen Schülern die Idee des Experimentes und diese waren begeistert von dieser Idee. Der Geschichtslehrer hatte mit dem Gedanken ein bis zwei Unterrichtsstunden dafür zu verwenden. Er wollte seinen Schülern mit diesem Projekt das ehemalige “Nazideutschland” näher bringen zudem plante er ihnen genau mit diesem Projekt das damalige Leben näher zu bringen als es je ein Buch hätte können.

Das Grundprinzip in der Welle lag darin, den Schülern zu zeigen mit wie wenig Mitteln sie beeinflussbar waren.

Die Prinzipien der Welle

Es gab drei wichtige Prinzipien, nach dem in der Zeit der Welle gelebt worden ist.

Die Macht durch Handeln

Nach nur kurzer Zeit bemerkte der Geschichtslehrer bereits, dass dieses Projekt auszuarten drohte. So war es plötzlich nicht mehr nur die eine Klasse, die dieses Projekt durchführte sondern fast die ganze Schule. Jeder der kein Teil der Welle war, wurde ausgeschlossen und auch angefeindet.

Selbst in ihrer Freizeit zeichnete sich das Motto der Welle ab. So gab es beispielsweise eine Situation, wo die Mitglieder der Welle auf der Skaterbahn waren und drei der Mitglieder dort saßen. Die hinzugekommenden jüngeren Skater wollten diese Bahn ebenfalls nutzen, jedoch wurde ihnen gesagt, dass sie das erst machen dürften, wenn sie Mitglied der Welle seien.

Die Macht der Disziplin

Das wichtigste in diesem Projekt war die Disziplin. Genau dies drillte der Lehrer den Schülern nach den Unterrichtsmodellen der 1950er und 1960er Jahre ein. Er forderte seitens seinen Schülern, die Macht der Gemeinschaft. Also frei nach dem Motto - alleine seit ihr nix , zusammen seit ihr alles. Er unterrichtete die Schüler nach dem Motto, dass sie einer Gruppe besser gesagt gar einer Überzeugung angehörten und die Scüler selber waren davon überzeugt.

Die Schüler mussten fortan zum Reden aufstehen.

Jeder verrät jeden

Genau nach diesem Motto lebten ie Schüler. Jeder der schlecht über die Welle redete oder sich gar anmaßte der Welle nicht beizutreten wurde verraten. Die elitäre Gruppe war etwas besonderes, da konnten auch die, die später noch der Welle beigetreten sind nicht mithalten. Es ging soweit, dass sich die Gemeinschaft “Die Welle” über sämtliche Geschichtsklassen verbreitet hatte und zu einem Gesetz auf dem Schulhof wurde.

Die Beendigung des Experimentes

Schon bald musste der Geschichtslehrer erkennen, das dieses Projekt der Gemeinschaft gescheitert war.
Er rief die Gemeinschaft zusammen, damit er das Ende der Welle verkünden konnte und die Schüler versammleten sich auch alle. Jedoch waren sie irritiert, als der Lehrer das Ende verkündete. Der Geschichtslehrer war für die Schüler so etwas wie ein “Führer” und danach geschah was, was die Schüler völlig verstörte. Es öffnete sich ein Vorhang, hinter dem ein Bild von Adolf Hitler aufgehangen war. Allein diese Tatsache war verstörend und irritierend für die Schüler.

Wie zeichnete sich die Welle aus?

Als es zur Gründung der Welle kam, wurde seitens der Schüler auch eine gemeinsame “Schuluniform”. Diese bestand daraus, dass alle Schüler, die der Welle zugehörten ein weißes Hemd tragen mussten. Dieses Hemd war ein Zeichen der Verbundenheit der Mitglieder.

Quellenangaben
<p><a rel="nofollow" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Welle_(2008">https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Welle_(2008</a>)</p>