Isabell Werth und ihre Erfolge

Fach Deutsch

Klasse 8

Autor schnuckelwolke72

Veröffentlicht am 31.08.2018

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Isabell Werth

Zusammenfassung

Zusammenfassung Seit ihrem Wechsel zum Dressurreiten hat Isabell Werth viele Medaillen gewonnen und ist die siegreichste Reiterin und Dressurreiterin weltweit. Des Öfteren wechselte sie die Pferde. Mit einigen schnitt sie im Wettkampf gut ab mit anderen weniger gut. Dennoch hat sie den Mut nie verloren und immer weiter gemacht.

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Isabell Werth – Ihre Erfolge

Isabell Werth ist eine sechsfache Olympiasiegerin im Dressurreiten. Sie wurde am 21. Juli 1969 in Issum geboren. Trotz zweifacher Sperre wegen Doping bzw. verbotener Medikamente, hat sie eine Vielzahl an Medaillen erhalten. Auf ihre Erfolge, in ihrer bisheriger sportlichen Karriere, gehe ich nun näher ein.

Olympische Spiele
Die Dressurreiterin erhielt ihre ersten zwei olympischen Medaillen 1992 in Barcelona. Mit dem Pferd „Gigolo FRH“ erzielte sie im Einzelwettkampf die Silbermedaille und mit ihrem Team die Goldene. In der darauffolgenden Olympiade in Atlanta 1996, gewann Isabell doppeltes Gold. Einmal mit ihrer Mannschaft und einmal in der Einzelwertung. Auch hier war „Gigolo FRH“ wieder ihr Begleiter. Im Jahre 2000, in Sydney, ritt sie mit dem gleichen Pferd zur Silbermedaille im Einzelturnier und zur Goldmedaille in der Teambewertung. In Hongkong trat sie zu den Olympischen Spielen 2008 mit dem Ross „Satchmo“ an und griff sich im Einzelwettkampf Silber und Gold mit ihrem Team. Werth gewann 2016 in Rio de Janeiro wieder die Silbermedaille in der Einzelwertung und die Goldmedaille mit der Mannschaft. Diese beiden Auszeichnungen gewann sie zusammen mit dem Pferd „Weihegold OLD“. Mit ihren insgesamt zehn Olympiamedaillen ist sie die Rekordhalterin im Reitsport.

Weltmeisterschaften (Weltreiterspiele)
In den Jahren 1994 und 1998 holte Isabell mit „Gigolo FRH“ jeweils im Einzelwettkampf und in der Teambewertung die Goldmedaille. In Aachen gewann sie 2006, mit „Satchmo“, Gold im Grand Prix Spécial, Bronze in der Grand Prix Kür und Gold mit ihrem Team. Die Weltreiterspiele 2010 in Lexington (Kentucky) liefen für die Spitzendressurreiterin nicht optimal. Im Grand Prix Spécial erreichte sie mit „Warum nicht FRH“ gerade mal den 10. Platz der Einzelwertung. Bei der Grand Prix Kür schaffte sie es auf Platz 6 und mit ihrem Team erreichte sie Bronze. Mit „Bella Rose“ und ihrer Mannschaft gewann Werth 2014 in Caen die Goldmedaille.

Europameisterschaften
Bei ihrer ersten Europameisterschaft gewann Isabell 1989 mit „Weingart“ und ihrer Mannschaft die Goldmedaille, in der Einzelwertung erreichte sie nur den 13. Platz. Zwei Jahre später ging sie mit dem Pferd „Gigolo FRH“ in Donaueschingen an den Start und holte doppeltes Gold, für das Einzelturnier und für die Teambewertung. So war es auch 1993 in Lipica, 1995 in Bad Mondorf und 1997 in Verden, in beiden Bereichen gewann sie jeweils die Goldmedaille. Die nächsten beiden Europameisterschaften verliefen für die Dressurreiterin und ihr Pferd „Antony FRH“ nicht gut. Die beiden schafften es in den Einzelwettkämpfen in den Jahren 1999 und 2001 nur auf Platz 16. Mit ihrem Team hingegen holte sie in den beiden Jahren die Goldmedaille. In Hickstead trat sie dann wieder mit „Satchmo“ an, landete aber auch nur auf dem 17. Platz. Mit ihrer Mannschaft holte sie wieder Gold. Nach dem sie eine Europameisterschaft ausgelassen hat, räumte sie 2007 in La Mandria mit „Satchmo“ ab. Gold für die Einzelwertung im Grand Prix Spécial, Silber für die Wertung in der Grand Prix Kür und die Silbermedaille für die Teamwertung. 2011 in Rotterdam versuchte sie ihr Glück mit „El Santo NRW“, aber auch diese Meisterschaft war für sie als Einzelteilnehmerin nicht sehr erfolgreich, denn Werth erreichte im Grand Prix Spécial und in der Kür nur jeweils den 7. Platz. Nur zusammen mit ihrer Mannschaft holte sie die Silbermedaille. Auch bei der nächsten Europameisterschaft in Herning landete sie nur auf dem 20. Platz im Grand Prix Spécial, diesmal aber mit dem Ross „Don Johnson FRH“. Die Mannschaft hingegen räumte die Goldmedaille ein. In Aachen ging es dann wieder bergauf, Platz 7 (Grand Prix Spécial) und Platz 4 (Grand Prix Kür) für ihre Einzelleistungen. Das Mannschaftsergebnis reichte für die Bronzemedaille. Bei der Europameisterschaft 2017 in Göteborg brachte Isabell Werth gleich drei Mal die Goldmedaille mit nach Hause. Das Pferd was sie zu diesen Medaillen geführt hat war die Stute „Weihegold OLD“.

Weltcupfinale
Den ersten Platz bei den Weltcupfinals erreichte Isabell 1992 mit „Fabienne“, 2007 mit „Warum nicht FRH“ und mit „Weihegold OLD“ im Jahr 2017. Auf Platz 2 landetet sie 2001 mit „Anthony FRH“, 2006 und 2008 mit „Warum nicht FRH“ und 2009 mit „Satchmo“.

Deutsche Meisterschaften (Damen)
Bis zum Jahr 2008 traten die Damen und Herren getrennt voneinander an. In diesen Jahren hat die Dressurreiterin mit „Gigolo FRH“ vier Goldmedaillen gewonnen (1991, 1992, 1995 und 1996). 1997 und 1998 brachte ihr „Amaretto“ zwei Mal Gold ein und „Warum nicht FRH“ in den Jahren 2007 und 2008. Den zweiten Platz belegte sie vier Mal und zwar 1993 mit „Gigolo FRH“, 2001 mit „Anthony FRH“, „Satchmo“ brachte ihr 2003 die Silbermedaille ein und 2006 war es „Warum nicht FRH“. Bronze ergatterte sie im Jahre 1990 mit „Fabienne“, 2000 mit „Agnelli“ und „Antony“ im Jahr 2002. Ab 2009 ritten dann Männer und Frauen gemeinsam. Dadurch entstanden die Meisterschaften im Grand Prix Spécial und in der Grand Prix Kür.

Deutsche Meisterschaften (Grand Prix Spécial)
Seit der neuen Aufteilung holte Werth vier Mal die Goldmedaille im Grand Prix Spécial. In den Jahren 2009 und 2010 mit „Warum nicht FRH“, 2016 mit „Weihegold OLD“ und mit „Emilio“ holte sie sich 2017 die goldene Medaille. Mit „El Santo NRW“ gewann sie 2011 den zweiten Platz. 2013 und 2015 verhalf ihr das Pferd „Don Johnson FRH“ zur Silbermedaille. Auch die Stute „Weihegold OLD“ brachte ihr 2018 Silber ein.

Deutsche Meisterschaften (Grand Prix Kür)
Auch bei der Grand Prix Kür war die Pferdeliebhaberin erfolgreich. Mit „Warum nicht FRH“ erkämpfte sie sich 2010 die Goldmedaille und 2017 schaffte sie es mit „Emilio“ ganz nach oben aufs Treppchen. Den zweiten Platz gewann sie insgesamt vier Mal, einmal mit „Warum nicht FRH“ im Jahr 2009 und dann gleich drei Jahre in Folge mit „Don Johnson FRH“ (2013, 2014 und 2015). Auch die Bronzemedaille hat sie zwei Mal erhalten. Im Jahr 2011 mit „El Santo NRW“ und 2016 mit „Emilio“.

Aktuelle und ehemalige Turnierpferde
Das jüngste Pferd im Stall von Isabell Werth ist „Emilio 107“. Der westfälische braune Wallach wurde 2006 geboren. Die Oldenburger Rappstute „Weihegold OLD“ kam im Jahr 2005 auf die Welt. 2004 erblickte „Bella Rose 2“, eine westfälische Fuchsstute, das Licht der Welt. Die ältesten Pferde sind „Don Johnson FRH“, ein brauner Hannoveraner Wallach und „El Santo NRW“, ein brauner Rheinischer Wallach. Beide sind 2001 geboren.
Zu den ehemaligen Turnierpferden zählt „Fabienne“, eine Westfälische Fuchsstute die 1981 geboren wurde und 2010 verstarb. Auch „Gigolo FRH“ verstarb 2009, der Hannoveraner Fuchswallach ist 1983 geboren. Der dunkelbraune Hannoveraner Wallach „Antony FRH“ kam 1986 auf die Welt und verließ sie 2013. 2012 verstarb der dunkelbraune Oldenburger Wallach „Apache OLD“ der 1993 zur Welt kam. „Warum nicht FRH“ mit dem Spitznamen Hannes kann im Jahre 1996 auf die Welt und verstarb 2015. 1994 wurde „Satchmo 78“ geboren, der dunkelbraune Hannoveraner Wallach lebt noch heute im Stall von Isabell Werth.